Alle Artikel mit dem Schlagwort: Womenswear

Sei frei mit I AM FREE

Kennt ihr eigentlich Amberg? Die Stadt in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren besucht. Damals spielte ich noch regelmäßig Tennis und wurde von meinem Eltern auch zu dem ein oder anderen Jugendturnier gefahren. So auch zum Turnier um den Conrad-Schanzl-Cup beim TC Amberg am Schanzl. Jetzt spiele ich nur noch ab und an Tennis, doch ein Besuch von Amberg lohnt sich dennoch für mich – wegen I AM FREE. I AM FREE zeigen mit ihrem Label, wie wichtig ihnen Design, Nachhaltigkeit und die faire Behandlung unserer Mitmenschen ist. Deshalb ist ihre Mode vor allem schöne Streetwear, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Entworfen werden die Kollektionen von Designer Stefan Leitner, der nicht nur Designs auf Shirts und Sweater bringt, sondern auch im Pop-Up Store 2016 einige Designs ausgestellt hat. „Wir verzichten auf einen großen Profit und möchten mit unserer Kleidung vorrangig Menschen erreichen“, sagt I AM FREE Gründerin Katharina Knab. „Uns ist viel wichtiger, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass faire Mode zu günstigen Preisen ein …

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ZRCL und der nächste Schritt

ZRCL mag ich schon alleine aufgrund der Abkürzung und dem imposanten Z. Hinter dem Label steckt Kilian Wiget, der mit einem Crowdfunding auf We Make It in den verbleibenden 5 Tagen seine allererste Damenkollektion finanzieren will. Diese ist aber nicht nur eine Premiere, sondern auch sein Schritt in die Selbstständigkeit. Den ersten Erfolg konnte er bereits am Wochenende feiern: Die Fundingschwelle wurde erklommen, die Kollektion wird produziert. Ein Grund mehr, den Mann hinter ZRCL zu Wort kommen zu lassen! Ich heisse Kilian Wiget, (32) aufgewachsen und wohnhaft in Rickenbach bei Schwyz, das ist in der Zentralschweiz. Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellter in einem Elektro-Haushaltwaren Geschäft, zog es mich dank meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, in den Verkauf von Streetwear und Action Sport Artikel. Seit 12 Jahren arbeite ich nun in dieser Branche und seit 5 Jahren führe ich den 3SIXTY Skate und Snowboard Shop in Schwyz. Durch den Einkauf für den Shop und meinem Interesse an der Textilbranche, bin ich immer mehr auf die Missständen in diesem Business aufmerksam geworden. Die Idee für ZRCL (gesprochen: circle) …

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s t a n d a r d – saubere sachen aus Neukölln

Na, noch immer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk und einfach nix gefunden? Wer am heutigen 4. Advent nach einem nachhaltigen und besonders gutem Geschenk ist und zufällig in Berlin weilt, dem lege ich s t a n d a r d – saubere sachen im Neuköllner Reuterkiez ans Herz. Dort arbeiten Katharina Beth und Katrin Hieronimus an ihrer Vision eines richtig guten Ladens. Sie sind Mütter, Freundinnen und Kolleginnen. Nach ihrer Arbeit am Theater, die eine als Kostüm-, die andere als Bühnenbildnerin, mit den unzähligen Skandalen, inakzeptablen Arbeitsbedingungen und fehlender Transparenz in der Modeindustrie, sowie die Kompromisse bei Einkäufen für ihre Arbeit am Theater war den beiden klar, das so Mode keinen Spaß macht. In ihrem Laden versammeln sie eine Auswahl an Mode für Damen, Herren und Kinder. Meist Basics, die man mehr als eine Saison trägt. Etwa von MUD JEANS oder Jan ’n June. Ergänzt wird das Sortiment von Papier- und Papp-Produkten, Kosmetik, Tee, Likör, Tassen und Taschen. Darunter sind aber auch eigene Produkte zu finden, wie wundervolle Mobilés und Greiflinge aus Bio-Stoffen …

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Die mit dem „Ö“

Von Zeit zu Zeit werde ich gefragt, wie ich eigentlich auf die Kollektionen oder Labels aufmerksam werde, über die ich schreibe. Bei Börd Shört, dem kleinen Modelabel von Jenny Tenner, war Instagram „Schuld“. Dort poppte seit dem Start der neuen Kollektion „blooming“ immer wieder ein noch schönere Impression aus dem Lookbook auf, so dass ich kurzerhand kommentierte, ich wolle etwas über das Label schreiben – und schon waren Jenny und ich im Austausch, aus dem ich heute zitieren werde. Als ich mit „börd shört“ angefangen habe, war es noch total schwierig, Biostoffe in tollen und schönen Farben zu finden. Deshalb habe ich bei der der ersten Kollektion sogar noch Stoffe nach meinen Wünschen färben lassen und diese dann teilweise in einem Siebdruckatelier handbedruckt. Das ist glücklicherweise seit dem es Lebenskleidung gibt vorbei und ich freue mich, dass es auch immer mehr Stoffe mit hübschen Mustern gibt. Falls mir doch noch etwas fehlt, wie zum Beispiel der Stoff mit dem Blumenprint für „blooming“, recherchiere ich online nach anderen Herstellern von GOTS-zertifizierten Stoffen. Der Stoff mit Blumenprint …

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Mit ALL I SEA nie mehr #obenohne

Bitte einmal aufgepasst, hier kommt eure nächste Lieblingsmarke! Manaliso aus Berlin verbinden Skaten, Surfen und Urbanen Lifestyle auf eine sehr tolle Art und Weise und legen mit ihrer neuen Kollektion ALL I SEA ein mächtiges Brett auf die Straße. Das Schöne daran: Ihr könnt das Team mit euren Monetas noch in den nächsten 15 Tagen unterstützen und euch die ersten Teile der neuen Kollektion sichern – ein definitiv sehr heißer Tipp von mir für die anstehenden Festtage! Unter dem Motto „Bist du noch #obenohne?“ machen Manaliso auf ihr Crowdfunding aufmerksam. Die Kollektion ist bereits fertig, die Vorbestellungen für die Produktion sollen jetzt ins Trockene gebracht werden. „Mit #obenohne wollen wir aufzeigen, wie wenige von unseren Klamotten im Kleiderschrank wirklich fair und nachhaltig produziert sind und wie wenig Bewusstsein nach wie vor für dieses Thema besteht“, so Markus und das Manaliso Team im Gespräch zu ALL I SEA. Von der Kollektion kann ich nur in Gänze schwärmen, dazu finde ich sowohl die gesamte Kampagne als auch die Kollektion sehr gelungen und ausgewogen. Schöne Tops, 80ies Sweater …

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Object Apparel aus Downtown Motown

Wenn in deutschen Medien über den Niedergang der USA gesprochen wird – und ich meine jetzt nicht die Berichterstattung nach Trumps Wahlsieg – gibt es meist eine Reportage aus Detroit. In Motown stehen über 80.000 Häuser leer, die Kriminalitätsrate ist extrem hoch und seit 2014 gibt es einen strikten Insolvenzplan für die Stadt, die pleite ist. Was in diesen Reportagen meist nicht beleuchtet wird, sind die weiterhin positiven Seiten der Stadt, die wichtig für den Austausch zwischen Kanada und die USA ist, immer noch eine bedeutende Stellung im US-Sport hat und im Detroit Institute of Arts eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Vereinigten Staaten beherbgt. In der vielseitigen und sehr diversen künstlerischen Szene wachsen und gedeihen kleine Ideen und Labels auf ihre eigene Art und Weise, wie etwa Object Apparel von Mollie Decker und Mike Slenka. Seit 2014 machen Mollie und Mike handgemachte Shirts, Sweaters, Hemden und Unterwäsche. Ausgangspunkt war bei beiden der Wunsch daran, Dinge auszuprobieren. Mollie wollte, wie schon in ihrer Kindheit, nähen und Mike interessierte sich durch seinen eigenen Design-Hintergrund sehr für Siebdruck. …

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Sommergefühle mit AMAL von JAN N JUNE

Selbst wenn man einen wunderbar sonnigen Herbstsonntag so wie heute absolut lieben kann, wünscht man sich angesichts der kühlen Temperaturen ab und an den Sommer zurück. Zumindest mir geht das so, trotz der Sonnenstrahlen im Gesicht. Mit AMAL von JAN ‚N JUNE erinneren wir heute noch einmal an diesen einen tollen Sonntagsausflug im Sommer,  mit dem Rad irgendwo im Uckermärkschen Hinterland. Zwei Sachen sind an AMAL besonders: Zum einen der Schnitt, zum anderen das Material, aus dem das Top besteht. Es besteht aus 35 Prozent Elasthan und aus 65 Prozent recyceltem Polyamid. Recycelt wird dabei Meeresmüll und so genannte Geisternetze, das beim Fischfang verlorenging oder zum Teil sogar absichtlich im Meer entsorgt wird und dort entweder herumtreibt oder sich am Meeresgrund verfängt. JAN ‚N JUNE arbeiten seit diesem Jahr mit dem Material, welches sie selbst am ehesten mit den Eigenschaften von Neopren in Verbindung setzen – nur eben mit Eigenschaften, die es sehr tragbar machen. Das Material wird unter der Bezeichnung Econyl® geführt. Die Aquafil Group hat Hierfür ein eigenes Reclaiming Program entwickelt, in dem …

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Seid vorbereitet für den nächsten Freeride

Der Spätsommer ist vorbei und wir stecken mitten im Herbst. Mal sonnig, mal regnerisch – so, wie der Herbst nun eben einmal ist. Doch die ersten von uns verdrücken sich bereits regelmäßig in das weiße Glück, über präpaerierte Pisten oder ganz frei von allem durch den Tiefschnee. Für all diese Outdoor-Aktivitäten gibt es für einen partner in crime, der für diese Wintersaison wieder eine tolle Kollektion in den Startlöchern hat: PYUA. Das Team um Timo Perschke hat sich diesmal vom Wasser inspirieren lassen. Wasser, als ältester Spiegel der Menschheit, zirkuliert um die Erde und trägt damit seinen Teil zum Erhalt unserer Umwelt bei. Genau darauf, auf unsere Umwelt, achtet PYUA als Outdoor-Marke im Speziellen. Die neue Kollektion ist wie immer absolut wind- und wasserdicht, warm und atmungsaktiv, recycelt und Recycling fähig, frei von PFC dank CLIMALOOP™, in Europa hergestellt – und mit dem Bundespreis ecodesign ausgezeichnet. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann hier im Blog noch weiterlesen oder direkt den Online-Shop von PYUA unter die Lupe nehmen. Der nächste Freeride im Ecorrect-Modus kann also …

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Mode, die für sich selbst spricht: REFORMATION

Kennt ihr Yael Aflalo? Wenn nicht, dann interessiert ihr euch definitiv nicht für Green High Fashion. Seit 2009 steckt sie hinter REFORMATION und erschafft mit ihren Kolleginnen und Kollegen hochwertige und zum Teil atemberaubende Mode für Frauen, die weder bei der Qualität der Verarbeitung, noch der Hochwertigkeit der verwendeten Materialien und erst recht nicht an, dem Zeitgeist verpflichteten Mode Abstriche machen möchte. Kollektionen gibt es bei REFORMATION nicht. Das ginge auch gar nicht, denn zwischen dem ersten Entwurf eines Kleides oder einer Hose liegen nur knapp 4 Wochen – anstelle von den regulären Zyklen von Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Kollektionen, die wir immer mindestens 6-12 Monate vor dem eigentlichen Release bereits zu Gesicht bekommen. Doch Yael und ihr Team ticken hier anders. Die Kreationen sind bewusst figurbetont, sind aber in unterschiedlichen Größen erhält, die nicht nur ein „Zero“ oder „S“ im Namen tragen. Es geht vielmehr um ein bewusstes Körpergefühl, das mit toller Mode einher gehen soll. Dafür werden zu 60 Prozent Materialien wie TENCEL, Viskose und recycelte Stoffe verwendet. Die anderen 40 Prozent stammen aus Vintage …

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Wider der uniformen und globalen Trendmaschinerie – SALZ von Franka Skrabak

Berlin, Hofheim-Wallau, Bern und Salzburg – 4 Messen in nur 8 Wochen. Dieses Pensum hat Franka Skrabak für ihre neue Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion namens SALZ zurückgelegt. Auf der SHOW&ORDER sowie auf drei Ausgaben der INNATEX präsentierte die MA of Arts in Conceptual Fashiondesign ihre Idee von exklusiver Grüner Mode. Ganz dem Motto der neuen Kollektion verpflichtet steht in dieser nicht nur, aber auch der Salzkristall des Siedesalzes im Mittelpunkt. Franka Skrabak sitzt mit ihrem gleichnamigen Label SKRABAK in Halle an der Saale. Dort hat die Salzgewinnung aus Sole eine bis in die Bronzezeit zurück reichende Geschichte. SALZ ist von dieser uralten Tradition inspiriert. Ausgehend von der perfekten Pyramidenform sowie dem Festkleid der Halloren des Salzkristalls des Siedesalzes, entstand die Kollektion. In SALZ treffen klare Linien auf eine spielerische und doch zeitlose Modellierung, gepaart mit dem für diese Kollektion stilprägenden Salzkristalldruck sowie 3D-Knöpfen. Das ist innovativ, vor allem aber schön und sehr weit davon entfernt, was viele Kritiker an Grüner Mode gerne einmal als „ökig“ bezeichnen, wenn sie folgende Rahmenbedingungen hören: Alle Materialien sind entweder zertifiziert …

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