Monate: März 2014

The White Briefs x Stephen Burks: Das modische Projekt „A Free Man“

Nach dem schwedischen Schuhlabel Kavat möchte ich euch in dieser Woche noch auf ein weiteres wunderbares Label aus dem Norden Europas aufmerksam machen, die ich seit Monaten auf meiner persönlichen „Grüne Mode Watchlist“ habe: The White Briefs machen sagenhaft schöne puristische Unterwäsche für Frauen und Männer. Mit ihrer neuesten Kollaboration „A Free Man“ überraschen sie mit einer minimalistischen und doch gänzlich neuen Vision. For us it was a true pleasure, to involve Stephen to our latest project called ”A Free Man”. It is an exploration of graphic lineage, colour and the male silhouette.  For us, it was amazing to work with such a great person for many reasons,  as Stephen helped taking our vision into next level. For us it is very important to maintain our uniqueness and to remain an interesting brand in both fashion and design culture.  Peter Simonsson über A Free Man im Interview mit „Synthetic Threads„ Zusammen mit dem Industriedesigner Stephen Burks hat Gründer Peter Simonsson mit „A Free Man“ den gemeinsamen Nenner von Mode und Grafikdesign gesucht und gefunden. Allerdings nicht auf den Kleidungsstücken selbst, …

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Skateboards & Clothing – SKATEISTAN stärkt afghanische Jugendliche

Seit einigen Jahren verfolge ich aufmerksam die wunderbare Arbeit von SKATEISTAN, die Kindern und Jugendlichen in Afghanistan nicht nur Freude durch Skateboard-Unterricht schenken, sondern auch Selbstvertrauen und Eigenständigkeit fördern. Nach dem phänomenalen Buch zur Arbeit der NGO gibt es jetzt auch eine kleine feine zertifizierte Klamottenlinie zu bestaunen. Oliver Percovich gründete die Bildungsprojekt 2007 in Kabul. Seitdem ist die Skateschule Anlaufpunkt für viele afghanische Mädchen und Jungen, Jugendliche und junge Erwachsene. Abstammung oder religiöse Zuordnung spielen keine Rolle, weder beim Skaten noch beim Austausch untereinander. Jungen und Mädchen üben und fahren Seite an Seite – zwei Besonderheiten, die vor wenigen Jahren in Afghanistan noch undenkbar gewesen wären. Die Shirts, der Crewneck Sweater und der Hoodie sind alle OEKO-TEX® Standard 100 zertifiziert und werden wie Cap und Beanie in Polen produziert. Die traditionellen Schals wiederum werden in Afghanistan hergestellt. Verwendet wird dabei allerdings konventionelle Wolle (Single Jersey für die Shirts), den Pullovern wird noch 20 Prozent Polyester hinzugefügt. Mit den Einnahmen wird die weitere Arbeit der Initiative getreu dem Motto „Keep SKATEISTAN rolling“ unterstützt. Anmerkung vom 1.4.2014: Die Oberbekleidung von …

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Große Schritte kleiner Füßchen – mit den Schuhen von Kavat auf dem richtigen Weg

Kinderfüße sind für Eltern manchmal ein schwieriges Unterfangen: Kaum wird aus dem Krabbeln ein selbstständiges Stehen schafft es der Nachwuchs schon, die ersten eigenen Schritte zu gehen. Und ab dann geht es Schritt für Schritt, fast mit Sieben-Meilen-Stiefeln, von einer Schuhgröße zur nächsten. Da ist die Entscheidung, welche Schuhe die Jüngsten tragen sollten, gar nicht so leicht zu treffen. Immer richtig liegen Eltern, aus eigener Erfahrung, bei der schwedischen Marke KAVAT. Im wahren Wortsinne „mutig“ produziert das schwedische Schuhunternehmen seit seiner Gründung in Kumla im Jahr 1945 hochwertiges Schuhwerk. Dabei stehen vor allem skandinavisches Design, ein hoher Qualitätsanspruch und die Funktionalität der Schuhe im Mittelpunkt. Bei diesem Anspruch belässt es KAVAT allerdings nicht und setzt auch in Bezug auf die Nachverfolgbarkeit der Produktionskette auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Die Marke verwendet für die in Schweden designten und umweltfreundlich produzierten Lederschuhe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausschließlich 3 Ledersorten, wobei in erster Linie das mit dem EU Eco-Label zertifizierte schwedische Premium Leder verwendet wird. Außerdem kommt Eco Performance Leather, chromfreies Vollleder, und Cross Country Leather, italienisches und holländisches …

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FeelGoodFashion 2014 – Rank a Brand veröffentlicht Vergleich von über 360 Modemarken

368 untersuchte Modemarken, 34 mit dem Prädikat „empfehlenswert“, aber nur 10 Marken mit dem best möglichen „A“-Label – das sind die wichtigsten Fakten aus dem heute veröffentlichten FeelGoodFashion Report 2014 von Rank a Brand. Rank a Brand hat Modemarken auf ihre Maßnahmen in Sachen Klimaschutz, Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen in der Produktion untersucht. Erfreulicherweise haben dabei einige meiner Lieblinge mit der höchstmöglichen Bewertung abgeschlossen: armedangels, bleed, Mud Jeans, Nudie Jeans, Pants to Poverty sowie Saint Basics und weitere „gute“ Labels. Dem gegenüber steht die überwältigende Mehrzahl an Modeunternehmen, die sich nicht wirklich darum kümmern, wie das, was wir auf unserer Haut tragen, produziert wurde. 30 Prozent der untersuchten Modemarken bekommen nur ein „E“-Label und landen auf dem Greenwashing-Alert von Rank a Brand. Dabei zeigen Marken wie Puma, Vaude, Patagonia und selbst H&M (bei aller Kritik), dass Nachhaltigkeit auch nachhaltig auf das Markenimage wirken kann und nachvollziehbare und ernsthafte Schritte in Teilbereichen wie der fairen Produktion von Kleidung auch von den Konsumenten honoriert wird. Einige weitere interessante Fakten: Lediglich knapp 3 Prozent aller untersuchten Markenhersteller verarbeiten …

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Kirgi-Was? Urbane Nomaden hüllen ihre Gadgets in Kancha

Bis Anfang des letzten Jahrhunderts waren die Kirgisen Nomaden und sind mit Sack und Pack durch die Berge gezogen. Heute haben die meisten Menschen die Jurte gegen eine feste Wohnung eingetauscht. Dafür finden sich in der Hauptstadt Bischkek erste Hotspots urbanen Nomadentums: Auch hier sitzen die Kreativen mit Café Latte, iPhone und allem was dazu gehört im Co-Working Space. Gelebte Nachhaltigkeit stößt irgendwann an eine natürliche Grenze. Sei es durch die Geburt eines Kindes und den unglaublichen Verbrauch von Wegwerfwindeln oder einfach durch das kommunikative Verhalten unserer Zeit mit Smartphones und Tablets. Selbst mit dem von vielen Seiten hochgelobten Fairphone ist noch nicht alles „grün“ oder „fair“, was in schönen Farben glänzt. Damit die modernen Technikgeräte des Stadtnomadens unserer Zeit aber wenigstens anständig verhüllt sind, um zumindest die Lebensdauer bis zur geplanten Obsoleszenz zu gewährleisten, gibt es jetzt die neue Kollektion von KANCHA. Seit dem 21. März ist nicht nur die Webseite des deutsch-kirgisischen Labels in neuem hübschen Gewand online, sondern auch die gefilzten Begleiter für unsere digitalen Alltagsfreunde. Das Besondere an KANCHA: Es ist …

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Im Interview mit Orfafa – Organic Fair Fashion

Im Interview mit Victoria Lische für das Magazin der fairen Mode-Community Orfafa sprach ich über Grüne Mode im Schulunterricht und die konkrete Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die ich gemeinsam mit meinen Freunden Gerrit, Andrea, Nastja und Paul in den letzten Monaten mit dem Designmob an der Umweltschule am Falkplatz durchführe.   Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Foto: Nastja Nefjodov

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Alf.Trägt: A Kind of Guise x Wunderwerk x VEJA

Berlin startet durch in den Frühling – nicht anders sind diese wunderbar warmen Temperaturen zu verstehen. Bei diesen idealen äußeren Rahmenbedingungen ist unser viertes Grüne Männermode Outfit für Kalinka.Kalinka ein echter Knaller. Der Rollkragenpullover ist einer dieser Essentials, die in keinem gut sortierten Kleiderschrank fehlen sollten. Ein besonders schönes Exemplar ist Magnus von dem deutschen Modelabel „A Kind of Guise“ aus München. In Deutschland per Hand hergestellt, aus 100 Prozent Merinowolle „grown in Germany“, in einem wahrlich tiefdunklen Blau, trägt sich Magnus ganz sanft und edel auf der Haut. Besonders einzigartig ist das Detail an den Handgelenken, versehen mit einem kontrapunktischen Bündchen. Dazu ließe sich so einiges kombinieren. Bei der Auswahl für dieses Outfit fiel die Wahl dann auf eine graue Jogging Pant von Wunderwerk. Die Spezialisten für Denims aus Düsseldorf haben bei der GOTS-zertifizierten Hose alles richtig gemacht: Schnitt, Materialien, Farbwahl – alles sehr gelungen und ideal für jegliche In- und Outdoor-Aktivitäten, die den gewissen Schuss Entspannung in sich tragen. Zu guter Letzt habe ich mich wieder für Veja entschieden, diesmal aber für den …

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#WithSyria

Mit der Kampagne #WithSyria machen Organisationen und ausgewählte Personen des öffentlichen Lebens anlässlich des dritten Jahrestages des Bürgerkrieges in Syrien auf den weiterhin blutigen Konflikt aufmerksam, der in unserem Bewusstsein schon wieder in den Hintergrund gerückt ist und wenn überhaupt nur ein Krieg unter vielen weltweit ist. Ein Krieg, der laut UN-Angaben bisher mindestens 140.000 Menschen das Leben gekostet hat und an dem 95 Prozent der syrischen Bevölkerung eigentlich unbeteiligt ist. Einige persönliche Wort zu diesem Konflikt gibt es auch von Ronny, der schon häufiger über den Konflikt geschrieben hat und uns unter anderem die sehr sehenswerte und bedrückende Dokumentation über Homs ans Herz gelegt hat. Damit wir nicht vergessen, was eigentlich unübersehbar ist. Text: Alf-Tobias Zahn Foto: Banksy Video: #WithSyria

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