Grüne Mode
Schreibe einen Kommentar

Sinnliche Erzählungen von Anekdot

Kurz vor Weihnachten zeigte ich euch bereits in meinem großen Eco Lingerie Spezial, wie sinnlich und aufregend Unterwäsche sein kann, die sich nicht nur um eine wunderschöne Hülle kümmert, sondern eben auch aus wirklich guten Materialien gefertigt ist. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich das Berliner Unterwäschelabel Anekdot noch nicht. Das habe ich in den letzten Tagen nachgeholt und berichte euch heute von einem tollen Label, dass Frauen und Männer gleichermaßen begeistern wird.

Das kleine Label wurde von der schwedischen Designerin Sofie gegründet. Sie arbeitet ausschließlich mit Materialien, die die Luxusmodeindustrie nicht mehr benötigt. Aus so genannten Leftovers macht sie wunderschöne und sinnliche Unterwäsche, die in Sachen Qualität den großen Marken in nichts nachstehen. Vielmehr sind sie äußerst individuell und streng limitiert. Aus Handarbeit, versteht sich. In jedem Stück von Anekdot steckt Talent und Herzblut drin, so dass die Trägerin nicht nur ein Bustier oder einen Slip erhält, sondern auch immer auch die Vorgeschichte der einzigartigen Materialien.

Neben Leftovers werden von Sofie aber auch end of line-Materialien, Lagerbestände und weitere Beschnitte ausgegraben und zu neuen Schätzen verarbeitet. Die Materialien stammen aus Auflösungen, Restbeständen oder aus Überproduktionen. Aus nicht mehr Geschätztem entsteht wieder Wertvolles. Und dieses Material definiert letztlich auch, welche Unterwäsche Sofie entwerfen und produzieren kann. Ein spannender Ansatz, der limitiert, aber auch Inspiration und Kreativität freisetzt.

Anekdots verführerische Unterwäsche und Loungewear gibt es einzeln (Knickers und Bras) und im Set. Besonders schön – neben wirklich vielen schönen Kombinationen – gefallen mir das Bowie Lace Set (sehr klassisch mit Spitze, in Schwarz und Blau gehalten) und das Nouveau Lace Set (minimalistische Linien und mit romantisch inspirierte Spitze).

Anekdot gibt es online sowie im Upcycling Fashion Store und im Un Autre VooDoo in Berlin.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Anekdot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.