Alle Artikel mit dem Schlagwort: TENCEL

bleed präsentiert THE SHORE

Innovative Stoffe, sportliche Schnitte und eine faire wie ökologisch einwandfreie Produktion – wer bei diesem Dreiklang nicht sofort an bleed denkt, der hat die letzten Jahre gepennt. Immer für einen Schnack zu haben, unterhielt ich mich während der letzten Ethical Fashion Show Berlin mit Gründer Michael Spitzbarth vorallem über die neuen Funktionsjacken und weitere Neuheiten im Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt stand die brandneue Kollektion THE SHORE bereits in den Startlöchern. Wie eh und je ganz wunderbar von Kristoffer Schwetje in Szene gesetzt. Meine Favoriten aus der neuen Kollektion: SHORE CLUB JACKE: Klassischer Blouson mit sportlich schmalem Schnitt aus Biobaumwolle (außen) und TENCEL® (innen), bedruckt mit einem handgemachten Wellenmuster ATLANTIC JERSEY HEMD: Irgendetwas zwischen schickem Hemd und lässigem Hemd, aus elastischem Strukturjersey mit sportlichem Touch und einer dezenten Ton-in-Ton-Stickerei im Nacken PACIFIC KLEID: Wie auch bei der SHORE CLUB JACKE gibt es auch beim Kleid handgezeichnete Wellen auf dunkelblauem Grund. Dazu farblich passend: Steinnussknöpfe. Das vegane Kleid besteht aus TENCEL®, ist unglaublich weich und atmungsaktiv SUN KLEID: Ein schlichter Schnitt, umgekrempelte Ärmelumschläge, ein schmales Korkband zur …

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Mode, die für sich selbst spricht: REFORMATION

Kennt ihr Yael Aflalo? Wenn nicht, dann interessiert ihr euch definitiv nicht für Green High Fashion. Seit 2009 steckt sie hinter REFORMATION und erschafft mit ihren Kolleginnen und Kollegen hochwertige und zum Teil atemberaubende Mode für Frauen, die weder bei der Qualität der Verarbeitung, noch der Hochwertigkeit der verwendeten Materialien und erst recht nicht an, dem Zeitgeist verpflichteten Mode Abstriche machen möchte. Kollektionen gibt es bei REFORMATION nicht. Das ginge auch gar nicht, denn zwischen dem ersten Entwurf eines Kleides oder einer Hose liegen nur knapp 4 Wochen – anstelle von den regulären Zyklen von Frühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Kollektionen, die wir immer mindestens 6-12 Monate vor dem eigentlichen Release bereits zu Gesicht bekommen. Doch Yael und ihr Team ticken hier anders. Die Kreationen sind bewusst figurbetont, sind aber in unterschiedlichen Größen erhält, die nicht nur ein „Zero“ oder „S“ im Namen tragen. Es geht vielmehr um ein bewusstes Körpergefühl, das mit toller Mode einher gehen soll. Dafür werden zu 60 Prozent Materialien wie TENCEL, Viskose und recycelte Stoffe verwendet. Die anderen 40 Prozent stammen aus Vintage …

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Haltet Ausschau – nach der ARMEDANGELS AW 16/17 Kollektion

Zeitgemäße, urbane Silhouetten, Sports Heritage Cuts mit aufwändigen Details wie Tipping und padded Steppoptiken, Ethno-Details und Craftmade-Strukturen mit skandinavischem Purismus gemixt – dafür steht die neue ARMEDANGELS AW 16/17 Kollektion, die in wenigen Tagen in ausgewählten Stores und im Online-Shop erhältlich sein wird. Das Label mit Sitz in Köln zeigt in seinem Lookbook zudem tolle Kombinationen, bestehend aus losen Silhouetten mit aufwändigen Gewebestrukturen, extralangem Strick und Skinny Pants. Als Highlight der neuen Kollektion entpuppt sich die Neuinterpretation des Turtlenecks. ARMEDANGELS setzt auch für diesen Herbst und Winter auf nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle, Bio-Wolle (aus kontrolliert biologischer Tierhaltung), Bio-Leinen, recyceltes Polyester, Modal® und Tencel®. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: ARMEDANGELS

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Sommerstrick aus Schweden

Schon vor 2,5 Jahren schwärmte ich über die Arbeiten des schwedischen Stricklabels MASKA, damals noch für das in der Zwischenzeit leider eingestellte Blogzine Kalinka.Kalinka. Das Label experimentierte bei Shibui zum ersten Mal mit TENCEL. In den darauf folgenden Jahren und auch für die aktuelle Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion gesellen sich noch Stoffe wie Leinen, Kaschmir und natürlich Bio-Baumwolle hinzu. Das lässt sich alles extrem gut sehen und ist ideal für den in den Startlöchern stehenden Sommer. Das Label achtet sehr auf die Herkunft der ausschließlich natürlichen Fasern. Alle Garne werden z. B. in der EU gesponnen und fast alle Kollektionsteile werden ebenfalls in der EU produziert. Langlebigkeit ist neben den nachhaltigen Aspekten elementar für Gründerin Maria Svensson. Die Stoffe werden so gewebt, dass sie lange standhalten, die Kleidungsstücke so gefertigt, dass man sie nicht chemisch reinigen muss oder umweltschonend waschen kann. Die Baumwolle wird nur aus Regionen bezogen, wo sie natürlich wächst und nicht gedüngt oder künstlich bewässert werden muss. Alle Details wie Knöpfe bestehen ebenfalls aus natürlichen Materialien. Die Etiketten werden zudem aus recyceltem Papier hergestellt. …

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Die mit dem Pferd

Es gibt Modelabels, die fallen durch ihren Namen auf. Es gibt Modelabels, die fallen durch ihre Kollektionen auf. Und es gibt Modelabels, die beides tun – und dazu gehört definitiv das Womenswear Label Päälä aus Amsterdam. Beileibe kein Geheimtipp mehr für alle, die regelmäßig auf den Modemessen unterwegs sind, und dennoch bis vor wenigen Wochen noch unter meinem persönlichen Radar. Umso mehr freute ich mich über das aktuelle Lookbook und den Ausblick auf einen Sonnenstrahlen durchtränkten Sommer mit 3x Ä! Heel leuk von Paala Als ich den Namen des 2013 in den Niederlanden gegründeten Labels zum ersten Mal hörte, schlug mein finnisches Herz höher. Doch was wie ein Labels Finnland klang, entpuppte sich als waschechtes Green Fashion Label aus Amsterdam. Päälä arbeitet mit hochwertigen und biologisch angebauten Stoffen. Dazu zählen GOTS-zertifizierte Biobaumwolle und andere innovative Materialien wie Tencel, Modal, Leinen oder Bambus Viscose. Ebenso wichtig sind die verwendeten Farben bei den verschiedenen Drucken des Labels. Die Prints für die Shirts werden im Siebdruckverfahren noch per Hand aufgetragen. Dabei werden ausschließlich Farben auf Pflanzenbasis verwendet, die zu …

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Kuyichi lebt (noch)

In den letzten Wochen gab es bei der niederländischen Eco Fashion Marke Kuyichi, die den meisten als einer der nachhaltig agierenden Denim Brands bereits einmal über den Weg gelaufen sein sollte, Hiobsbotschaften. Die Marke wurde nach über 15 Jahren des Bestehens  Anfang Dezember 2015 vom Gericht in Noord-Holland für insolvent erklärt. Diese Nachricht drang aber erst Anfang Januar 2016 nach außen – Brancheninsider wussten wohl schon einige Wochen vorher über das Fiasko Bescheid. Nach der Veröffentlichung der Insolvenz war zunächst niemand vom Unternehmen oder auch der Insolvenzverwalter selbst zu erreichen, die Website war nicht mehr online. Letzte Woche kam es dann zu einer überraschenden Wendung: Wie Textil-Wirtschaft auf Berufung niederländischer Medien berichtete, soll „der auf nachhaltige Mode spezialisierte Multibrand-Retailer Nukuhiva aus Amsterdam die Markenrechte und Lagerbestände übernehmen“. Weiter heißt es in dem Bericht, dass für die Herbst/Winter 2016/17 Kollektion sich auf eine Denim-Linie konzentriert werden soll. Unmittelbar nach dieser positiven Nachricht war auch wieder die Website samt Online-Shop verfügbar – mit der aktuellen und äußerst gelungenen Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion. In der Jeanskollektion stellt Kuyichi die …

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„Der grünen Modeszene geht es so gut wie nie“

In der letzten Woche war es wieder soweit: die Modemessen öffneten ihre Pforten in Berlin. Für konventionelle und grüne Modemarken und –labels hieß es, ihre aktuellen Herbst/Winter 2016 Kollektionen vorzustellen oder sich ganz neu dem interessierten Fachpublikum, den Bloggern und Pressevertretern sowie, und vor allem, den Händlern zu präsentieren. Bernd Hausmann von glore war natürlich auch vor Ort. Mit ihm habe ich über Looks und Trends, Materialen, die Green Fashion Bewegung und THE TRUE COST gesprochen. Alf: Wie fällt das Fazit deiner Messebesuche aus? Bernd: Der grünen Modeszene geht es so gut wie nie. Es gibt immer mehr Händler in Deutschland. Die Sortimente werden immer grösser und es kommen immer mehr Labels auf den Markt. Es gibt in jedem Segment mittlerweile mehrere Anbieter. Nur in der Sportartikelbranche gibt es noch kaum Alternativen. Alf: Bereits im Sommer 2016 gab es Versuche, mit neuen Materialien wie Kork zu arbeiten. Hält diese Entwicklung an? Bernd: Hier ist die grüne Mode der Visionär und Antreiber der Textilindustrie. Vegane Lederersatzmaterialien fallen mir dabei auf. Z.B. den von dir schon angesprochenen …

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Der Himmel über Ost-Berlin

Auf der vermeintlich höchsten Etage im Block A auf dem Areal des Funkhauses angekommen, schlenderten wir wieder einen sehr breiten Gang entlang, der in seinem Dekor noch sehr in den 1960er Jahren steckte – mit kleinen Erhebungen samt Geländer als Aufgang zu Büroräumen von ehemaligen leitenden Angestellten und Wandfüllenden Bildern und Gemälden. Am Ende dieses Ganges gelangten wir dann wieder zum vorderen Treppenhaus – inklusive einem einmaligen und unversperrten Blick über den Osten Berlins. Schauplatz für unser drittes Outfit war die oberste Zwischentreppe in besagtem Treppenhaus, die René und ich erklimmen konnten. Bauarbeiten in der obersten Etage verhinderten, dass wir noch einmal ganz nach oben auf das Dach gekommen wären. Die Szenerie passt dennoch. Während ich versuchte, Gedanken verloren aus dem Fenster zu blicken, lief, durch das ganze Treppenhaus tönend, das Program des Deutschlandradios. Einer der Mieter war entweder schwerhörig oder versuchte sich gerade an einer künstlerischen Interpretation der Dauerbeschallung. Ich hoffe für, dass es Letzteres war und er mittlerweile wieder zur Besinnung gekommen ist. René und mir ist erst nach dem Shoot aufgefallen, dass …

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Mehr als nur Basics für jeden Tag – Vorhang auf für FUNKTION SCHNITT

Der Anspruch ist kein geringer, die Ausführung umso bemerkenswerter: funktion ƒ schnitt aus Köln vermessen gerade die Modewelt und zeigen eine große Bandbreite an Basics, die optisch und haptisch begeistern. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Shirts, Longsleeves oder Tops, sondern vor allem die verwendeten Materialien – und die haben es in sich! FUNKTION SCHNITT (so die offizielle Schreibweise) bieten vier Materialien an: Bio-Baumwolle, Tencel®, Merino und SeaCell™. Diese stammen aus Indien (GOTS-zertifizierte Baumwolle), Australien (Merinowolle), Peru (Pima-Baumwolle) und vom österreichischen Traditionsunternehmen Lenzing (Tencel®-Fasern) und haben individuelle Trageeigenschaften und haptische Besonderheiten. Die Shirts werden zudem fair, umwelt- und sozialverträglich in Portugal produziert, einige Lieferanten sind FLO-CERT zertifiziert. Die unterschiedlichen Schnitte sollen perfekt zur jeweiligen Qualität des Materials passen und dessen Vorzüge betonen. Das gelingt den Machern. Wir wollen Spezialist sein und zur führenden Marke avancieren, wenn es um besondere T-Shirts geht, die sich jedem individuellen Look perfekt anpassen. Es gibt T-Shirt-Marken wie Sand am Meer, aber kaum eine, die über optische Vorzüge hinaus einen Mehrwert bietet und dabei im Pricing zugänglich bleibt. Diese Lücke möchten …

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Zwischen Eleganz und Gemütlichkeit – Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion von LANIUS

Letzte Woche feierte Manufactum deutschlandweit in mehreren Filialen die Erweiterung ihres Sortiments an Eco Fashion. Dazu zählen, ganz zu meiner Freude, auch ausgewählte Stücke aus der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion von Claudia Lanius. Umso besser, euch heute etwas mehr über Claudia und ihr Modelabel LANIUS zu erzählen. Seit 1999 entwirft Claudia Lanius in ihrem Kölner Atelier Mode nach ökologischen und ethischen Maßstäben. Für den anstehenden Herbst und den bevorstehenden Winter verbindet LANIUS Wolle mit Plissé, leichte und feminine Drucke werden von groben Strick eingehüllt. Dieses Einhüllen steht sinnbildlich für die verschiedenen Teile der Kollektion, die im schön fotografierten Lookbook Lust auf einen späten Herbsttag in den heimischen vier Wänden macht. Dazu tragen auch die Farbtöne bei. Helle, leichte Töne in grün, blau und rosé treffen auf klassische Farben wie camel und grau; verschiedenen Facetten von blau und warme Erdtöne treffen wiederum auf zarte Töne wie rouge oder anthra. Einige Highlights muss ich allerdings herausgreifen, die besonders gelungen sind: Eine lässig geschnitte Hose mit Tulipdruck aus 100% TENCEL® – chic und lässig zugleich Ein Strickmantel aus …

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