Alle Artikel mit dem Schlagwort: Z² – Zahn und Zieger unterwegs

The RUCKSACK begleitet Dich überall hin

Als ich neulich mit René in Steglitz war, haben wir nicht nur den Space Sweater von Rotholz mit dabei gehabt, sondern auch The RUCKSACK meines Nürnberger Compañero Moritz Lorenz dabei. Mo hat in den zurückliegenden Jahren mit JECKYBENG sein eigenes Unternehmen gegründet und begeistert nicht nur mich immer wieder mit seinen tollen Produkten, die nicht nur Outdoor funktionieren, sondern eben auch uns durch den urbanen Alltag bringen. Sei es die wasserabweisende The JACKET oder der SEAMAN’S SWEATER – Moritz macht richtig gute Sachen! Dazu gehört auch sein neues Backpack. The RUCKSACK ist dank der innovativen Oxford Cotton Faser wasserabweisend. In der Produktion wird dabei auf PFC verzichtet, das eigentlich für die wasserabweisende Eigenschaften in den üblichen Backpacks verantwortlich ist. JECKYBENG arbeitet lieber mit nachhaltigen Alternativen, um den selben Effekt zu erzielen. Mit Erfolg, wie auch die anderen Produkte zeigen. In den Rucksack passen 15 Liter, die bis auf 20 Liter durch den Rollverschluss für das große Hauptfach erweitert werden können. Darüber hinaus geht es viele kleine nützliche Täschen im vorderen Fach, um das Smartphone, Schlüssel …

Spaceman in Steglitz

Die neue Kollektion von Rotholz habe ich euch vor wenigen Wochen erst vorgestellt. Auf meiner letzten Z²-Tour mit René durch Steglitz habe ich mich in das Highlight Piece der aktuellen Kollektion geschmissen: dem Space Sweater! Für diesen Pullover brauchten wir aber auch noch die passende Kulisse – die uns der Bierpinsel mit seiner futuristischen Architektur aus den poppigen 1970er Jahren bot! Der Bierpinsel in Steglitz 47 Meter ragt das ehemalige Turmrestaurant Steglitz in die Höhe. Von den Architekten als Baum entworfen, ist er den Berliner nur als Bierpinsel im Gedächtnis geblieben. Der Name spiegelt zum einen die geplante Gastronomie (Bier) als auch das rasierpinselähnliche Aussehen der in den Himmel ragenden Stahlträger des Tragwerks (Pinsel) wieder. Berlin halt! Wie so häufig in der langen Geschichte des Bierpinsel steht er aktuell leer. Keine der Lokalitäten konnte sich seit 1976 wirklich länger halten. Der Zeitpunkt einer Wiedereröffnung ist noch immer unbekannt. Letzten August wurde der Bierpinsel auf der Website von Sotheby’s angeboten. Kaufpreis: 3,2 Millionen Euro! Sowohl die Architektur als auch die Geschichte des Turmrestaurants passen zu Berlin und …

Boulder am Weißen See

Weißensee war der Bezirk, dem René und ich Ende Dezember einen Besuch abgestatten haben. Unser Ziel war sowohl die Ruine des Kinderkrankenhaus Weißensee als auch der, dem Bezirk den Namen gebende, Weiße See. Dort, wo sich im Sommer die Badewütigen auf den schmalen Grasstreifen im Park rund um den See, sonnen und langsam watende eine Abkühlung suchen. Auf dem Weg dorthin kam René auf die grandiose Idee, mich mitten in die abgeblühten Sträucher zu stellen. Für den Grund war ich allerdings selbst verantwortlich, hatte ich doch schließlich noch eine Jacke im Gepäck, die ich bis dahin noch gar nicht ausgepackt hatte. BOULDER heißt diese Jacke von LANGERCHEN, die ich nicht mehr missen möchte. Der Blouson ist schick und praktisch zu gleich, lässt sich zu vielen unterschiedlichen Kleidungsstücken kombinieren und lässt sich auch schnell wegpacken, falls die Temperaturen doch wärmer sind als eigentlich gedacht. Der Blouson mit Stehkragen besteht aus Bio-Leinen  und ist dank einer PU-Membran wasserabweisend, winddicht sowie atmungsaktiv ist. Gute Kombi! Gefertigt wurde BOULDER in dem LANGERCHEN eigenen, nach GOTS zertifizierten, Konfektionsbetrieb im chinesischen …

Auf eine Wurst

Wer unsere Touren schon länger verfolgt, weiß, dass es einen obligatorischen Wurst-Post gibt. Das war damals, in unseren Anfangszeiten, in Schöneberg so. Das war an einem wunderbaren Herbsttag auch im Funkhaus Nalepastraße so und auch dazwischen, auf dem Gelände des Westhafens, von dem wir so nett vertrieben wurden. Die Wurst hat es uns also angetan und so war es nicht weiter verwunderlich, dass wir am Ende der „Endzeit in Weißensee“ noch in Konnopke’s Imbiß (sic) einkehren mussten. Zunächst überraschte uns die Anmutung eines American Diners, dann die breite Auswahl an Wurst-Spezialitäten. Wir blieben aber beim Klassiker und aßen ’ne Curry mit Pommes Schranke. Nachdem die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, wechselte ich noch vor dem Stopp am Milchhäuschen bereits mein Outfit. Dabei kam COVER zum Einsatz, mein neues Rollkragenshirt von FUNKTIONSCHNITT. Das Label kennt ihr bereits, hatte ich es Euch doch schon mehrfach ans Herz gelegt. Die Basic-Spezialisten aus Köln haben mit COVER einen Volltreffer geleistet. Ein Langarmshirt, aus 100 Prozent australischer Merino-Wolle (ohne Mulesierung), Temperatur regulierend und dazu noch körpernah geschnitten, das sich ideal für …

Vom Vintage verweht

Ich hoffe, Dendemann sieht es mir an dieser Stelle nach, dass ich dreist bei ihm geklaut habe und den Titel seines letzten Albums für diesen Artikel verwende. Doch irgendwie passt er doch so sehr auf eines meiner Lieblingsstücke, die ich seit Jahrzehnten in meinem Kleiderschrank habe. Genauer: In meinen Kleiderschränken, Mehrzahl. Denn meine Lumberjack-Jacke von Levi’s ist ein Original aus den letzten Zügen der 1990er Jahre. Sie blieb mir immer erhalten und machte den ein oder anderen Umzug mit. Doch so richtig wiederentdeckt habe ich sie erst vor einige Jahren in meinem Elternhaus. An einem dieser manchmal dann doch kalten Tage in Neuhof streifte ich sie mir über und fragte mich, warum ich sie so lange aus dem Blick verloren hatte. Die richtige Größe, entspannter Schnitt, gut kombinierbar zu meinen anderen Klamotten. Darüber hinaus hält sie einfach schon seit knapp 20 Jahren und muckt noch nicht einmal auf, wenn man sie etwas gröber anpackt. Sie ist zudem ein bißchen aus der Zeit gefallen – und wieder auch nicht. Denn: Vintage ist und bleibt ein großer …

Unterwegs

E ntlang der langen Flure gehen viele verlassene Räume ab. Durchstreift man das Hauptgebäude des Kinderkrankenhaus Weißensee merkt man, wie groß der Komplex ist, der mittlerweile vollständig zugewuchert ist. Dass sich hier niemand um etwas kümmert, merkt man an jeder Ecke, die seit 2005 sich selbst überlassen wird. In diesem Setting finden sich immer tolle Plätze, an denen das Licht dann doch einmal gut fällt und die Hintergründe sich für das ein oder andere Foto lohnen. Mit FREITAG auf Tour Auf unserer Tour hatte ich alle Outfits in meiner neuen FREITAG Backpack dabei. VICTOR ist im letzten Jahr mein ständiger Wegbegleiter geworden. Nicht nur hat er mich gut durch den verregneten Sommer in Berlin gebracht, sondern hat auch alle anderen Tücken des Alltags gut überstanden: Laptop sicher transportiert, Einkäufe jeglicher Größe beherbergt – oder eben auch Ausflüge wie diesen erst durch sein Fassungsvermögen so unkompliziert gemacht. Die Tasche besteht übrigens aus gebrauchten Sicherheitsgurten, gebrauchten LKW-Planen sowie Fahrradschläuche – und toll ist, dass dies kaum mehr ins Gewicht fällt, sondern bei FREITAG zum allseits anerkannten Markenzeichen …

Endzeit in Weißensee

In unserer Z²-Reihe haben René und ich Euch schon den ein oder anderen bekannten Ort von einer neuen Seite vorgestellt, etwa die ganz wunderbare Kantstraße im Berliner Westen. Wir entführten Euch aber auch zu eher unbekannten Orten, wie dem alten Grenzübergang Albrechts Teerofen. Die Sache mit diesen und weiteren besonderen Orten in Berlin ist, dass sie häufig gar nicht einmal so unbekannt sind. Das mussten wir auch während unserer letzten Tour feststellen – wobei uns das eigentlich von Anfang an bewusst war. So kreuzten sich unsere Wege auf dem Gelände der alten Ruine vom Kinderkrankhaus Weißensee mit anderen Entdeckungslustigen. Unserem Ansinnen, Euch diesen Ort auf unsere Art und Weise vorzustellen, tat dies aber keinen Abbruch. Doch bevor wir Euch über das Gelände und durch die langen Gängen führen, stellen wir Euch Weißensee – Betonung bitte auf der dritten Silbe – vor. Der Bezirk im Norden Berlins grenzt an den Prenzlauer Berg und gehört zu Pankow. 1230 gegründet, bekam der Bezirk seinen Namen vom damals angrenzenden Weißen See. Vor allem in den 1910er bis 1930er Jahren …

Damals in Marzahn

Gut Ding will … ach Quatsch! Ich rede nicht lange um den heißen Brei herum: Eigentlich sollte diese Geschichte ganz anders heißen. „Neulich in Marzahn“ schwebte mir vor, als ich im Mai mit René für eine neue Folge von Z² – Zahn und Zieger unterwegs unterwegs waren. Doch es kam anders. 5 Monate zogen bislang ins Land mit Trump und dem „Little Rocket Man“, Böhmermanns Sommerpause, dem Siegeszug der AfD und einer ernüchternden Bundestagswahl. 5 Monate, die es in sich hatten. 5 Monate, in denen ich mich dieser Geschichte nicht gewidmet habe. Einzelne Aufnahmen unserer Tour und manches Outfit kennt ihr bereits, doch die gesamte Geschichte eben noch nicht. Die gibt es heute. Jetzt. Hier. Los geht’s! Marzahn ist vielschichtig und abwechslungsreich. Prägend ist natürlich die Großsiedlung, die vielen Hochhäuser. Doch Marzahn ist mehr. Es steht auch für die Internationale Gartenausstellung (IGA), für das Schloss Biesdorf oder das Landhaus Marzahner Krug. Bei unserem Ausflug beschränkte wir uns auf das Gebiet zwischen dem S-Bahnhof „Berlin-Marzahn“, dem monumentalen Konsumtempel Eastgate Berlin, entlang der Marzahner Promenade bis nach Alt-Marzahn …

Be a BENGER

Im Oktober letzten Jahres habe ich Euch zum ersten Mal THE JACKET von JECKYBENG vorgestellt. Damals war die stylische Multifunktionsjacke von Moritz Lorenz, den ich seit seinen ATF-Zeiten kenne, noch ein Prototyp. Dieser sollte mittels Crowdfunding ins Kleinstserie gehen. Diese Idee klappte – und seitdem erfreue nicht nur ich mich an diesem Must-have für alle, die draußen in der Natur unterwegs sein wollen, ohne die Natur durch die Produktion der Klamotten am Leib zu belasten. Bei den Vorteilen von THE JACKET weiß ich ehrlicherweise kaum, wo ich beginnen soll: Wetterfest Wasserabweisend Wärmend bei Kälte Atmungsaktiv Aus 100 Prozent biologischem Baumwollgewebe Entspannter Schnitt Große Taschen Große Kapuze Damals sagte ich bereits: HOLT! EUCH! DAS! DING! Nach über eine halben Jahr des Selbertragens kann ich das nur unterstreichen. Ob nur ein bisschen Regen in der Stadt oder die großen Winde an der Ostsee, ob der Ausflug an den See oder die längere Tour durch die Berge: THE JACKET macht das alles mit und – noch viel besser – sichert dir den Spaß bei all diesen Aktivitäten, weil …

Die letzten Tage des Sommers

Eigentlich kaum zu glauben, dass er schon wieder vorbei ist. Eigentlich kaum zu glauben, dass er jemals wirklich da war. Eigentlich kaum zu glauben, dass man erst in andere Länder fliegen / fahren muss, um ihn zu genießen. Der Sommer wurde zumindest von mir hier in Berlin schmerzlichst vermisst. An einige dieser Tage kann ich mich durchaus noch erinnern, zum Beispiel als ich mit René im Mai durch Marzahn zog. Die Sonne brannte uns auf das Haupthaar, während wir Alt- und Neu-Marzahn erkundeten und ich konnte tatsächlich einmal in ein sommerliches Outfit schlüpfen, welches ich – ungelogen – danach nur noch im letzten Menorca-Urlaub einmal auspacken konnte. Mit dabei hatte ich zwei Marken, über die ich noch gar nicht bzw. erst sehr wenig bisher im Blog berichtet habe, obwohl beide Unternehmen eine deutlich stärkere Würdigung ihrer tollen kreativen Arbeit verdient hätten. Das hole ich mit diesem Outfit stellvertretend nach. Das Striped Shirt stammt von THOKK THOKK, einem Label aus München (die Stadt mit der vielen Sonne in diesem Jahr). Ökologisch und fair ist bei THOKK …