Alle Artikel mit dem Schlagwort: Online Shop

LOVECO ab sofort nicht nur um die Ecke

Öfter mal Ökomode kaufen, nur wo? Diese Frage höre ich immer noch in meinem Bekanntenkreis. Dabei gibt es anno 2016 ziemlich viele Möglichkeiten, sich nachhaltig produzierte Mode einmal näher anzusehen. Online, aber auch direkt im Laden. Beides ist seit wenigen Tagen bei einem der Vorzeigemodeläden in Berlin möglich: LOVECO, einer der Lieblinge unter begeisterten Eco Fashion Shoppern und im schönen Friedrichshain gelegen (Sonntagstraße 29), hat sich einen ganz wunderbaren Online-Shop gegönnt. Das Team um Gründerin Christina Wille hat in der Nähe vom Ostkreuz eine große Auswahl an öko-fairer Mode für Männer und Frauen und beraten sehr gerne zu Stil, Siegeln, Labels & Co. Als Ergänzung zum Laden gibt es jetzt die Möglichkeit, sich eine Auswahl des Sortiments auch online anzusehen und gleich eintüten zu lassen. Für viele ist dies immer noch der leichtere Weg, die ausgesuchten Stücke in den eigenen vier Wänden anzuziehen und auszuprobieren. Das war auch einer der Beweggründe für Christina: Eco Fashion muss sich längst nicht mehr hinter den Styles konventioneller Marken verstecken. Nachdem uns immer wieder viele unserer KundInnen das Feedback …

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Sommerstrick aus Schweden

Schon vor 2,5 Jahren schwärmte ich über die Arbeiten des schwedischen Stricklabels MASKA, damals noch für das in der Zwischenzeit leider eingestellte Blogzine Kalinka.Kalinka. Das Label experimentierte bei Shibui zum ersten Mal mit TENCEL. In den darauf folgenden Jahren und auch für die aktuelle Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion gesellen sich noch Stoffe wie Leinen, Kaschmir und natürlich Bio-Baumwolle hinzu. Das lässt sich alles extrem gut sehen und ist ideal für den in den Startlöchern stehenden Sommer. Das Label achtet sehr auf die Herkunft der ausschließlich natürlichen Fasern. Alle Garne werden z. B. in der EU gesponnen und fast alle Kollektionsteile werden ebenfalls in der EU produziert. Langlebigkeit ist neben den nachhaltigen Aspekten elementar für Gründerin Maria Svensson. Die Stoffe werden so gewebt, dass sie lange standhalten, die Kleidungsstücke so gefertigt, dass man sie nicht chemisch reinigen muss oder umweltschonend waschen kann. Die Baumwolle wird nur aus Regionen bezogen, wo sie natürlich wächst und nicht gedüngt oder künstlich bewässert werden muss. Alle Details wie Knöpfe bestehen ebenfalls aus natürlichen Materialien. Die Etiketten werden zudem aus recyceltem Papier hergestellt. …

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Wochenstart mit Oma Klara

Nein, kein Näh-Tutorial! Nein, kein Backkurs. Der Wochenstart mit Oma Klara hat viel mehr mit bislang verborgenen Schätzen aus alten Kleiderschränken und dem Upcycling-Geschick von Mona Schütt zu tun. Die erweckt nämlich alte Kleider zu neuem Leben – und erzählt dabei nicht nur aus deren altem Leben, sondern auch Geschichten über die Besitzerinnen. Bei Oma Klara / Mona Schütt gibt es vor allem Vintage-Schmuckstücke. Alles aus den 1940er bis 1980er Jahren, von Midiröcken und Seidenblusen über Spitzenkleider oder Floral Shirts bis zu Vintage Schuhe oder High Waist Jeans ist im Angebot. Die Geschichten zu den Kleidern und den weiteren Fundstücken gibt es im Damenkränzchen. Mona gibt in ihrem Blog den Omas das Wort, deren Kleider bei Oma Klara zu finden sind. Oma Klara ist deswegen auch vielmehr als nur ein Secondhand Shop für gut erhaltene Vintage-Mode. Mona bewahrt mit ihrer Arbeit und Profession den Charakter der Stücke und überführt sie in die heutige Zeit, ohne dabei deren Vergangenheit auszuklammern. Eben nicht das nächste „alte“ Stück auf der Stange, sondern dein nächstes Lieblingsstück, sorgfältig und mit …

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Auf Tuchfühlung mit Kasimir – mein Wohnzimmer-Besuch bei Sabrina Schweizer

Ach, was für ein wunderbarer Donnerstag: Die Sonne scheint, T.Williams versüßt mir mit seinen Beats den Tag und ich freue mich mal wieder darüber, dass es seit fast 2 Jahren   G R O S S ∆ R T I G gibt. Von den Anfängen kurz nach meinem Geburtstag 2013 über meine Minigrün-Reihe im Sommer 2014 bis zu den Fotostrecken mit René haben sich mein Blog und meine Intention dahinter stetig weiterentwickelt. In dieser Zeit ist  G R O S S ∆ R T I G auch persönlicher geworden und besonders freue ich mich darüber, dass ich über mein Bloggen auch den direkten Kontakt zu denjenigen aufbauen konnte, die für Grüne Mode stehen. Sei es  Michael von bleed, Peter von The White Briefs, Ania und Iwona von P|AGE, Sébastian von VEJA oder Mathias von AHRBERG – diese persönlichen Kontakte und Gespräche bereichern mich und meine Arbeit sehr und zeigen gleichzeitig auf, wie vielschichtig Grüne Mode sein kann. Heute will ich euch von meinem letzten Kennenlernen einer jungen Designerin erzählen, deren Label ich euch bereits vorgestellt habe und …

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Floor van het Nederend verschönert die Frühjahr/Sommer 2015 Kollektion von Kidscase

Im Sommer 2013 berichtete ich schon einmal für Kalinka.Kalinka über das niederländische Label Kids Case. Für die aktuelle Frühjahr/Sommer 2015 Kollektion haben sich Jacqueline van Nieuwkerk und Merel Verbrugge den niederländischen Künstler Floor van het Nederend an die Seite geholt, um wieder unfassbar schöne Kindermode zu erschaffen. In Szene gesetzt von der britischen Fotografin Flannery O’Kafka zeigt Kidscase erneut, dass 1. tolle Mode auch für Kinder möglich ist und dass 2. dabei die Qualität und das Bewusstsein für unsere Umwelt nicht auf der Strecke bleiben muss. Auch Kidscase befindt sich in dem Dilemma eines kleinen Labels mit geringeren Abnahmemengen, dennoch sind über 70 Prozent der Kollektionen aus nachweislich biologisch angebauten Materialien sowie in der Mehrzahl auch aus fairem Handel. Die Kollektion (und auch der restliche Webshop) wiederum hat alles, was das elterliche Herz begehrt und der Geldbeutel nur zögernd herausrückt: kuschelweiche Basics, minimalistische Kleider, Prints für die großen Kleinen und Accessoires, die das Leben zuhause einfach noch gemütlicher machen. Dafür schluckt man wie schon angesprochen etwas bei den Preisen, die eher im oberen Bereich der Kindermode liegen. Aber …

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Dein Ort für öko-faire Mode: glore – your globally responsible fashion store

Vor einigen Wochen habe ich euch meine liebsten Grüne Mode Stores in Berlin im Green Fashion Shopping Guide vorgestellt. Heute ist es an der Zeit, einem der führenden grünen Webshops einige Zeilen zu widmen, der gleichzeitig vier Läden in Nürnberg, München, Hamburg und Stuttgart betreibt: glore – your globally responsible fashion store! Gegründet 2006 von Bernd Hausmann, der sowohl den Webshop als auch den Nürnberger Store betreibt, steht glore für hochwertige Produkte, die im Einklang mit Mensch und Natur hergestellt werden. Deswegen werden ausschließlich Marken geführt, die fair gehandelte und ökologisch nachhaltige Mode mit ethischen Anspruch bieten. Regelmäßig überprüft Bernd und seine Mitstreiterinnen Brigitte von Puttkamer (München), Wiebke Hövelmeyer (Hamburg) und Nicola Haug (Stuttgart) sowie Nadja Steinbach (glore online) die angebotenen Marken auf deren Entwicklungen und Sortimente. Wer nachlässt und weniger öko wird, fliegt konsequenterweise aus dem Sortiment. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Das ökologische Bewusstsein der Konsumenten ist kein neuer Trend. Es ist vielmehr eine konstant wachsende Überzeugung, die sich nicht mehr nur auf eine Bewegung reduziert. Dadurch entscheidend verändert hat sich der Anspruch der Kunden an ein …

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Crimson Decay – QooQoo spielt mit dem Zeitgeist

Ausgezeichnet mit dem Latvian National Style & Fashion Award für das Best Designer Debut 2010 und ausgestattet mit einer überbordenden Menge an Spaß, Kreativität und einem Schuss Verrücktheit, ist QooQoo ein wahres Label to Watch – gerade mit der aktuellen Kollektion „Crimson Decay“. Designerin Alyona Bauska widersteht allen Schubladen widersteht und einfach ihre eigene modische Kommode baut. Das nennt man dann wohl einen eigenen Stil. Im Gegensatz zur Frühjahr/Sommer 2013 Kollektion und der Swimwear Collection, in der es vor Blumen und Pflanzen nur so sprießte, reflektiert das Lookbook zu „Crimson Decay“ den Zeitgeist: Hinterzimmerromantik, ausgeblichene Fotos, ein bisschen Ghetto Chick trifft auf It-Girl-Attitüde. 90er Jahre Stil und Replica vermitteln ein Gefühl des Bereits-Dagewesenen. Die Prints ЛЮБОВЬ und ЯRADA spielen nicht nur mit bekannten Marken, sondern auch mit kyrillischem und lateinischem Alphabet, Doppeldeutigkeiten unbedingt gewollt.  Alyona Bauska fertigt alles auf Anfrage – nichts ist vorproduziert oder liegt seit mehreren Wochen verstaubt in einem Lager – und wird in Lettland weiterverarbeitet, produziert und veredelt. Verwendet wird in erster Linie Baumwolle, allerdings – und das ist noch ein großes Manko bei QooQoo – konventionelle. Obwohl …

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A Brand You Can Trust – ekn footwear launcht neue Webseite und Online-Shop

You are either in your bed or in your shoes, so it pays to invest in both … ~John Wildsmith~ Neues aus dem sehr geschätzten Hause ekn footwear: Seit wenigen Tagen ist der neue Online-Shop geöffnet und die Webseite vom veganen Sneakerlabel erstrahlt in neuem Glanz. Das Schöne an ekn footwear und seinem Gründer Noel Klein-Reesink ist, dass an Stil nicht gespart wird, obwohl alles anders läuft als bei größeren Schuhmarken. Denn die vegetabil gegerbten Produkte werden nach strengen Richtlinien in Sachen Ökologie und Sozialstandards per Hand in Portugal hergestellt und kommen eben nicht vom Fließband aus einem großen Textilmoloch. Und was ist daran so besonders? Chromfrei gegerbtes Leder, Sohlen und Schnürsenkel aus natürlichen Materialien, Verwendung von Biobaumwolle und Biokork sowie veganes und atmungsaktives Kunstleder aus recycelten Quellen. Dazu eben auch noch Kartons aus recyceltem Papier sowie eine co2-neutrale Logistik. Noch Fragen? Und wer im Sinne von „Who made your clothes?“ noch mehr über die Produktion in Portugal wissen will, sollte sich einige Momente für dieses wunderbare Video Zeit nehmen. Prädikat: Besonders wertvoll für ekn footwear! Aus reiner Freude über …

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Wenn Material auf Vision trifft – H O W L by Maria Glück zeigt außergewöhnliche Mode

Mode, die ökologisch und fair produziert wird, wird häufig abgesprochen, wirklich außergewöhnlich und handwerklich kunstvoll zu sein. Mode, die eben nicht Bekleidung ist, sondern die Auseinandersetzung von den Rohmaterialien mit den kreativen Ideen im Kopf, die sich ihren Weg in die Realität bahnen. Maria Glück ist eine dieser Designerinnen, die sehr genau auf die Materialien achtet und trotzdem – oder vielleicht auch gerade deswegen – ungewöhnliche und außergewöhnliche Mode erschafft. Mit H O W L by Maria Glück experimentiert die in Bilbao geborene und in Berlin wohnende Designerin seit 2012 mit ihrem ganz eigenen Entwurf von nachhaltigem Modedesign. Im Mittelpunkt ihrer Kollektionen und Arbeiten steht immer die Zusammenführung von verschiedenen Materialien. Holz trifft auf Kork, Seide auf Baumwolle. Klare Formen auf harte Kanten. Samtweich auf natürliche Ruppigkeit. In ihrer Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion arbeitet sie mit Bio-Baumwolle und Bio-Seide, verwendet Holz und recycelten Kork und macht sich auch sonst gute Gedanken über eine nachhaltige Produktion. Dabei versucht sie auch traditionelle Techniken in ihre Arbeit einfließen zu lassen und damit auch Handwerk zu bewahren, das zu verschwinden …

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Organic Fair Fashion: Faires Einkaufen mit der Mode-Community von Orfafa aus Berlin

Anhängerinnen und Anhänger von Online-Shopping und Grüner Mode mussten schon lange in die Röhre schauen, um öko-faire Mode online kaufen zu können. Doch damit ist jetzt Schluss, dank Orfafa aus Berlin. Das erste Community-Shopping-Format für faire und ökologische Mode bietet vielseitig kombinierbare und fair produzierte Teile an und verzichtet lieber auf einen Haufen hipper Schnäppchen, die keine Saison überleben. Hinter Orfafa stehen Martina Jordan und Aline Wendscheck. Die beiden Gründerinnen achten bei mehr als 7.000  Produkten für Frauen, Männer, Kinder und Babys von über 100 Labels nicht nur auf die modischen Aspekte, sondern besonders auf Zertifikate und soziale Kriterien. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Foto: Orfafa / armedangels

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