Alle Artikel mit dem Schlagwort: Freitag

Mein neuer Wegbegleiter – VICTOR von FREITAG

Aufmerksame Leser haben meine neuen Wegbegleiter bereits auf meiner letzten Tour durch Marzahn entdeckt. Seit einigen Monaten trage ich VICTOR eigentlich täglich bei mir. Das Backpack stammt aus dem Hause FREITAG ist ein sehr klassischer Vertreter der Schweizer Manufaktur. Offiziell als F151_02027 bezeichnet lässt der Rucksack in der Größe L für mich keine Wünsche übrig. Ob ich nun meinen Laptop regensicher durch den Berliner Straßenverkehr bringen möchte oder meine Supermarkteinkäufe auf dem Rücken nach Hause bringen kann oder für den Wochenend-Ausflug alles Notwendige verstauen kann – VICTOR ist für meine täglichen Aktivitäten genau der richtige Wegbegleiter! Hier die Hardfacts zu VICTOR Material: gebrauchte Sicherheitsgurte, gebrauchte LKW-Planen sowie Fahrradschläuche Wasserabweisendes Rollklappensystem Action-Rücken-Polster Reissverschlossenes Schnellzugriffsaussenfach Steckschlaufe fürs Bügelschloss Wer demnach noch auf der Suche nach einem Rucksack ist, der ziemlich viele Dinge mitmacht und dabei sehr robust ist und trotzdem top aussieht, der sollte zum F151 greifen. Die Investition lohnt sich definitiv. Wissensdurst noch nicht gestillt? Dann einmal bitte dieses Video ansehen:  Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: René Zieger Sowohl VICTOR als auch die in diesem Post ebenfalls …

Unterwegs

E ntlang der langen Flure gehen viele verlassene Räume ab. Durchstreift man das Hauptgebäude des Kinderkrankenhaus Weißensee merkt man, wie groß der Komplex ist, der mittlerweile vollständig zugewuchert ist. Dass sich hier niemand um etwas kümmert, merkt man an jeder Ecke, die seit 2005 sich selbst überlassen wird. In diesem Setting finden sich immer tolle Plätze, an denen das Licht dann doch einmal gut fällt und die Hintergründe sich für das ein oder andere Foto lohnen. Mit FREITAG auf Tour Auf unserer Tour hatte ich alle Outfits in meiner neuen FREITAG Backpack dabei. VICTOR ist im letzten Jahr mein ständiger Wegbegleiter geworden. Nicht nur hat er mich gut durch den verregneten Sommer in Berlin gebracht, sondern hat auch alle anderen Tücken des Alltags gut überstanden: Laptop sicher transportiert, Einkäufe jeglicher Größe beherbergt – oder eben auch Ausflüge wie diesen erst durch sein Fassungsvermögen so unkompliziert gemacht. Die Tasche besteht übrigens aus gebrauchten Sicherheitsgurten, gebrauchten LKW-Planen sowie Fahrradschläuche – und toll ist, dass dies kaum mehr ins Gewicht fällt, sondern bei FREITAG zum allseits anerkannten Markenzeichen …

Endzeit in Weißensee

In unserer Z²-Reihe haben René und ich Euch schon den ein oder anderen bekannten Ort von einer neuen Seite vorgestellt, etwa die ganz wunderbare Kantstraße im Berliner Westen. Wir entführten Euch aber auch zu eher unbekannten Orten, wie dem alten Grenzübergang Albrechts Teerofen. Die Sache mit diesen und weiteren besonderen Orten in Berlin ist, dass sie häufig gar nicht einmal so unbekannt sind. Das mussten wir auch während unserer letzten Tour feststellen – wobei uns das eigentlich von Anfang an bewusst war. So kreuzten sich unsere Wege auf dem Gelände der alten Ruine vom Kinderkrankhaus Weißensee mit anderen Entdeckungslustigen. Unserem Ansinnen, Euch diesen Ort auf unsere Art und Weise vorzustellen, tat dies aber keinen Abbruch. Doch bevor wir Euch über das Gelände und durch die langen Gängen führen, stellen wir Euch Weißensee – Betonung bitte auf der dritten Silbe – vor. Der Bezirk im Norden Berlins grenzt an den Prenzlauer Berg und gehört zu Pankow. 1230 gegründet, bekam der Bezirk seinen Namen vom damals angrenzenden Weißen See. Vor allem in den 1910er bis 1930er Jahren …

Kopfarbeiter, aufgepasst!

Erinnert ihr euch noch an die F-ABRIC Premierenkollektion von Freitag aus dem Jahr 2015? Ich habe damals einige Teile testen dürfen und war von der Qualität der zum Teil gänzlich neuen Stoffe aus dem Haus der Gebrüder Freitag sehr überzeugt. Die 2017er-Kollektion von F-ABRIC trägt den Namen „Brainworker’s Wear“ und richtet sich natürlich an uns, die tippenden Kommunikations- und Ideenmonster hinter unseren Laptops und in Co-Working-Spaces. Und für uns hat sich Freitag wieder einmal mächtig ins Zeug gelegt. Ob nun der Kampf um den letzten Platz im Café um die Ecke mit optimalem Wifi oder um den letzten Sitzplatz in der überfüllten U-Bahn, das Hetzen von einem Termin zum nächsten oder einfach nur zur Kita, um das Kind rechtzeitig abzuholen – Arbeitskleidung muss heuzutage ganz anderen Anforderungen standhalten und idealerweise auch noch so gut aussehen, dass man damit sowohl den Geschäftstermin bestreiten und auf dem Spielplatz eine gute Figur abgeben kann. Immer schön locker und lässig, mag man meinen. Die feuchtigkeitsregulierenden und antibakteriellen Eigenschaften der Flachs- und Hanffasern, die für F-ABRIC verwendet werden, helfen auch …

Das allergrünste und allerbeste Grüne Mode Outfit seit dem Bestehen von Z²

Unser Tag und damit auch unsere Z²-Geschichte von der Nalepastraße neigte sich so langsam dem Ende entgegen, dabei wollten wir unbedingt noch das Außengelände vom Funkhaus Nalepastraße begutachten. Den großen Platz samt trockengelegtem Springbrunnen zwischen den verschiedenen Blöcken durchschritten wir, um zum östlichen Bereich der Gebäude zu gelangen. Dort parkte ein herrenloser VW, der nur darauf zu warten schien, von uns in Augenschein genommen zu werden. Wir ignorierten die monotone Geräuschkulisse um uns herum, die aus den vielen Proberäumen drang. René wollte mir an diesem Tag nichts ersparen und so durfte ich mich nicht nur vor diesem komischen runden Etwas aus Pappmaschée knien, sondern durfte mich auch halbwegs lasziv (sic!) auf die Motorhaube des VWs räkeln setzen. Das 4. und zugleich letzte Outfit des Tages ist, nicht nur rückblickend betrachtet, eine gelungene Symbiose von vielen Marken, die den richtigen Ansatz verfolgen und dabei auch noch moderne und stylische Männermode machen. Perfekt für die Jahreszeit sind zwei Accessoires, die ich einmal in den Mittelpunkt rücken möchte: Zum einen Arvidsson, die Leather Gloves mit der ungewöhnlichen Stichführung von …

Die letzten Tage im Funkhaus Nalepastraße

Für René und mich war der Ausflug zum Funkhaus in der Nalepastraße 18 im Stadtteil Treptow/Köpenick eine Premiere: Noch nie waren wir so oft, auch getrennt voneinander, an einem Ort, den wir euch vorstellen wollten. Bei unserem ersten Besuch waren die Räumlichkeiten in Block C und auch die Aufnahmesäle zum Beispiel geschlossen – genau die Räume, von denen mir René so vorschwärmte, da sie noch so prachtvoll erhalten waren und ein Gefühl vermittelten, wie es damals, in den goldenen Zeiten des Funkhaus Berlins, so war – das Leben und die Musik. Bei unserem zweiten Besuch konnten wir zumindest Jana treffen, deren Café „Milchbar“ noch bis Mitte November geöffnet hat und der Treffpunkt für alle ist, die noch verstreut in den Räumlichkeiten des Funkhauses arbeiten, proben, kreativ sind. Wie es für sie in zwei Wochen weitergeht, ist noch nicht klar, denn: Für das Funkhaus Nalepastraße beginnt ein neues Kapitel. Das von Franz Ehrlich entworfene und 1951 fertiggestellte Funkhaus ist an vielen Stellen des ungemein großen Areals marode und baufällig. Ganz zu schweigen von Block E, dessen …

Z² und die BIKINI-Outfits

Ein bisschen schlägt mir die Zeitumstellung schon auf das Gemüt. Kurz nach 17 Uhr legt sich bereits die Dunkelheit über den Spielplatz, die Parkwege und lediglich die beleuchteten Straßen und das Tohuwabohu in Neukölln lassen erahnen, dass sich eigentlich nicht wirklich viel geändert hat. Die Tageslicht- und Sonnenstrahlenzeiten nehmen kontinuierlich ab und es wird trotz eines formidablen Herbstages wie diesem klar: Winter is coming. Als René und ich im Januar rund um den Zoo unsere Fotostrecke über das Bikini Berlin aufgenommen haben, hatten wir ein richtig reudiges Wetter. Nieselregen, bedeckter Himmel, Kälte. In der Nachbetrachtung war uns klar, dass wir diese Atmosphäre nicht durch eine übermässige Bearbeitung der Fotos zerstören wollen, sondern lieber zeigen, wie solche Tage in Berlin eben aussehen können. Im Gepäck hatte ich meinen damals noch ganz neuen Wegbegleiter von QWSTION, meine Lieblingsmütze von Folkdays, die einzigartige Collage-Jacke von P|AGE, einen Evergreen von A Kind of Guise aus München, eines der ersten Produkte aus der F-ABRIC-Linie von FREITAG, die Cosy II Pants von format sowie – wie sollte es anders sein – …

Die neue Slim-Waste Bast-Denim von FREITAG aus der F-ABRIC-Reihe

Normalerweise sind E-Bezeichnungen in Produkten ein unheilvolles Vorzeichen für die künstlich  Beimischung von bedenklichen Geschmacksstoffen. Doch bei FREITAG sind E100 und E500 eindeutig ein unbedenklicher Ausdruck eines „Meisterwerks“ aus robustem, einem eigens entwickeltem Denim Twill, gefertigt aus nachhaltig produzierten Bastfasern: die Slim-Waste Bast-Denim. Die beiden Denim-Varianten sind die aktuellen Neuzugänge der F-ABRIC-Reihe. E100 und E500 bestehen aus 81 Prozent Leinen und 19 Prozent Hanf. Die personalisierbare Hosenknöpfe aus Metall sind ein kleines Gimmick mit großer Wirkung: Nach dem Abschrauben der Knöpfe ist die Denim vollständig biologisch abbaubar – ein Novum. Gründe hierfür sind das Nähgarn, der Herringbone Futterstoff sowie das Logo-Label, die ebenfalls kompostierbar sind. FREITAG beschreitet damit wieder einmal Neuland. Doch die Jeans haben noch weitere Vorteile, durch die sie einer „klassischen“ Denim die Show stehlen. Der Stoff für die Männerhose bringt 19 oz., jener für die Frauen 17 oz. auf die Waage. Die feuchtigkeits- und temperaturregulierenden, antibakteriellen und antisynthetischen Fasern sorgen zudem für mehr Tragekomfort, das robuste Webband und die Kappnaht schützen zudem Kanten und stark beanspruchte Stellen. Von der E500 in schwarz, …

Ruckzuck in den Himmel über Berlin – Die zweite BIKINI BERLIN-Runde von Z²

Nach der letzten Folge »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« war es endlich soweit: Die ersten Kritiken prasselten auf  René und mich ein. Wobei „einprasseln“ vielleicht doch ein wenig übertrieben ist. Eigentlich fehlte dem lieben Reinhardt nur der Weißabgleich, den wir ihm (und uns auch) aber nicht gönnen wollten – aus purer Absicht. Außerdem wurden wir eindringlichst darauf hingewiesen, dass wir doch bitte schön mehr Fotos zeigen sollten. Ja, gerne doch! Machen wir doch am besten damit heute gleich weiter: BIKINI-Bilder – Folge 2! Nachdem wir uns durch das durchweg räudige Berliner Wetter und die Menschenmassen auf dem Ku’damm gekämpft hatten, wollten wir uns etwas aufwärmen und uns am Blick über West-Berlin erfreuen. Außerdem wollten wir unbedingt das zweite Outfit des Tages ablichten, was aber angesichts der Witterungsbedingungen und des relativ starken Windes gar nicht mal so einfach gewesen wäre. Also mussten wir wohl oder übel irgendwo rein und hoffen, dass nicht nur das Licht mitspielt, sondern auch diejenigen, bei denen wir uns breit machen wollten. Deswegen fuhren wir mit dem Expressaufzug direkt in den 10. Stock des 25hours Hotels, …

20 Jahre LKW-Planen sind genug – Freitag präsentiert mit F-ABRIC eigene Stoffe für robuste Kleidung

FREITAG kennt jeder. Die Taschen aus LKW-Planen waren der erste durchschlagende Erfolg für Upcycling, als das Wort vor knapp 20 Jahren noch gar nicht en vogue war. Ohne wirkliche Intention, in die Kleidungsindustrie einzusteigen, haben die Schweizer mit F-ABRIC vor kurzem nicht nur eine eigene Modelinie auf den Markt gebracht, sondern konsequenterweise auch noch eigene Stoffe entwickelt. Glücklicherweise durfte ich im Rahmen des neuen Shootings für »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« mit dem werten Herrn Zieger einige ausgewählte Stücke der Kollektion testen. Die Gebrüder Freitag, so die Legende, suchten eigentlich nach Arbeitskleidung für die eigenen Mitarbeiter. Auf der Suche stellten sie fest, dass es Textilien mit den gewünschten Eigenschaften „robust“, „konsequent nachhaltig produziert“ und „kompostierbar“ nicht gibt. Gesagt, getan entwickelte Freitag eigene Textilien aus Bast, Hanf und Modal. Daraus entstanden dann ein weicher Broken Twill für Hosen, ein lockerleichtes Jersey und ein Herringbone-Futterstoff für die Hosentaschen. Ein weiterer Clou: Alle Produktionsschritte finden in einem Umkreis von maximal 2.500 Kilometern statt. Das klingt im ersten Moment viel, allerdings beträgt alleine die Strecke zwischen Zürich und etwas Bangladesh schon …