Alle Artikel mit dem Schlagwort: Denim

Nothing to hide

ARMEDANGELS sind in diesem Jahr 10 Jahre alt geworden. Anlass genug für mich, auf diese 10 Jahre zurückzublicken. Und natürlich auch Anlass genug, sich in Schale zu schmeißen und nach meinem letztjährigen Ausflug mit René zum Checkpoint Bravo sowie zu Albrechts Teerofen wieder einmal in einige schöne Teile des Kölner Labels zu schlüpfen. Den Mason Parka ergatterte ich Anfang des Jahres im Sale im Berliner Supermarché gemeinsam mit einem schicken Longsleeve. Das „Nothing to hide“-Statement-Shirt wiederum legte ARMEDANGELS zum Rahmen der Fashion Revolution Week 2017 extra auf. Neuzugang Nummer 3 ist meine Dylan Denim in einem Regular Fit, die sich sehr entspannt trägt und bisher auch alle Härtetest im Alltag gut überstanden hat. Abgerundet wird das Outfit noch mit meiner liebsten Sneaker-Brand: VEJA aus Frankreich haben mit dem SDU einen tollen veganen Sneaker auf den Markt gebracht, den ich in einer hellen Farbkombination ausgewählt habe (Modell Nummer 4 im Hause Zahn). ………………………………….. 01. Mason Parka 02. Statement Shirt „Nothing to hide“ 03. Dylan Denim Regular fit 04. SDU Sneaker von VEJA ………………………………….. Text: Alf-Tobias Zahn …

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ARMEDANGELS – Seit 10 Jahren nichts zu verbergen

Eines der größten Fashion Labels Europas, für die eco & fair selbstverständlich ist, feiert in diesem Jahr Jubiläum: ARMEDANGELS aus Köln werden 10 Jahre alt. Aus einer Idee, T-Shirts zu produzieren, wurde ein gestandenes Unternehmen, das im zurückliegenden Jahr 872.000 Teile produziert hat und in ihrem Blog „Nothing to hide“ nach und nach die gesamte Lieferkette – vom Entwurf bis zum fertigen Produkt – offenlegen, um zu zeigen, was das Label mit ihren Partnern schon alles erreicht haben und woran sie noch arbeiten. Anlass genug, einen etwas genaueren Blick auf die Kölner zu werfen und ihre Mode zu zeigen. „Der totale Verzicht ist in unserer Gesellschaft nicht realistisch. Viel wichtiger ist es uns, zu vermitteln, bewusst zu konsumieren“, so CEO und Mitgründer Martin Höfeler. Nachhaltige Materialien, faire Arbeitsbedingungen und gutes Produktdesign schließen sich in seinen (und natürlich nicht nur in seinen) Augen nämlich nicht aus. Dieser Dreiklang gelingt ARMEDANGELS von Saison zu Saison immer besser und stilvoller. Einige Meilensteine in der Geschichte von ARMEDANGELS: September 2007: ARMEDANGELS gewinnt den Gründerpreis der Wirtschaftswoche und wird Fairtrade-zertifiziert …

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Hang Loose mit Loose Leif

Ich mag ja Schweden. Nicht nur Zlatan, der vor wenigen Tagen seine Karriere in der Nationalmannschaft für beendet erklärte. Nicht nur das bekannte Einrichtungshause, ohne dessen Produkte ich sicherlich nicht durch die Studentenzeit gekommen wäre. Nicht nur Göteborg oder Stockholm, zwei faszinierende Städte, die sich immer für eine Reise lohnen. Ich mag ja Schweden vor allem auch wegen Nudie Jeans. Die Denim-Masterminds haben jetzt Loose Leif ins Rennen geschickt, um uns noch stylischer durch den Sommer zu bringen. Wer meinen Blog aufmerksam liest, weiß, dass ich Nudie wirklich mag. Das fängt bei Jacken aus Denim an, geht über 1A-Handschuhe und führt uns unweigerlich natürlich zu Jeans. Seit der Gründung im Jahr 2001 in Göteborg hat sich Nudie Jeans zu einer der führenden Adressen für nachhaltig produzierte Organic Denims etabliert und bietet seither richtig ehrliche Kollektionen in schlichtem schwedischen Design. Passt wie Arsch auf Eimer oder die Faust aufs Auge. „Leif ist ein männlicher Vorname skandinavischen Ursprungs, der vom altnordischen Wort leifr (isländ.: leifur) abgeleitet ist und „Erbe“ bzw. „Nachkomme“ bedeutet.“ (Wikipedia) Für die aktuelle Sommer …

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Terence Trent D’Arby trifft DYLAN

Die erste Home Story im Blog führt uns heute vor den Plattenschrank von René, den ihr sonst ja immer nur hinter der Linse vermuten könnt, wenn ich mit ihm gemeinsam durch Berlin und Brandenburg ziehe. Doch heute hüllt sich René in die wirklich fabelhafte neue Denim von ARMEDANGELS aus der aktuellen Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion, die auf den Namen DYLAN hört. Dylan besteht aus 98 Prozent Bio-Baumwolle und 2 Prozent Elasthan und ist in zwei Farbvarianten verfügbar. René kombiniert die Denim mit den farbenprächtigen Socken von MINGA BERLIN und einem Shirt aus seinem Kleiderschrank. Tiptop, wie ich finde – verbunden mit einem Plädoyer für mehr Zieger vor der Kamera, vor einem allem bei einem Trio, das von Terence Trent D’Arby noch komplettiert wird. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: René Zieger / Hilde Porch Dieser Post entstand in Kooperation mit ARMEDANGELS.

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Kuyichi lebt (noch)

In den letzten Wochen gab es bei der niederländischen Eco Fashion Marke Kuyichi, die den meisten als einer der nachhaltig agierenden Denim Brands bereits einmal über den Weg gelaufen sein sollte, Hiobsbotschaften. Die Marke wurde nach über 15 Jahren des Bestehens  Anfang Dezember 2015 vom Gericht in Noord-Holland für insolvent erklärt. Diese Nachricht drang aber erst Anfang Januar 2016 nach außen – Brancheninsider wussten wohl schon einige Wochen vorher über das Fiasko Bescheid. Nach der Veröffentlichung der Insolvenz war zunächst niemand vom Unternehmen oder auch der Insolvenzverwalter selbst zu erreichen, die Website war nicht mehr online. Letzte Woche kam es dann zu einer überraschenden Wendung: Wie Textil-Wirtschaft auf Berufung niederländischer Medien berichtete, soll „der auf nachhaltige Mode spezialisierte Multibrand-Retailer Nukuhiva aus Amsterdam die Markenrechte und Lagerbestände übernehmen“. Weiter heißt es in dem Bericht, dass für die Herbst/Winter 2016/17 Kollektion sich auf eine Denim-Linie konzentriert werden soll. Unmittelbar nach dieser positiven Nachricht war auch wieder die Website samt Online-Shop verfügbar – mit der aktuellen und äußerst gelungenen Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion. In der Jeanskollektion stellt Kuyichi die …

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Der Himmel über Ost-Berlin

Auf der vermeintlich höchsten Etage im Block A auf dem Areal des Funkhauses angekommen, schlenderten wir wieder einen sehr breiten Gang entlang, der in seinem Dekor noch sehr in den 1960er Jahren steckte – mit kleinen Erhebungen samt Geländer als Aufgang zu Büroräumen von ehemaligen leitenden Angestellten und Wandfüllenden Bildern und Gemälden. Am Ende dieses Ganges gelangten wir dann wieder zum vorderen Treppenhaus – inklusive einem einmaligen und unversperrten Blick über den Osten Berlins. Schauplatz für unser drittes Outfit war die oberste Zwischentreppe in besagtem Treppenhaus, die René und ich erklimmen konnten. Bauarbeiten in der obersten Etage verhinderten, dass wir noch einmal ganz nach oben auf das Dach gekommen wären. Die Szenerie passt dennoch. Während ich versuchte, Gedanken verloren aus dem Fenster zu blicken, lief, durch das ganze Treppenhaus tönend, das Program des Deutschlandradios. Einer der Mieter war entweder schwerhörig oder versuchte sich gerade an einer künstlerischen Interpretation der Dauerbeschallung. Ich hoffe für, dass es Letzteres war und er mittlerweile wieder zur Besinnung gekommen ist. René und mir ist erst nach dem Shoot aufgefallen, dass …

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Das allergrünste und allerbeste Grüne Mode Outfit seit dem Bestehen von Z²

Unser Tag und damit auch unsere Z²-Geschichte von der Nalepastraße neigte sich so langsam dem Ende entgegen, dabei wollten wir unbedingt noch das Außengelände vom Funkhaus Nalepastraße begutachten. Den großen Platz samt trockengelegtem Springbrunnen zwischen den verschiedenen Blöcken durchschritten wir, um zum östlichen Bereich der Gebäude zu gelangen. Dort parkte ein herrenloser VW, der nur darauf zu warten schien, von uns in Augenschein genommen zu werden. Wir ignorierten die monotone Geräuschkulisse um uns herum, die aus den vielen Proberäumen drang. René wollte mir an diesem Tag nichts ersparen und so durfte ich mich nicht nur vor diesem komischen runden Etwas aus Pappmaschée knien, sondern durfte mich auch halbwegs lasziv (sic!) auf die Motorhaube des VWs räkeln setzen. Das 4. und zugleich letzte Outfit des Tages ist, nicht nur rückblickend betrachtet, eine gelungene Symbiose von vielen Marken, die den richtigen Ansatz verfolgen und dabei auch noch moderne und stylische Männermode machen. Perfekt für die Jahreszeit sind zwei Accessoires, die ich einmal in den Mittelpunkt rücken möchte: Zum einen Arvidsson, die Leather Gloves mit der ungewöhnlichen Stichführung von …

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Zwischen den Schloten

An diesem noch frühen Nachmittag durchbrach die Sonne regelmäßig die vorüberziehenden Wolken. Diese typische Oktober-Wärme auf dem Gesicht und das Plätschern der Spree im Ohr lassen diesen Moment verweilen – und man kann verstehen, warum das Gelände des Funkhaus Nalepastraße und vor allem sein Ufer in den Plänen der neuen Eigentümer eine so zentrale Rolle spielen wird. Die Szenerie war wie geschaffen für unser erstes Outfit des Tages. Mit dabei waren das deutsch-mexikanische Label SIMÓN ESE, der süddeutsche Newcomer Lovjoi, die niederländische Denim-Marke Kings of Indigo und meine allerliebesten Sneaker-Veteranen aus Frankreich, VEJA. René entschied, dass ich es mir auf einer der wunderbaren und vor allem sonnendurchtränkten Liegen direkt am Ufer des Areals gemütlich machen sollte. Perfekt für sonnige, aber nicht mehr allzu warme Tage ist der großzügig geschnittene Parka „Insurgentes“ von SIMÓN ESE aus der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion. Oversize spielt in hier eine sehr wichtige Rolle, die der Parka mit Leichtigkeit erfüllt. Mit zwei großen Taschen bietet der Parka auch genügend Platz für Kleinigkeiten. Darunter trage „Jan“, den Basic Sweater von Lovjoi. Lockerer …

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Anniina Nurmi nimmt eine Auszeit

Nach fünf Jahren soll jetzt erst einmal Schluß sein: Wie ich heute von Nurmi erfahren habe, wird das finnische Eco-Label eine Pause einlegen. Die aktuelle Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion wird demnach die vorerst letzte vom Team rund um Gründerin Anniina Nurmi sein. Grund für die Auszeit: Die Zahlen stimmen nicht mehr. Obwohl das Label in Finnland, Deutschland, Belgien, Frankreich, UK und auch in den USA vertreten ist, wurden nicht genügend Produkte von Nurmi in den zurückliegenden Jahren abgesetzt. In ihrem Statement deutet Anniina Nurmi an, dass es eine Lösung gegeben hätte: Abstriche bei der nachhaltigen Produktion und der Transparenz des Labels. Doch das war keine Option für die Überzeugungstäterin in Sachen Eco Fashion. Deswegen folgte jetzt das Time-Out. „With all the knowledge we’ve gained we will now carefully re-think our whole concept and develop it bigger and better than ever. I know that there are many many things that can be done better – but one thing is for sure: sustainability and transparency are not something I’m willing to compromise on.“ (Founder Anniina Nurmi) Was zunächst …

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Zurück an den Strand

Sonne, Wolken, Sonne, Wolken – bei dem aktuellen Berliner Wettermix wird man ja schon ganz kirre im Kopf. Die Hoffnungen ruhen zumindest auf ein Regen freies Wochenende mit 48h Neukölln vor der Tür. Genau der richtige Moment, mich noch einmal in den Ostsee-Urlaub Anfang Juni in Prerow zurückzuträumen und euch ein etwas anderes Outfit vorzustellen. Wer jetzt ein Beachoutfit und mich in kurzer Hose erwartet, wird leider bitter enttäuscht sein. Blank gezogen habe ich dennoch, um euch drei sehr elementare Bestandteile meines Kleiderschranks einmal näher vorzustellen. Erst kürzlich entdeckte ich das spanische Label VO/MA aus der Nähe von Barcelona auf Instagram. Die Labelmacher schwelgen dort in unglaublich schnell Fernweh produzierenden Fotografien vom Leben und Leben lassen am Strand. Tolle Ästhetik. Die trifft auch für die Shirts, Sweatshirts und Bordshorts zu, die VO/MA erst seit kurzem produziert. Chasing the contemporary simplicity bedeutet für das Label unter anderem, alle Stoffe, Knöpfe und Labels in Barcelona und der näheren Umgebung lokal zu produzieren. Made in Barcelona zu fairen Bedingungen war eine Antwort auf den drastischen Abzug der Textilindustrie in den …

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