Alle Artikel mit dem Schlagwort: Menswear

ARMEDANGELS – Seit 10 Jahren nichts zu verbergen

Eines der größten Fashion Labels Europas, für die eco & fair selbstverständlich ist, feiert in diesem Jahr Jubiläum: ARMEDANGELS aus Köln werden 10 Jahre alt. Aus einer Idee, T-Shirts zu produzieren, wurde ein gestandenes Unternehmen, das im zurückliegenden Jahr 872.000 Teile produziert hat und in ihrem Blog „Nothing to hide“ nach und nach die gesamte Lieferkette – vom Entwurf bis zum fertigen Produkt – offenlegen, um zu zeigen, was das Label mit ihren Partnern schon alles erreicht haben und woran sie noch arbeiten. Anlass genug, einen etwas genaueren Blick auf die Kölner zu werfen und ihre Mode zu zeigen. „Der totale Verzicht ist in unserer Gesellschaft nicht realistisch. Viel wichtiger ist es uns, zu vermitteln, bewusst zu konsumieren“, so CEO und Mitgründer Martin Höfeler. Nachhaltige Materialien, faire Arbeitsbedingungen und gutes Produktdesign schließen sich in seinen (und natürlich nicht nur in seinen) Augen nämlich nicht aus. Dieser Dreiklang gelingt ARMEDANGELS von Saison zu Saison immer besser und stilvoller. Einige Meilensteine in der Geschichte von ARMEDANGELS: September 2007: ARMEDANGELS gewinnt den Gründerpreis der Wirtschaftswoche und wird Fairtrade-zertifiziert …

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It’s BOHEME by Rotholz

Rotholz aus Potsdam machen gute Sachen – wenn ihr regelmäßige Leser meines Blogs seid, wisst ihr das ja bereits. Das Label setzt dabei von Anfang auf einen schlichten, minimalistischen Stil. So ganz dem Zeitgeist entsprechend. Doch manchmal – und das kennt ihr sicherlich auch – muss es auch mal lauter, schriller, bunter sein. Wer für diese Gelegenheiten etwas sucht, der wird auch bei Rotholz ab sofort fündig – mit der neuen Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion BOHEME. BOHEME ist die bisher größte Kollektion des Labels. Neu sind zum Beispiel slim geschnittene Hosen aus Jersey und dezent bedruckte und besticke T-Shirts und Longsleeves. Der BÄÄM-Effekt setzt bei „Mumbled Blue“, „Speckled Rose“ und andere verwaschene Farbkreationen ein. Das bisherige Signature Piece von Rotholz, der schwarze Hoodie, bekommt jetzt allerdings Gesellschaft. Der Logo Crewneck in „Speckled Rose“ – ein rosa-weiß melierter Sweater, bei dem jedes Teil einzeln per Hand eingefärbt wurde, ist schon sehr nice. Und als Fan der gepflegten Kopfbedeckung, die nicht auf einer Hutablage landet, lacht mir der Smiley auf der neuen Cap von Rotholz direkt aus dem …

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Zeitlose Mode gesucht? Gefunden – bei Myrka Studios

Modernes, zeitloses Design, bis ins kleinste Detail vegan, fair und nachhaltig umgesetzt: Nichts weniger als das wollen Lia Bernard und Lydia Hersberger von Myrka Studios. Die beiden Frauen haben ihr Label 2016 gegründet. Lia ist für das Design verantwortlich, Lydia als freiberufliche Fotografin für das in Szene setzen. Beides verschmelzt in den allerersten Kreationen der beiden zu einem tollen Entwurf moderner und verantwortungsbewusster Mode. Doch um ihre Idee wirklich in die Tat umsetzen zu können, brauchen sie noch unsere Unterstützung. Auf Startnext stellen sie nich bis morgen Abend ihre erste und zudem streng limitierte Kollektion vor, die für Frauen und Männer gleichermaßen von Interesse ist. Zu finden gibt es aber keine schnöden Basics, Print-Kram oder Verwechselbares. Die Premierenkollektion von Myrka Studios steht für einen ganz eigenen, cleanen Stil, der sehr in unsere Zeit und zu allen passt, die sich gerne schick, aber mit einer gewissen Portion Understatement, kleiden und keinen Abstrich bei der Herstellung ihrer Kleidungsstücke machen möchten. Eigentlich die beste Kombination, die ich mir als Fair Fashion Enthusiast vorstellen kann. Lia und Lydia zeigen …

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Sei frei mit I AM FREE

Kennt ihr eigentlich Amberg? Die Stadt in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren besucht. Damals spielte ich noch regelmäßig Tennis und wurde von meinem Eltern auch zu dem ein oder anderen Jugendturnier gefahren. So auch zum Turnier um den Conrad-Schanzl-Cup beim TC Amberg am Schanzl. Jetzt spiele ich nur noch ab und an Tennis, doch ein Besuch von Amberg lohnt sich dennoch für mich – wegen I AM FREE. I AM FREE zeigen mit ihrem Label, wie wichtig ihnen Design, Nachhaltigkeit und die faire Behandlung unserer Mitmenschen ist. Deshalb ist ihre Mode vor allem schöne Streetwear, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Entworfen werden die Kollektionen von Designer Stefan Leitner, der nicht nur Designs auf Shirts und Sweater bringt, sondern auch im Pop-Up Store 2016 einige Designs ausgestellt hat. „Wir verzichten auf einen großen Profit und möchten mit unserer Kleidung vorrangig Menschen erreichen“, sagt I AM FREE Gründerin Katharina Knab. „Uns ist viel wichtiger, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass faire Mode zu günstigen Preisen ein …

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ZRCL und der nächste Schritt

ZRCL mag ich schon alleine aufgrund der Abkürzung und dem imposanten Z. Hinter dem Label steckt Kilian Wiget, der mit einem Crowdfunding auf We Make It in den verbleibenden 5 Tagen seine allererste Damenkollektion finanzieren will. Diese ist aber nicht nur eine Premiere, sondern auch sein Schritt in die Selbstständigkeit. Den ersten Erfolg konnte er bereits am Wochenende feiern: Die Fundingschwelle wurde erklommen, die Kollektion wird produziert. Ein Grund mehr, den Mann hinter ZRCL zu Wort kommen zu lassen! Ich heisse Kilian Wiget, (32) aufgewachsen und wohnhaft in Rickenbach bei Schwyz, das ist in der Zentralschweiz. Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellter in einem Elektro-Haushaltwaren Geschäft, zog es mich dank meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, in den Verkauf von Streetwear und Action Sport Artikel. Seit 12 Jahren arbeite ich nun in dieser Branche und seit 5 Jahren führe ich den 3SIXTY Skate und Snowboard Shop in Schwyz. Durch den Einkauf für den Shop und meinem Interesse an der Textilbranche, bin ich immer mehr auf die Missständen in diesem Business aufmerksam geworden. Die Idee für ZRCL (gesprochen: circle) …

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„Das Hirn, das ist ja immer am Rödeln“

Zu viele Ideen, zu wenig Zeit – diese Situation kenne ich nur zu gut. Lea Strunk, deren Kinderlabel Doodlestowear ich euch erst vor kurzem vorgestellt habe, hat allerdings nicht nur viele Ideen, sondern realisiert diese auch noch. Wie das alles klappen kann und was das mit Kochen und der eigenen Badewanne zu tun habt, erfahrt ihr im Interview Strunk Clothing, Studio Hertzberg, Doodlestowear und Woodstories – wie viele Stunden hat eigentlich dein Tag? Also ich wünschte, er hätte mehr und ich wäre nie müde. Aber ich schätze ich hab genauso viele Stunden wie alle anderen, nur arbeite ich wahrscheinlich viel, wie wohl die meisten Selbstständigen. Aber mittlerweile habe ich sogar fast jedes Wochenende frei, denn es ist wichtig, andere Dinge zu tun, die nichts mit der Arbeit zu tun haben. Mit was verbringst du dann deine freien Wochenenden? Mit ganz einfachen Dingen wie Spazierengehen, mit Freunden Skat spielen und um die Häuser ziehen, aus Berlin rausfahren, Ausstellungen besichtigen – alles ist immer ein wenig abhängig von den Jahreszeiten. Jetzt gerade regnet es so viel, da …

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SIGNE aus Delft

Bevor ich mich am Mittwoch in das Getümmel der Berliner Fashion Week stürze und mir die neuen Kollektion auf der Ethical Fashion Week, im GreenShowroom, auf der SEEK, der Bright und auf der PREMIUM ansehen werde, möchte ich euch heute noch ein noch sehr junges Label aus den Niederlanden vorstellen: SIGNE aus Delft. Auf das 2016 gegründete Label von Sven Signe den Hartogh bin ich auf Instagram aufmerksam geworden. Die Bildsprache prägnant, die Signature Shirts und Sweater sehr clean – dazu noch eine in Schwarz/Weiß gehaltene Kampagne, die eine ganz andere Ästhetik entwickelt als ein Blick in den Shop vermuten lässt. Die Kampagne steht aber für das, was SIGNE zwar noch nicht sichtbar ist, aber was es einmal werden könnte und im kreativen Kopf von Sven Signe den Hartogh vielleicht schon ist. Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Mode war sein Tumblr The Stranded Sailors. Der dort porträtierte Lifestyle, die Kollaborationen mit Marken, die Organisation von Veranstaltungen und vieles mehr hatten zur Folge, dass sich der Künstler unterschiedlichen Künsten zuwendete: Der Fotografie, dem Malen, der Poesie. …

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Zwischen Neonlicht und Kufengewitter

Nach einem ersten Plausch mit dem Pächter des Schlittschuhverleihs waren René und ich uns sicher, dass wir im Innenbereich des Erika-Heß-Eisstadions in Ruhe unsere Aufnahmen machen konnten. Nach dem ersten Outfit wollten wir hier schon einmal einige Details des zweite Outfits aufnehmen, da wir uns nicht sicher waren, ob wir in die angrenzende Eishalle überhaupt hineinkommen. Einmal umziehen, bitte. Die neugierigen Blick der Jugendliche hatten wir sicher, da ich wirklich der einzige an diesem Abend war, der mehr als die Schuhe wechselte. Mein All-Black-Outfit war wie gemacht für das in Neonlicht gehüllte Schaufenster des Schlittschuhverleihs. Mit an Bord hatte ich für dieses Outfit eine 5-Panel-Cap sowie den Signature Hoodie von Rotholz aus Potsdam, mit denen ich euch im Sommer bereits einmal rund um das Stadtschloß nahm (ihr erinnert euch sicherlich). Dazu trug ich meine Lean Dean Dry Cold Black von Nudie Jeans, meine knallblauen Socken von Sock Up Your Life sowie meinen im avesu in Berlin erstandenen VEG SUPREME Sneaker von Vegetarian Shoes aus UK. Wir hatten alles im Kasten – blieb demnach noch die …

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Kalter Atem am Oval

Während René und ich uns das Oval genauer ansehen, war uns relativ schnell klar, dass wir bei den Aufnahmen für das erste Outfit natürlich die Eisfläche mit im Bild haben wollten. So schlenderten wir um diese und fanden eine noch leere Bank, auf der wir die ersten Aufnahmen machen wollten. Also, Jacken aus, einmal in die Faust gepustet – und los ging es mit den Klickgeräuschen, die zwischen Musik und Kufen fast untergingen. Während sich langsam aber stetig die Kälte dank der mit Raureif bedeckten Bank durch meine ganz wunderbare Lean Dean Dry Cold Black (wie passend!) von Nudie Jeans durchmogelte, konnte ich wenigstens noch den Späßen von René einiges abgewinnen. Gut gekleidet war ich allemal, mit dem neuen Knit Jacket namens STEWIE aus dem Hause ARMEDANGELS aus der brandneuen und ab Januar 2017 in ausgewählten Stores und im Onlineshop unter www.armedangels.de erhältlichen Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion sowie meinem im Sommer gekauften Hemd namens STANLEY aus den schwedischen Händen von Nudie Jeans, dass sich zu meiner Denim und der Jacke ganz vorzüglich kombinieren ließ. Nach unserem …

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s t a n d a r d – saubere sachen aus Neukölln

Na, noch immer auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk und einfach nix gefunden? Wer am heutigen 4. Advent nach einem nachhaltigen und besonders gutem Geschenk ist und zufällig in Berlin weilt, dem lege ich s t a n d a r d – saubere sachen im Neuköllner Reuterkiez ans Herz. Dort arbeiten Katharina Beth und Katrin Hieronimus an ihrer Vision eines richtig guten Ladens. Sie sind Mütter, Freundinnen und Kolleginnen. Nach ihrer Arbeit am Theater, die eine als Kostüm-, die andere als Bühnenbildnerin, mit den unzähligen Skandalen, inakzeptablen Arbeitsbedingungen und fehlender Transparenz in der Modeindustrie, sowie die Kompromisse bei Einkäufen für ihre Arbeit am Theater war den beiden klar, das so Mode keinen Spaß macht. In ihrem Laden versammeln sie eine Auswahl an Mode für Damen, Herren und Kinder. Meist Basics, die man mehr als eine Saison trägt. Etwa von MUD JEANS oder Jan ’n June. Ergänzt wird das Sortiment von Papier- und Papp-Produkten, Kosmetik, Tee, Likör, Tassen und Taschen. Darunter sind aber auch eigene Produkte zu finden, wie wundervolle Mobilés und Greiflinge aus Bio-Stoffen …

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