Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beanie

10 Jahre Ilona von Preuschen – jetzt auch ohne Zebra

Vor 4 Jahren entdeckte ich bei der Suche nach einer neuen Mütze ein schwarzes Zebra. Meinen Beanie Super Simpel trage ich bis heute. 2016 feiert dieses schwarze Zebra nicht nur zehnjähriges Jubiläum, sondern auch einen Neustart: Aus ZEBRATOD wird ILONA VON PREUSCHEN. Eines bleibt dabei: Die ausgezeichnete Qualität, die sich hervorragend für diesen Herbst eignet. Hinter ZEBRATOD steckte damals schon die Designerin, die ihrem Label nun auch den eigenen Namen gegeben hat. Zur alten wie neuen Kollektion gehören neben Beanies und weiteren Mützen auch Stirnbänder, Hüte und Schals aber auch Pullover, Cardigans und Strümpfe. Eine breite und qualitativ hochwertige Bandbreite, die jedes Strickherz höher schlagen lässt. Ilona von Preuschen verwendet für ihre Herbst/Winter 2016/2017 Kollektion fast ausschließlich reine Wolle, am häufigsten wird reine Merion extrafein Wolle für Uni-Farben eingesetzt. Die meisten Farben erhält die Designerin in der Qualität einer bluesign-zertifizierten Kap-Wolle aus Südafrika. Dieses Garn wird in Deutschland eingefärbt und ist Mulesing-frei. Alle Mélange-Farben werden von einer hochwertigen italienischen Spinnerei bezogen. Das Rohgarn dazu stammt aus Australien und Neuseeland. Handarbeit ist bei Ilona von Preuschen …

Faire Kleidung, die einem immer ein gutes Gefühl gibt

Mach dich schöner mit Degree Clothing so lautete der Betreff einer E-Mail, die vor einigen Wochen in meinem Postfach landete. Das Label aus Augsburg ist mir schon das ein oder andere mal in meiner Timeline aufgefallen, wenn Bekannte von mir neue Eco Fashion Labels entdeckt haben. Darunter auch das Team von Degree Clothing, die seit 2014 versuchen, Urban Streetstyle in „grün“ zu etablieren, zeitgemäße Streetwear- Silhoutten mit hochwertigen Materialien zu kombinieren, die sowohl ökologisch, als auch fair hergestellt werden. Die Anfänge in Augsburg „Den Kern von Degree Clothing bildet eine ständig wachsende Gruppe hungriger Extremsportler, junger Künstler und progressiver Musiker. Heute sind sie Gründer, Mitarbeiter und Kunden des fairen Öko-Labels und jeder Einzelne ein Teil der Familie“, so das Label über sich. Mit einem Laden in der Augsburger Innenstadt, einem Online-Shop und ausgewählten Einzelhändlern ist das Label mit seinen Produkten bereits national gut vertreten. Auf ihrer Webseite zeigen sie ihre internationale Produktionskette transparent und offen – von der Bio-Baumwolle aus der Türkei über das Garn und die weitere Verarbeitung in Portugal über die finakle Handarbeit …

»Wir sind eine große Familie hier in Hamburg «

Streetwear ist auch 2016 in aller Munde. Ob nun Veteranen wie Stüssy, die etwas Jüngeren A Bathing Ape oder auch die Wiederkehr von Dready – all diese Labels und viele weitere, auch klassische Modemarken, tummeln sich im Becken, wenn es darum geht, modische Street Credibility an den Mann und an die Frau zu bringen. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Perlen – wie zum Beispiel Mojo von Andre Gießelmann aus Hamburg. Im Interview spreche ich mit Andre über seinen eigenen Store auf der Schanze, Hip Hop Styles aus den 1990er Jahren, die 2016er Streetwear Kollektion – und seine Qualitäten am Mic. Alf: Ende Dezember war es soweit: Deine 2016er Kollektion wurde im Mojo Store vorgestellt und war noch vor dem Jahreswechsel im Online-Shop. Welches Feedback hast du bisher auf den Store und deine neue Kollektion bekommen? Andre: Ja, es hat mich sehr gefreut den Release hier in Hamburg im Mojo Store zu machen. Normalerweise kommen die neuen Sachen zur gleichen Zeit auch online raus, aber es war etwas Besonderes, da wir unseren ersten Flagship-Store erst …

Das allergrünste und allerbeste Grüne Mode Outfit seit dem Bestehen von Z²

Unser Tag und damit auch unsere Z²-Geschichte von der Nalepastraße neigte sich so langsam dem Ende entgegen, dabei wollten wir unbedingt noch das Außengelände vom Funkhaus Nalepastraße begutachten. Den großen Platz samt trockengelegtem Springbrunnen zwischen den verschiedenen Blöcken durchschritten wir, um zum östlichen Bereich der Gebäude zu gelangen. Dort parkte ein herrenloser VW, der nur darauf zu warten schien, von uns in Augenschein genommen zu werden. Wir ignorierten die monotone Geräuschkulisse um uns herum, die aus den vielen Proberäumen drang. René wollte mir an diesem Tag nichts ersparen und so durfte ich mich nicht nur vor diesem komischen runden Etwas aus Pappmaschée knien, sondern durfte mich auch halbwegs lasziv (sic!) auf die Motorhaube des VWs räkeln setzen. Das 4. und zugleich letzte Outfit des Tages ist, nicht nur rückblickend betrachtet, eine gelungene Symbiose von vielen Marken, die den richtigen Ansatz verfolgen und dabei auch noch moderne und stylische Männermode machen. Perfekt für die Jahreszeit sind zwei Accessoires, die ich einmal in den Mittelpunkt rücken möchte: Zum einen Arvidsson, die Leather Gloves mit der ungewöhnlichen Stichführung von …

Monkey Bar

Nach der letzten Folge »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« war es endlich soweit: Die ersten Kritiken prasselten auf  René und mich ein. Wobei „einprasseln“ vielleicht doch ein wenig übertrieben ist. Eigentlich fehlte dem lieben Reinhardt nur der Weißabgleich, den wir ihm (und uns auch) aber nicht gönnen wollten – aus purer Absicht. Außerdem wurden wir eindringlichst darauf hingewiesen, dass wir doch bitte schön mehr Fotos zeigen sollten. Ja, gerne doch! Machen wir doch am besten damit heute gleich weiter: BIKINI-Bilder – Folge 2! Nachdem wir uns durch das durchweg räudige Berliner Wetter und die Menschenmassen auf dem Ku’damm gekämpft hatten, wollten wir uns etwas aufwärmen und uns am Blick über West-Berlin erfreuen. Außerdem wollten wir unbedingt das zweite Outfit des Tages ablichten, was aber angesichts der Witterungsbedingungen und des relativ starken Windes gar nicht mal so einfach gewesen wäre. Also mussten wir wohl oder übel irgendwo rein und hoffen, dass nicht nur das Licht mitspielt, sondern auch diejenigen, bei denen wir uns breit machen wollten. Deswegen fuhren wir mit dem Expressaufzug direkt in den 10. Stock des 25hours Hotels, …

Schöneberg-Trilogie – Teil 3

Berlin ist in aller Munde. Mauerpark, Eastside Gallery, Ku’damm. Checkpoint Charly, Admiralsbrücke, Unter den Linden. Nicht zu vergessen: das Brandenburger Tor und das Holocaust-Mahnmal. Alles bekannte und beliebte Plätze, häufig Anlaufpunkt für viele Touristen. Doch Berlin ist vielmehr als diese glitzernden Plätze. Berlin ist vielmehr „Icke“ – diese typische Berliner Schnauze. Gelebt, Tag für Tag. Geradeheraus, manchmal derbe, aber immer ehrlich. Einen Ort, der genau das reflektiert, haben René und ich in unserer letzten Schöneberg-Folge von »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« gefunden. Im Imbiss am Werdauer Weg wurden wir mit den warmen Worten empfangen, dass wir ja nicht fotografieren sollten – die Renovierung wäre doch erst in ein paar Monaten. Wir fanden es trotzdem gemütlich, so zwischen Frittenfett, Bratwurstdunst und Filterkaffee. Dort, wo 3 halbe Brötchen & 1 Pott Kaffee nur 3 Euro kosten, arbeitet die fleischgewordene Berliner Ehrlichkeit. Unverstellt, manchmal regungslos, immer interessiert. »Zwischen Frittenfett, Bratwurstdunst und Filterkaffee« Sowohl Heinz*, der Imbissbesitzer, als auch Peter*, der Benzfahrer im Sakko, fanden das gar nicht seltsam, dass wir zwischen rostigen Rohren, zerfetzten Rücksitzbänken und eben dem Imbiss herumstiegen …

Auf Entdeckungstour auf dem Tempelhofer Feld – die Herbst/Winter 2014 Kollektion #Exploring von Folkdays aus Berlin

Das ZEITmagazin und Nike von This is Jane Wayne können nicht irren – und auch meine Spürnase sagt mir, dass die Mädels von Folkdays mehr als nur auf dem richtigen Weg sind. Kreuzsympathisch sind sie ja, kreativ und mit einem zielsicheren Blick für außergewöhnliche Stoffe und handgefertigten Schmuck obendrein. Viele Labels haben diese wunderbaren Eigenschaften ebenfalls, doch bei Folkdays stimmen auch die (manchmal sehr entscheidenden) Kleinigkeiten. So sieht #Exploring, die Herbst/Winter 2014 Kollektion, absolut schön aus, doch sie ist eben auch vortrefflich in Szene gesetzt und in ein sehenswertes Lookbook gepackt worden – mit dem Tempelhofer Flugfeld als urbane Kulisse. »Folkdays bringen uns von ihren Reisen aus Bolivien, Peru und Indien die schönsten handgemachten Dinge mit, die auch noch fair produziert wurden« Für die kommenden kalten Tage, an denen wir nicht nur unter der Decke eingemummelt die Stunden an uns vorbeiziehen lassen wollen, haben sich Heide Winge Strom und Lisa Jaspers einiges ausgedacht. Gut aussehen und warme Ohren klappt etwa mit Tica, dem Unisex-Beanie aus Alpaca-Wolle, ganz vorzüglich. Dick umwickelt hält uns der Devi-Schal warm, …

Modisch korrekt durch das weiße Glück – die neue Winterkollektion von PYUA – Ecorrect Outerwear inklusive Abwrackprämie

Wisst ihr schon, wo ihr Weihnachten und Silvester verbringen werdet? Uns zieht es wohl in das Umland von Berlin oder an die Ostsee, entspannt auf einen Bauernhof oder in eine Ferienwohnung. Für diejenigen von euch, die es eher in die Berge zieht und die Schnee unter dem Brett benötigen, beginnt bereits jetzt die Vorbereitung: Ist mein Board noch intakt? Brauche ich eine neue Bindung? Hält der Anzug aus den letzten Jahren noch einen Winter durch? Heute stelle ich euch eine, wenn nicht sogar die, grüne Alternative zu konventionellen High-End Marken im Ski- und Snowboard-Segment vor: Pyua – Ecorrect Outerwear. Gerade beim wilden Treiben in den Bergen ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur besonders wichtig, nicht nur der eigenen Sicherheit wegen und den Mitmenschen, die ebenfalls auf und neben den Pisten unterwegs sind. Timo Perschkes Kieler Label gelingt es, Funktionalität in der Bekleidung mit dem Spaß am Sport und dem auch auf der Piste wichtigen Style zu verbinden. Als erste Funktionsbekleidungsmarke weltweit fertigt Pyua seine Kleidung aus bereits recycelten oder recycelfähigen Polyester-Materialien und kann diese durch ein einzigartiges Rücknahmesystem …