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»Fotografiert bloß nicht den Alten Elbtunnel!«

Vor einigen Wochen machten sich René und ich nach Hamburg auf. Nicht in der Eigenschaft des formidablen Z²-Duos, sondern als Protagonist und Fotograf für meinen ersten Moderatgeber »Einfach anziehend«, den ich gemeinsam mit Kirsten Brodde von Greenpeace geschrieben habe. Für die Outfit-Aufnahmen, die wir in Hamburg machen wollten, suchten wir noch die richtigen Örtlichkeiten, kannten wir uns doch in der Hansestadt beileibe nicht so gut aus wie in unserem heimischen Berliner Revier. Jan, der Hamburg wie seine Westentasche kennt, gab uns einige Empfehlungen mit auf den Weg, vor allem aber auch eine klare Warnung: »Fotografiert bloß nicht den Alten Elbtunnel!«Wie ihr gleichen sehen werdet, kam es anders …

Zu abgedroschen, zu oft gesehen, zu klischeehaft – dafür gilt der Alte Elbtunnel, der von den St. Pauli Landungsbrücken nach Steinwerder führt und eigentlich deswegen auch korrekterweise St.Paul Elbtunnel heißt. Doch am Ende unseres langen Tages in Hamburg mit Kirsten zog es uns zu dritt doch noch auf die „andere“ Uferseite, von der man aus die neue Elbphilharmonie sehen kann und auf dem Restgrün am Wasser einen etwas „anderen“ Blick auf St. Pauli werfen kann. 1911 als Sensation eröffnet, steht der Alte Elbtunnel seit 2003 zurecht unter Denkmalschutz. Über 426 Meter lang ist der Tunnel für Fußgänger und Radfahrer geöffnet und wird tagtäglich genutzt. Nicht nur als reiner Verkehrswege, sondern auch als Klangkörper und Resonanzraum für die ein oder anderen Sänger und Musiker. Der Elbtunnel endet auf Steinwerder. Die Insel bildet den Übergang für alle, die durch den Tunnel direkt nach Wilhelmsburg weiter wollen.

Wir tummelten uns natürlich im Tunnel, aber eben auch auf Steinwerder. Im Hinterkopf hatten wir zwar noch die vage Idee, für das Buch noch ein weiteres Outfit zu shooten, aber eigentlich waren wir nur noch just for fun unterwegs. Und so saßen wir da und René machte nach einem langen Tag noch sehr entspannte Aufnahmen.

SneakerHiro 18 Sneaker von ethletics
Sweater: 80ies inspirierter Swell-Sweater von Manaliso
Jeans: Regular Dunn Denim von Mud Jeans
Cap5-Panel-Cap meiner Potsdamer Homies von Rotholz.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: René Zieger

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