Monate: Februar 2016

Bau dir dein eigenes Backpack

Es geht in den ultimativen Endspurt. Morgen endet das Crowdfunding des deutsch-kirgisischen Design-Label KANCHA auf Kickstarter. Noch bis Dienstag kann der neueste Wurf des Labels erworben werden: The Grid – ein modularer Rucksack für alle Großstadtnomaden und die, die es noch werden wollen. Auf der Präsentation vor einigen Wochen konnte ich mir selbst ein Bild von The Grid machen. Sein Inside-Out-Charakter hat ich dabei absolut überzeugt. Neben dem Torso,gibt es für jeden die Möglichkeit, Stück für Stück den Rucksack durch einzelne Taschen zu individualisieren. Dadurch entsteht eine dann doch ganz eigenständige Ästhetik und The Grid wird ein sehr persönlicher Wegbegleiter. Sehr schön: Die verschiedenen modularen Taschen können dabei auch einzeln verwendet werden. „Urbane Nomaden sind für uns die Generation von morgen – unabhängige und kreative Köpfe, die genau wissen was sie wollen und die sich weder in ihrer Arbeitswelt noch in ihrem Handeln einschränken möchten. Wir möchten diesen Menschen etwas bieten, das anders ist, als die meisten Produkte der großen Konsumtempel. Accessoires, die ihnen im Alltag auf einfache Art und Weise dienen, in Herstellung und …

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STILL garments von Elke Fiebig

Am Wochenende findet in Dresden die Tagung „Mode trifft Moral“ statt. Dort stellt Elke Fiebig die Pilotkollektion ihres Modelabels STILL garments vor. Bereits heute dürft ihr einen Blick auf die Kollektion erhaschen, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte. Elke arbeitet seit 2011 mit einem eigenen Schnittsystem, das annähernd „zero waste“ ermöglicht. Heißt konkret: Die Schnittabfälle in der Produktion der einzelnen Kollektionsteile wird fast auf ein Minimum reduziert. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen textile Techniken und natürliche Färbeprozesse. Unübersehbar ist ihre ganz eigene Handschrift, die die Techniken und Färbeprozesse mit einer zeitgemäßen Ästhetik verbindet. Nachhaltigkeit ist der Kern- und Leitgedanke ihres Labels. Tief beeindruckt und berührt von einer Reise nach Bangladesch, entwickelte sie das Konzept von STILL garments. Die Linie verfolgt Slow-Fashion-Ideale und den Respekt für Menschen und Umwelt. Sie erfüllen heutige Ansprüche in ethischer und ästhetischer Hinsicht und sind über die Saison hinaus relevant. Die Materialien werden sorgfältig gewählt und kombiniert: ethisch produzierte Stoffe treffen auf vintage-hausgewebte Leinenstoffe, auf Stoffreste aus der Industrie und dazu upcycelt STILL garments Baumwollstoffe. Die Produkte sind überwiegend …

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Mode, von der jeder profitiert – SHIPSHEIP. Holistic Fashion.

Mode sollte weder auf Kosten anderer Menschen, noch zu Lasten der Umwelt produziert werden. Eigentlich sollte dieser Grundsatz selbstverständlich sein. Ist aber leider nicht. Auch wenn es in den letzten Monaten und Jahren einen Boom von Grüner Mode gab und diese Entwicklung auch weiter anhält, ist Eco Fashion weiterhin ein kleines Stück vom großen Kuchen „Modeindustrie“. Kein Grund aber, Trübsal zu blasen, denn die Alternativen zu konventioneller Mode sind da. Eine davon ist SHIPSHEIP von Joana Ganser und Danny Wawrzyniak aus Köln. Das Label steht für puristische Schnitte, außergewöhnliche Qualität und entspanntes Design. Nach der erfolgreichen ersten Kollektion suchen Joana und Danny nun in ihrem aktuellen Crowdfunding auf Startnext Unterstützerinnen und Unterstützer, um ihre zweite Kollektion finanzieren zu können. Auch diese steht ganz im eigenen SHIPSHEIP-Stil: natürliche Eleganz trifft auf urbane Schlichtheit, klar anmutende Silhouetten in einem harmonischen Zusammenspiel mit überraschenden Details. Dieselbe Aufmerksamkeit, die SHIPSHEIP der Form seiner Produkte widmet, lässt das Label auch der Herstellung zuteil werden. Die Wertschätzung jedes Produktionsschrittes bedeutet faire und verlässliche Arbeitsbedingungen, ökologisches Bewusstsein und nachhaltiges Denken. SHIPSHEIP interpretiert …

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Oh Canada – Sneaker von Native Shoes

Schöne Silhouette, low cut– und mid-top-Modelle und dann auch noch nachhaltig? Ja, genau so kann man die aktuellen Modelle von Native Shoes aus Vancouver, Kanada, bezeichnen. Eine weitere Alternative für alle, die bei Sneakern auf Kinderarbeit und Chrome verzichten wollen. Aktuell bietet das Label, 2009 in Vancouver gegründet, 14 verschiedene Modelle an, für Sie und Ihn. Insgesamt 8 Modelle gibt es zudem für Kinder. Meine persönlichen Favoriten: der Apollo Moc als low cut-Variante, der Apollo Chukka als mid-top-Alternative. Als Upper wird eine synthetische Mikrofaser verwendet, die Sohle besteht aus EVA-Gummi. EVA bedeutet ethylene-vinyl acetate und garantiert eine außergewöhnliche Leichtigkeit, ist wasserabweisend und bietet eine gute Stoßfestigkeit. Bei der Verwendung von synthetischen Fasern kommt relativ schnell das Gespräch auf weitere Schadstoffe auf. Native Shoes sind REACH- und CPSIA-konform und sind BPA- und Phtalat-frei. So muss es sein. Außerdem verzichtet Native Shoes auf tierische Materialien. Neben all diesen weichen Faktoren überzeugen der Apollo Moc als auch die anderen Modelle vor allem durch Form und Stil. Klassische und modische Silhouette trifft auf außergewöhnliche Farbgebungen und -kombinationen. Meine Favoriten …

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Scandinavian Chic von ARMEDANGELS

Auch der aktuelle Branchenprimus der Grünen Mode macht sich bereit für den Sommer: ARMEDANGELS veröffentlicht in diesen Tagen ihre neue Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion, die absolut gelungen ist. Im Gegensatz zu den vorherigen Kollektionen fokussierte sich das Label diesmal auf die eigene Denimlinie – aber auch die Oberteile bietet einiges in der aktuellen Kollektion. „Wir wollen nur Mode machen, die fair, bio und schön ist. Sonst nichts.“ Dem eigenen Motto konsequent folgend, erweitert ARMEDANGELS seine bereits beachtliche Produktpalette um weitere, GOTS-zertifizierte Denims, darunter auch eine tolle Latzhose. Bei der Oberbekleidung sind eingewebte Muster, aufwändige Detailsund hochwertige Materialien zu finden. Klasse statt Masse, versteht sich. Die Schnitte werden dabei von Kollektion zu Kollektion modischer, wie auch Lars in seinem Review der diesjährigen PREMIUM EXHIBITION in Bezug auf die nächste ARMEDANGELS-Kollektion feststellen konnte. ARMEDANGELS – wear nothing but bio   Für den Sommer dominieren, und das absolut passend zu den hoffentlich anstehenden warmen Temperaturen, Struktur-Sommerstrick, adrette Hemden für Sie und Ihn und urbane Seefahrer-Looks. Mir persönlich sagt aber der Scandinavian Chic zu – minimales Design und eine schmale …

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Triff dich selbst – mit nice to meet me

Bewusst kleiden. Für viele gar nicht einmal so einfach. Dabei ist es nicht allzu schwer, auch bei Kleidung auf gewisse Dinge zu achten. Dies gilt nicht nur für den Pullover und die Hose für Freizeit und Job, sondern eben auch für jegliche sportliche Aktivitäten. Ein idealer Partner für Menschen, die sich auch bei Yoga oder Laufen bewusst kleiden wollen, sollten so wie ich einen Blick auf nice to meet me aus Österreich werfen. Hinter dem Label stecken die wachen Köpfe von Denise (Yogalehrerin, Bewegungspädagogin) und Maicol Alexi Herrera Peña (Designer). Für sie zählt nicht der Schweiß und die Tränen ausgebeuteter Produzentinnen und Produzenten, sondern nur der eigene Schweiß im Yoga und Training. Die Schnittmuster werden per Hand erstellt und in ihrer Entwicklungsphase permanent auf Praxistauglichkeit geprüft! nice to meet me lässt in Werkstätten in der Nähe von Wien, aktuell in einer Werkstätte in Valasske Mezirici in Tschechien, produzieren. Denise und Maicol haben dadurch unmittelbaren und regelmäßigen Kontakt zu den Produzentinnen und Produzenten. nice to meet me bedeutet in Kontakt mit uns selbst zu sein und …

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Sinnliche Erzählungen von Anekdot

Kurz vor Weihnachten zeigte ich euch bereits in meinem großen Eco Lingerie Spezial, wie sinnlich und aufregend Unterwäsche sein kann, die sich nicht nur um eine wunderschöne Hülle kümmert, sondern eben auch aus wirklich guten Materialien gefertigt ist. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich das Berliner Unterwäschelabel Anekdot noch nicht. Das habe ich in den letzten Tagen nachgeholt und berichte euch heute von einem tollen Label, dass Frauen und Männer gleichermaßen begeistern wird. Das kleine Label wurde von der schwedischen Designerin Sofie gegründet. Sie arbeitet ausschließlich mit Materialien, die die Luxusmodeindustrie nicht mehr benötigt. Aus so genannten Leftovers macht sie wunderschöne und sinnliche Unterwäsche, die in Sachen Qualität den großen Marken in nichts nachstehen. Vielmehr sind sie äußerst individuell und streng limitiert. Aus Handarbeit, versteht sich. In jedem Stück von Anekdot steckt Talent und Herzblut drin, so dass die Trägerin nicht nur ein Bustier oder einen Slip erhält, sondern auch immer auch die Vorgeschichte der einzigartigen Materialien. Neben Leftovers werden von Sofie aber auch end of line-Materialien, Lagerbestände und weitere Beschnitte ausgegraben und zu neuen Schätzen …

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Neue Muster, frische Farben – VATTERs neue Unterwäschekollektion

Als großer Fan des nachhaltigen Unterwäschelabels VATTER freute ich mich, als mir Tom vor einigen Monaten bereits große Veränderungen für die zweite Kollektion der Münchner ankündigte. Und er hielt sein Wort: VATTER 2016 überzeugt mit neuen Mustern, frischen Farben und einer sinnvollen und sehenswerten Erweiterung für alle Frauen. Die Vorzeichen bei VATTER bleiben die selben: Jedes Produkt ist GOTS-zertifiziert und biologische angebauter Baumwolle hergestellt. Doch sowohl für Männer als auch Frauen hat sich einiges getan. Neue Looks und Styles gibt es für die Damen, die unter dem Motto „mix and match“ stehen. Das neue Bustier und der Triangle Bra können ideal zu den bereits bewährten Bikini, Brazilian Slip oder der Boy Shorts kombiniert werden. Alle Teile gibt es in Schwarz und Grau – doch eigentlich möchte man jeder Frau zurufen, doch etwas mutiger in der Farbauswahl zu sein. Das neue Blau ist knallig, das neue Mint wunderbar zart. Auch die Männer sollten sich zur Farbe bekennen: Mit den neuen Blau/Orange- oder Mint/Grün-Streifen sowie dem bunten Punkte-Mix geht das ab sofort auch für die Unterbuxe. Wie immer gilt: …

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Die Premierenkollektion von Ayurganic by Lecoanet Hemant

Bereits in der letzten Woche habe ich euch mit MÜSSIGGANG ein Label vorgestellt, dass auf den Wohlfühlfaktor setzt. In den nächsten Tagen stelle ich euch zwei weitere Marken vor, die sich um das Wohlbefinden und den „Inneren Menschen“ kümmern. Beginnen möchte ich mit der „Herbal Wear“-Kollektion von Ayurganic by Lecoanet Hemant. Erstmalig auf dem GreenShoowroom im Januar vorgestellt, ist Ayurganic die reinste vorstellbare Baumwolle, die in einer über zwei Wochen andauernden Prozedure zu einem einzigartigen Stoff verarbeitet wird. Im südindischen Kerala wird dieser Prozess von Vaidyas, den Ayurverda-Ärzten, geleitet und beaufsichtigt. Verwendet werden Kräuter, Blüten, Wurzeln, Rinden und Hölzern aus biologischem Anbau oder Wildwuchs. „Lecoanet Hemant is a fashion house founded in the early 1980s functioning under brand-name Lecoanet Hemant, which includes all fashion articles and accessories for men and for women. The work under this brand used to be Haute Couture from 1984 – 2000; a Prèt-à-Porter de Luxe line that continues the legacy was added in the mid-nineties and continues to this day.  Ayurganic, the new wellness line is a stay-at-home collection and …

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»Wir sind eine große Familie hier in Hamburg «

Streetwear ist auch 2016 in aller Munde. Ob nun Veteranen wie Stüssy, die etwas Jüngeren A Bathing Ape oder auch die Wiederkehr von Dready – all diese Labels und viele weitere, auch klassische Modemarken, tummeln sich im Becken, wenn es darum geht, modische Street Credibility an den Mann und an die Frau zu bringen. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Perlen – wie zum Beispiel Mojo von Andre Gießelmann aus Hamburg. Im Interview spreche ich mit Andre über seinen eigenen Store auf der Schanze, Hip Hop Styles aus den 1990er Jahren, die 2016er Streetwear Kollektion – und seine Qualitäten am Mic. Alf: Ende Dezember war es soweit: Deine 2016er Kollektion wurde im Mojo Store vorgestellt und war noch vor dem Jahreswechsel im Online-Shop. Welches Feedback hast du bisher auf den Store und deine neue Kollektion bekommen? Andre: Ja, es hat mich sehr gefreut den Release hier in Hamburg im Mojo Store zu machen. Normalerweise kommen die neuen Sachen zur gleichen Zeit auch online raus, aber es war etwas Besonderes, da wir unseren ersten Flagship-Store erst …

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