Alle Artikel mit dem Schlagwort: Streetwear

Alter, Manaliso

Meine lieben Freunde von Manaliso haben vor wenigen Wochen ihre neue Kollektion namens alter auf den Markt gebracht. Wie auch in den zurückliegenden Jahren haben sie sich wieder einem neuen Thema verschrieben und dieses konsequent umgesetzt. Dies bedeutet auch: Neues Logo, neue Farben, neue Looks. alter ist demnach zum einen eine Fortführung des Manaliso’schen Weges, zum anderen aber auch etwas ganz Neues geworden. Wer Lust hat, die Kollektion näher kennenzulernen, der kann dies seit diesem Winter auch persönlich machen. In der Friedelstraße 39, 12047 Berlin im Eissalon von Fräulein Frost haben Manaliso ihr temporäres Quartier aufgeschlagen. Gemeinsam mit anderen Brands bespielen sie den Laden und zeigen nicht nur die neue Kollektion, sondern auch ausgewählte Highlights aus den zurückliegenden Jahren. Und wer auf einen Plausch vorbeikommt, kann mit etwas Glück auch noch einen leckeren Kaffee abstauben, so wie ich vor einigen Wochen (mehr dazu in meiner Highlight Story auf Instagram). Text: Alf-Tobias ZahnFotos: Manaliso

Berliner Hafendieb

Zum Abschluss eines sehr ereignisreichen Jahres für René und mich haben wir beide am letzten Wochenende noch einmal einen kleinen Rundgang gewagt. Inkognito als Berliner Hafendieb ver- und bekleidet gingen wir eine Runde in Schöneberg, die uns auch durch den Gleisdreieckpark führte. Selbst für Berliner Verhältnisse stellt dieser etwas Besonderes dar. Rund 31,5 Hektar groß, liegt der Park auf den ehemaligen Bahnüberresten des Anhalter und Potsdamer Güterbahnhofs. Am Gleisdreieck gelegen erstreckt er sich vom Landwehrkanal über die Yorckstraße bis zur Monumentenbrücke – und ist vor allem im Sommer sehr beliebt. Doch im Gegensatz zum Tempelhofer Feld gar nicht so sehr zum Grillen, sondern mehr zum reinen Chillen, Skaten und Kultur genießen. Chillen, Skaten und Kultur – der Gleisdreieckpark in Berlin Text/Fotos: Doppelzett aka Alf-Tobias Zahn und René Zieger

»Mir ist die Modewelt größtenteils zu blöd«

Immer wieder gerne werfe ich einen Blick in meine Geburtsstadt Nürnberg. Aufmerksame Leserinnen und Leser kennen deswegen bereits ATF Clothing und seit einigen Tagen auch die ganz wunderbaren »New Kids in the Hood«. Heute möchte ich noch jemanden vorstellen, der sich der Eco Fashion verschrieben hat. Genauer gesagt, der Eco Streetwear. Christian Hetzner heißt der Mann, sein Label hört auf den Namen »hecna«. Im Interview sprachen wir über seine frühen Anfänge, sein eigenes Einkaufsverhalten und warum ihm die Modewelt eigentlich „zu blöd“ ist. Mit 18 Jahren hast Du bereits dein Label gegründet. War da schon für Dich absehbar, dassDu Dich einmal mit nachhaltiger Mode beschäftigen wirst? Ja, an meinem 18. Geburtstag ging’s voller Tatendrang zum Gewerbeamt,um starten zu können. Damals ahnte ich aber noch nicht, dass ich in den folgenden Jahren nachhaltige Mode anbiete. Zu der Zeit gab es auch kaum Anbieter auf dem Gebiet. Warum hast Du Dich später dafür entschieden, nachhaltige Streetwear unter dem Namen zu machen? Durch Zufall bin ich auf eine Reportage im Internet gestoßen, die sich mit dem Thema des …

Crewlove aus Postdam – Spring/Summer 2018 von Rotholz

Wie ihr wisst, bin ich großer Fan von Rotholz. Das kleine feine Label aus Postdam mit der minimalistischen Formensprache schafft es von Saison zu Saison, mit hochwertigen Eco Materialien schöne Basics und so manches Key Piece zu entwickeln. Seit gut zwei Jahren sind die Kleidungsstücke von Rotholz fester Bestandteil meiner nachhaltigen Garderobe. Just am Wochenende präsentierte die Marke ihre neue Spring/Summer 2018! Die Sommerkollektion 2018 ist geprägt von eleganten Basics in gedeckten Farben. Im Vordergrund steht dabei wie auch schon in den letzten Saisons eine reduziert-geradlinige Ästhetik, die sich durch dezente Details abhebt von der Masse abhebt. Dabei reicht dieRotholz | Spring Summer 2018 | Space Series | Fotos: Rotholz | GROSS∆RTIG Bandbreite vom sportlichen Style mit 70er-Jahre-Anleihen bis zum lässig-eleganten Streetwear / Urban Fashion-Chic. Spacemen and Spacegirls, aufgepasst! Wie in jeder Kollektion gibt es auch wieder ein Highlight, in limitierter Auflage. Diesmal ist es der Space Sweater mit Stick- und Printdetails. Die „Space Series“ ist zugleich eine Hommage an die Ursprünge von Rotholz, als vor allem kunstvolle Prints das Erscheinungsbild des Labels bestimmten. Die …

bleed präsentiert THE SHORE

Innovative Stoffe, sportliche Schnitte und eine faire wie ökologisch einwandfreie Produktion – wer bei diesem Dreiklang nicht sofort an bleed denkt, der hat die letzten Jahre gepennt. Immer für einen Schnack zu haben, unterhielt ich mich während der letzten Ethical Fashion Show Berlin mit Gründer Michael Spitzbarth vorallem über die neuen Funktionsjacken und weitere Neuheiten im Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt stand die brandneue Kollektion THE SHORE bereits in den Startlöchern. Wie eh und je ganz wunderbar von Kristoffer Schwetje in Szene gesetzt. Meine Favoriten aus der neuen Kollektion: SHORE CLUB JACKE: Klassischer Blouson mit sportlich schmalem Schnitt aus Biobaumwolle (außen) und TENCEL® (innen), bedruckt mit einem handgemachten Wellenmuster ATLANTIC JERSEY HEMD: Irgendetwas zwischen schickem Hemd und lässigem Hemd, aus elastischem Strukturjersey mit sportlichem Touch und einer dezenten Ton-in-Ton-Stickerei im Nacken PACIFIC KLEID: Wie auch bei der SHORE CLUB JACKE gibt es auch beim Kleid handgezeichnete Wellen auf dunkelblauem Grund. Dazu farblich passend: Steinnussknöpfe. Das vegane Kleid besteht aus TENCEL®, ist unglaublich weich und atmungsaktiv SUN KLEID: Ein schlichter Schnitt, umgekrempelte Ärmelumschläge, ein schmales Korkband zur …

Sei frei mit I AM FREE

Kennt ihr eigentlich Amberg? Die Stadt in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren besucht. Damals spielte ich noch regelmäßig Tennis und wurde von meinem Eltern auch zu dem ein oder anderen Jugendturnier gefahren. So auch zum Turnier um den Conrad-Schanzl-Cup beim TC Amberg am Schanzl. Jetzt spiele ich nur noch ab und an Tennis, doch ein Besuch von Amberg lohnt sich dennoch für mich – wegen I AM FREE. I AM FREE zeigen mit ihrem Label, wie wichtig ihnen Design, Nachhaltigkeit und die faire Behandlung unserer Mitmenschen ist. Deshalb ist ihre Mode vor allem schöne Streetwear, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Entworfen werden die Kollektionen von Designer Stefan Leitner, der nicht nur Designs auf Shirts und Sweater bringt, sondern auch im Pop-Up Store 2016 einige Designs ausgestellt hat. „Wir verzichten auf einen großen Profit und möchten mit unserer Kleidung vorrangig Menschen erreichen“, sagt I AM FREE Gründerin Katharina Knab. „Uns ist viel wichtiger, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass faire Mode zu günstigen Preisen ein …

ZRCL und der nächste Schritt

ZRCL mag ich schon alleine aufgrund der Abkürzung und dem imposanten Z. Hinter dem Label steckt Kilian Wiget, der mit einem Crowdfunding auf We Make It in den verbleibenden 5 Tagen seine allererste Damenkollektion finanzieren will. Diese ist aber nicht nur eine Premiere, sondern auch sein Schritt in die Selbstständigkeit. Den ersten Erfolg konnte er bereits am Wochenende feiern: Die Fundingschwelle wurde erklommen, die Kollektion wird produziert. Ein Grund mehr, den Mann hinter ZRCL zu Wort kommen zu lassen! Ich heisse Kilian Wiget, (32) aufgewachsen und wohnhaft in Rickenbach bei Schwyz, das ist in der Zentralschweiz. Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellter in einem Elektro-Haushaltwaren Geschäft, zog es mich dank meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, in den Verkauf von Streetwear und Action Sport Artikel. Seit 12 Jahren arbeite ich nun in dieser Branche und seit 5 Jahren führe ich den 3SIXTY Skate und Snowboard Shop in Schwyz. Durch den Einkauf für den Shop und meinem Interesse an der Textilbranche, bin ich immer mehr auf die Missständen in diesem Business aufmerksam geworden. Die Idee für ZRCL (gesprochen: circle) …

Es muss LIEBE sein

Huch, da hüpfte doch gestern Abend mein Herz gleich ein Stückchen höher. Über Instagram entdeckte ich das finnische Label LIEBE Clothing und ich war sofort verliebt – auch wenn das Wortspiel sicherlich an dieser Stelle etwas überstrapaziert wird. Treffender wäre aktuell LIEBE Caps, da Mastermind Jukka Tulensytyttäjä vor allem ein Herz für 5-Panel-Caps (und zwei Beanies namens „Neukölln“ und „Dresdener“) hat. Gegründet wurde LIEBE Clothing 2016 in Tampere. Jukka Tulensytyttäjä ist zwar Labelchef, aber vor allem Musiker, Literat, Veranstalter und ehemaliger Kopf eine DIY-Musiklabels. Aus einem Testballon für einen Online-Shop entstand dann Jukkas eigenes Label, dass sich auf 5-Panel-Caps und Streetwear spezialisiert hat. Die LIEBE Caps werden in Kaleva per Hand hergestellt und bestehen aus konventionell angebauter Baumwolle oder Veloursleder oder Polyester – hier also leider wieder einmal im Bereich der 5-Panel-Caps ein sehr großes ABER. Dennoch sind die Modelle mit Liebe gemacht und liefern ein neues Must-have für alle, die ihr Haupthaar – ob nun schütter oder nicht – gerne noch etwas schmücken wollen. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: LIEBE Clothing

Streetcredibility dank SUNA

Habt ihr schon einmal von der Gattung der Caesalpinien gehört? Nein? Nicht schlimm und keine Sorge – ich drifte heute nicht in die Botanik und ins Unterholz ab. Vielmehr möchte ich euch ein Label aus Potsdam vorstellen, dessen neue Kollektion namens SUNA gestern Abend ihre Premiere hat. Vorhand auf also für Rotholz! Rotholz wurde 2009 gegründet und steht für faire und ökologische Streetcredibility. Der Fokus liegt auf einfachen Schnitten und hochwertigen Stoffen. Inspiriert von japanischen Holzschnitten des 19. jahrhunderts und der essentiellen japanischen Designästhetik konzentriert sich das Label auf das Wesentliche. Minimalismus gepaart mit Qualität und der daraus resultierenden Langlebigkeit. Die Mode aus der Feder von Rotholz ist fair produziert und wird in limitierter Stückzahl in Deutschland hergestellt. Seit gestern steht nun die neue Kollektion in den Startlöchern. Mit SUNA zurück zu den japanischen Wurzeln Auch diese Kollektion ist, wie bereits die vorrangegangenen, limitiert. Sie besteht aus T-Shirts, Sweatshorts und Caps, erneut in gedeckten Farbnuancen. Wichtig war dem Team von Rotholz, zu reduzieren und ihre Liebe in Details zu stecken. Heißt konkret: Die Farbakzente ziehen …

Faire Kleidung, die einem immer ein gutes Gefühl gibt

Mach dich schöner mit Degree Clothing so lautete der Betreff einer E-Mail, die vor einigen Wochen in meinem Postfach landete. Das Label aus Augsburg ist mir schon das ein oder andere mal in meiner Timeline aufgefallen, wenn Bekannte von mir neue Eco Fashion Labels entdeckt haben. Darunter auch das Team von Degree Clothing, die seit 2014 versuchen, Urban Streetstyle in „grün“ zu etablieren, zeitgemäße Streetwear- Silhoutten mit hochwertigen Materialien zu kombinieren, die sowohl ökologisch, als auch fair hergestellt werden. Die Anfänge in Augsburg „Den Kern von Degree Clothing bildet eine ständig wachsende Gruppe hungriger Extremsportler, junger Künstler und progressiver Musiker. Heute sind sie Gründer, Mitarbeiter und Kunden des fairen Öko-Labels und jeder Einzelne ein Teil der Familie“, so das Label über sich. Mit einem Laden in der Augsburger Innenstadt, einem Online-Shop und ausgewählten Einzelhändlern ist das Label mit seinen Produkten bereits national gut vertreten. Auf ihrer Webseite zeigen sie ihre internationale Produktionskette transparent und offen – von der Bio-Baumwolle aus der Türkei über das Garn und die weitere Verarbeitung in Portugal über die finakle Handarbeit …