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SONKYL – mein neuer Flatpack von KANCHA

Ob in klein, mittel oder groß; ob für den Job, den Sport oder den Ausflug am Wochenende – wir brauchen sie, nahezu jeden Tag. Taschen gibt es in jeden erdenklichen Formen und Farben, doch es kommt eben auch auf die Materialien und die Art der Herstellung an. Drei Labels aus Hamburg und Berlin, die ausgesprochen stylische und nachhaltige Taschen entwerfen, möchte ich euch in dieser Woche vorstellen. Nach NOY HAMBURG folgt heute KANCHA mit ihrem tollen Flatpack namens SONKYL.

Von Zeit zu Zeit erzähle ich euch ja von den Dingen, die mich jeden Tag begleiten. Nachdem meine Simple Bag von QWSTION im wahrsten Sinne des Wortes auseinandergefallen ist (die Ösen des Tragesystems und die Riemen des selbigen haben den Oberstoff so strapaziert, so dass die Ösen aus dem Stoff herausgerissen wurden), war ich auf der Suche nach einem anderen Rucksack, mit dem ich meinen täglichen Weg zur Arbeit samt MacBook, Adaptern, Kabel und kleinem Büchlein bestreiten kann – idealerweise so flach, dass der Rucksack meiner Tochter nicht direkt im Gesicht hängt, wenn ich sie auf dem Fahrrad mitnehme. Eigentlich keine ungewöhnlichen Anforderungen an einen Rucksack, doch nach einer Recherche im Netz kamen nur einige wenige Rucksäcke in die nähere Auswahl. Nach genauer Betrachtung entpuppte sich dann SONKYL von meinen Neuköllner Freunden von KANCHA als der ideale Rucksack für mich.

In Anlehnung an den wunderschönen, tiefblauen Bergsee im Herzen der kirgisischen Gebirgslandschaft wurde der Flatpack SONKYL getauft. Es gibt ihn in blau, schwarz (meine beiden Favoriten) und gelb. Der Rucksack ist nicht nur der erste Flatpack des Labels, sondern auch das erste lederfreie Produkt. Er wird als erstes KANCHA-Produkt in der Nähwerkstatt in Bishkek, Kirgistan, produziert. Das Label ist ja seit Jahren im Land engagiert und arbeitet dort mit festen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Kollektionen zusammen. Zu sozialen und fairen Bedingungen, auf Augenhöhe. Ein guter und nachhaltiger Ansatz.

SONKYL ist aus kirgisischer Biobaumwolle, die momentan in Deutschland gewebt wird – ein Aspekt, der dem Label noch nicht ganz zusagt: „Es erschien uns als die beste Alternative, da niemand momentan in Kirgistan  Baumwolle zu Stoff webt. Baumwollstoffe in der Region kommen sonst aus Usbekistan, wo die Prozesse sehr intransparent sind und nicht selten Kinderarbeit involviert ist. Es scheint jedoch eine Firma bald wieder in Kirgistan Baumwollstoffe zu weben, so dass wir dann unserem Anspruch auf größtmögliche Wertschöpfung in Kirgistan wieder so nahe wie möglich kommen.“ Neben der Biobaumwolle wird noch handgepresster Filz als Protektion für Laptop und Rücken, Baumwollriemen, sowie die Metallteile eingesetzt.

Warum ist SONKYL nun mein idealer Wegbegleiter?

Der Flatpack ist robust und kommt ohne Schickschnack daher. Im Inneren bietet er Platz für Macbook & Co., hat ein vorderes und hinteres Fach sowie ein kleine Tasche mit Reißverschluß. Fertig. Mehr braucht es für mich als Online-Typ nicht, um meine wichtigsten Arbeitsuntensilien von A nach B und wieder zurück nach A zu bringen. Der große Vorteil aber ist, dass auch ein kleiner Einkauf oder der Tagesausflug am Wochenende mit SONKYL bestritten werden kann, wenn man nur das Wichtigste einpackt.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: KANCHA

KANCHA hat mir für den Rucksacktest den SONKYL dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

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