Alle Artikel mit dem Schlagwort: Sweater

It’s BOHEME by Rotholz

Rotholz aus Potsdam machen gute Sachen – wenn ihr regelmäßige Leser meines Blogs seid, wisst ihr das ja bereits. Das Label setzt dabei von Anfang auf einen schlichten, minimalistischen Stil. So ganz dem Zeitgeist entsprechend. Doch manchmal – und das kennt ihr sicherlich auch – muss es auch mal lauter, schriller, bunter sein. Wer für diese Gelegenheiten etwas sucht, der wird auch bei Rotholz ab sofort fündig – mit der neuen Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion BOHEME. BOHEME ist die bisher größte Kollektion des Labels. Neu sind zum Beispiel slim geschnittene Hosen aus Jersey und dezent bedruckte und besticke T-Shirts und Longsleeves. Der BÄÄM-Effekt setzt bei „Mumbled Blue“, „Speckled Rose“ und andere verwaschene Farbkreationen ein. Das bisherige Signature Piece von Rotholz, der schwarze Hoodie, bekommt jetzt allerdings Gesellschaft. Der Logo Crewneck in „Speckled Rose“ – ein rosa-weiß melierter Sweater, bei dem jedes Teil einzeln per Hand eingefärbt wurde, ist schon sehr nice. Und als Fan der gepflegten Kopfbedeckung, die nicht auf einer Hutablage landet, lacht mir der Smiley auf der neuen Cap von Rotholz direkt aus dem …

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SIGNE aus Delft

Bevor ich mich am Mittwoch in das Getümmel der Berliner Fashion Week stürze und mir die neuen Kollektion auf der Ethical Fashion Week, im GreenShowroom, auf der SEEK, der Bright und auf der PREMIUM ansehen werde, möchte ich euch heute noch ein noch sehr junges Label aus den Niederlanden vorstellen: SIGNE aus Delft. Auf das 2016 gegründete Label von Sven Signe den Hartogh bin ich auf Instagram aufmerksam geworden. Die Bildsprache prägnant, die Signature Shirts und Sweater sehr clean – dazu noch eine in Schwarz/Weiß gehaltene Kampagne, die eine ganz andere Ästhetik entwickelt als ein Blick in den Shop vermuten lässt. Die Kampagne steht aber für das, was SIGNE zwar noch nicht sichtbar ist, aber was es einmal werden könnte und im kreativen Kopf von Sven Signe den Hartogh vielleicht schon ist. Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Mode war sein Tumblr The Stranded Sailors. Der dort porträtierte Lifestyle, die Kollaborationen mit Marken, die Organisation von Veranstaltungen und vieles mehr hatten zur Folge, dass sich der Künstler unterschiedlichen Künsten zuwendete: Der Fotografie, dem Malen, der Poesie. …

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Mit ALL I SEA nie mehr #obenohne

Bitte einmal aufgepasst, hier kommt eure nächste Lieblingsmarke! Manaliso aus Berlin verbinden Skaten, Surfen und Urbanen Lifestyle auf eine sehr tolle Art und Weise und legen mit ihrer neuen Kollektion ALL I SEA ein mächtiges Brett auf die Straße. Das Schöne daran: Ihr könnt das Team mit euren Monetas noch in den nächsten 15 Tagen unterstützen und euch die ersten Teile der neuen Kollektion sichern – ein definitiv sehr heißer Tipp von mir für die anstehenden Festtage! Unter dem Motto „Bist du noch #obenohne?“ machen Manaliso auf ihr Crowdfunding aufmerksam. Die Kollektion ist bereits fertig, die Vorbestellungen für die Produktion sollen jetzt ins Trockene gebracht werden. „Mit #obenohne wollen wir aufzeigen, wie wenige von unseren Klamotten im Kleiderschrank wirklich fair und nachhaltig produziert sind und wie wenig Bewusstsein nach wie vor für dieses Thema besteht“, so Markus und das Manaliso Team im Gespräch zu ALL I SEA. Von der Kollektion kann ich nur in Gänze schwärmen, dazu finde ich sowohl die gesamte Kampagne als auch die Kollektion sehr gelungen und ausgewogen. Schöne Tops, 80ies Sweater …

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Object Apparel aus Downtown Motown

Wenn in deutschen Medien über den Niedergang der USA gesprochen wird – und ich meine jetzt nicht die Berichterstattung nach Trumps Wahlsieg – gibt es meist eine Reportage aus Detroit. In Motown stehen über 80.000 Häuser leer, die Kriminalitätsrate ist extrem hoch und seit 2014 gibt es einen strikten Insolvenzplan für die Stadt, die pleite ist. Was in diesen Reportagen meist nicht beleuchtet wird, sind die weiterhin positiven Seiten der Stadt, die wichtig für den Austausch zwischen Kanada und die USA ist, immer noch eine bedeutende Stellung im US-Sport hat und im Detroit Institute of Arts eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Vereinigten Staaten beherbgt. In der vielseitigen und sehr diversen künstlerischen Szene wachsen und gedeihen kleine Ideen und Labels auf ihre eigene Art und Weise, wie etwa Object Apparel von Mollie Decker und Mike Slenka. Seit 2014 machen Mollie und Mike handgemachte Shirts, Sweaters, Hemden und Unterwäsche. Ausgangspunkt war bei beiden der Wunsch daran, Dinge auszuprobieren. Mollie wollte, wie schon in ihrer Kindheit, nähen und Mike interessierte sich durch seinen eigenen Design-Hintergrund sehr für Siebdruck. …

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Faire Kleidung, die einem immer ein gutes Gefühl gibt

Mach dich schöner mit Degree Clothing so lautete der Betreff einer E-Mail, die vor einigen Wochen in meinem Postfach landete. Das Label aus Augsburg ist mir schon das ein oder andere mal in meiner Timeline aufgefallen, wenn Bekannte von mir neue Eco Fashion Labels entdeckt haben. Darunter auch das Team von Degree Clothing, die seit 2014 versuchen, Urban Streetstyle in „grün“ zu etablieren, zeitgemäße Streetwear- Silhoutten mit hochwertigen Materialien zu kombinieren, die sowohl ökologisch, als auch fair hergestellt werden. Die Anfänge in Augsburg „Den Kern von Degree Clothing bildet eine ständig wachsende Gruppe hungriger Extremsportler, junger Künstler und progressiver Musiker. Heute sind sie Gründer, Mitarbeiter und Kunden des fairen Öko-Labels und jeder Einzelne ein Teil der Familie“, so das Label über sich. Mit einem Laden in der Augsburger Innenstadt, einem Online-Shop und ausgewählten Einzelhändlern ist das Label mit seinen Produkten bereits national gut vertreten. Auf ihrer Webseite zeigen sie ihre internationale Produktionskette transparent und offen – von der Bio-Baumwolle aus der Türkei über das Garn und die weitere Verarbeitung in Portugal über die finakle Handarbeit …

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»Wir sind eine große Familie hier in Hamburg «

Streetwear ist auch 2016 in aller Munde. Ob nun Veteranen wie Stüssy, die etwas Jüngeren A Bathing Ape oder auch die Wiederkehr von Dready – all diese Labels und viele weitere, auch klassische Modemarken, tummeln sich im Becken, wenn es darum geht, modische Street Credibility an den Mann und an die Frau zu bringen. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Perlen – wie zum Beispiel Mojo von Andre Gießelmann aus Hamburg. Im Interview spreche ich mit Andre über seinen eigenen Store auf der Schanze, Hip Hop Styles aus den 1990er Jahren, die 2016er Streetwear Kollektion – und seine Qualitäten am Mic. Alf: Ende Dezember war es soweit: Deine 2016er Kollektion wurde im Mojo Store vorgestellt und war noch vor dem Jahreswechsel im Online-Shop. Welches Feedback hast du bisher auf den Store und deine neue Kollektion bekommen? Andre: Ja, es hat mich sehr gefreut den Release hier in Hamburg im Mojo Store zu machen. Normalerweise kommen die neuen Sachen zur gleichen Zeit auch online raus, aber es war etwas Besonderes, da wir unseren ersten Flagship-Store erst …

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Die Premierenkollektion von MÜSSIGGANG

Ich habe ein Faible für vermeintlich aus der Mode gekommene Worte. Großartig ist eines dieser Worte. Ein anderes Müssiggang – das »Aufsuchen der Muße, das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, (…) geht mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher, kann jedoch auch das reine Nichtstun bedeuten.« Umso toller, wenn es mit Nina Metelskaya-Neben einen kreativen Kopf gibt, der dem alten Wort nicht nur eine moderne modische Entsprechung gibt, sondern mit dem eigenen Label namens MÜSSIGGANG vor wenigen Tagen auf der Ethical Fashion Show Berlin Premiere feierte. Für Nina steht MÜSSIGGANG für pure Lebensfreude. Sie möchte Kleidungsstücke erschaffen, die perfekt für die Momente zuhause geschaffen sind. Für die Momente, in denen man seine privatesten Stunden verbringt und idealerweise nur Dinge macht, die einem gut tun. MÜSSIGGANG soll dieses Wohlfühlen unterstreichen und die Trägerin umschmeicheln. „Menschen- und umweltfreundlich“ nennt das Nina in der Philosophie hinter ihrem Label. Das schließt die faire Produktion und umweltfreundliche Materialien natürlich mit ein. „Jedes Kleidungsstück von MÜSSIGGANG hat eine Geschichte, die auch von den Menschen, die dahinter stehen, erzählt. Und sie …

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Der Himmel über Ost-Berlin

Auf der vermeintlich höchsten Etage im Block A auf dem Areal des Funkhauses angekommen, schlenderten wir wieder einen sehr breiten Gang entlang, der in seinem Dekor noch sehr in den 1960er Jahren steckte – mit kleinen Erhebungen samt Geländer als Aufgang zu Büroräumen von ehemaligen leitenden Angestellten und Wandfüllenden Bildern und Gemälden. Am Ende dieses Ganges gelangten wir dann wieder zum vorderen Treppenhaus – inklusive einem einmaligen und unversperrten Blick über den Osten Berlins. Schauplatz für unser drittes Outfit war die oberste Zwischentreppe in besagtem Treppenhaus, die René und ich erklimmen konnten. Bauarbeiten in der obersten Etage verhinderten, dass wir noch einmal ganz nach oben auf das Dach gekommen wären. Die Szenerie passt dennoch. Während ich versuchte, Gedanken verloren aus dem Fenster zu blicken, lief, durch das ganze Treppenhaus tönend, das Program des Deutschlandradios. Einer der Mieter war entweder schwerhörig oder versuchte sich gerade an einer künstlerischen Interpretation der Dauerbeschallung. Ich hoffe für, dass es Letzteres war und er mittlerweile wieder zur Besinnung gekommen ist. René und mir ist erst nach dem Shoot aufgefallen, dass …

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Das allergrünste und allerbeste Grüne Mode Outfit seit dem Bestehen von Z²

Unser Tag und damit auch unsere Z²-Geschichte von der Nalepastraße neigte sich so langsam dem Ende entgegen, dabei wollten wir unbedingt noch das Außengelände vom Funkhaus Nalepastraße begutachten. Den großen Platz samt trockengelegtem Springbrunnen zwischen den verschiedenen Blöcken durchschritten wir, um zum östlichen Bereich der Gebäude zu gelangen. Dort parkte ein herrenloser VW, der nur darauf zu warten schien, von uns in Augenschein genommen zu werden. Wir ignorierten die monotone Geräuschkulisse um uns herum, die aus den vielen Proberäumen drang. René wollte mir an diesem Tag nichts ersparen und so durfte ich mich nicht nur vor diesem komischen runden Etwas aus Pappmaschée knien, sondern durfte mich auch halbwegs lasziv (sic!) auf die Motorhaube des VWs räkeln setzen. Das 4. und zugleich letzte Outfit des Tages ist, nicht nur rückblickend betrachtet, eine gelungene Symbiose von vielen Marken, die den richtigen Ansatz verfolgen und dabei auch noch moderne und stylische Männermode machen. Perfekt für die Jahreszeit sind zwei Accessoires, die ich einmal in den Mittelpunkt rücken möchte: Zum einen Arvidsson, die Leather Gloves mit der ungewöhnlichen Stichführung von …

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Zwischen den Schloten

An diesem noch frühen Nachmittag durchbrach die Sonne regelmäßig die vorüberziehenden Wolken. Diese typische Oktober-Wärme auf dem Gesicht und das Plätschern der Spree im Ohr lassen diesen Moment verweilen – und man kann verstehen, warum das Gelände des Funkhaus Nalepastraße und vor allem sein Ufer in den Plänen der neuen Eigentümer eine so zentrale Rolle spielen wird. Die Szenerie war wie geschaffen für unser erstes Outfit des Tages. Mit dabei waren das deutsch-mexikanische Label SIMÓN ESE, der süddeutsche Newcomer Lovjoi, die niederländische Denim-Marke Kings of Indigo und meine allerliebesten Sneaker-Veteranen aus Frankreich, VEJA. René entschied, dass ich es mir auf einer der wunderbaren und vor allem sonnendurchtränkten Liegen direkt am Ufer des Areals gemütlich machen sollte. Perfekt für sonnige, aber nicht mehr allzu warme Tage ist der großzügig geschnittene Parka „Insurgentes“ von SIMÓN ESE aus der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion. Oversize spielt in hier eine sehr wichtige Rolle, die der Parka mit Leichtigkeit erfüllt. Mit zwei großen Taschen bietet der Parka auch genügend Platz für Kleinigkeiten. Darunter trage „Jan“, den Basic Sweater von Lovjoi. Lockerer …

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