Alle Artikel mit dem Schlagwort: Caps

There are »New Kids in the Hood«

Schöne und gute Kindermode ist für mich seit 5,5 Jahren ein großes Thema. Der Kleiderschrank meiner Tochter besteht aus Secondhand Kleidung, neuer Fair Fashion, Geschenktem oder Geliehenem und auch manchem Kleidungsstück, an dem nur die Bio-Baumwolle gut ist. Ein Spagat, den wir als junge Eltern Tag für Tag machen müssen. Gerade in den sonnigen Monaten stellten wir uns auch die Frage, ob es nicht auch eine schöne Cap für Ava gibt, die sie tragen könnte. Gibt es, und das sogar aus meiner Geburtstadt Nürnberg. Das noch junge Label »New Kids in the Hood« von Sarah Seidel und Florian Pohrer setzt genau hier an, mit schönen Stoffen, tollen Schnitten und Upcycling pur. Jetzt ist auch der Online-Shop endlich fertig geworden, so dass ich mich mit Sarah über die Ursprünge des Labels und die nächsten Schritte unterhalten habe. Warum habt ihr euch 2016 dafür entschieden, ein soziales Projekt für Flüchtlinge zu starten? Ich habe Soziale Arbeit studiert und während meines Studienprojekts, einer Kunstausstellung zum Thema Fluchterfahrungen, habe ich Hamdi aus Syrien kennengerlent. Er hat mir erzählt, dass …

Zwischen Neonlicht und Kufengewitter

Nach einem ersten Plausch mit dem Pächter des Schlittschuhverleihs waren René und ich uns sicher, dass wir im Innenbereich des Erika-Heß-Eisstadions in Ruhe unsere Aufnahmen machen konnten. Nach dem ersten Outfit wollten wir hier schon einmal einige Details des zweite Outfits aufnehmen, da wir uns nicht sicher waren, ob wir in die angrenzende Eishalle überhaupt hineinkommen. Einmal umziehen, bitte. Die neugierigen Blick der Jugendliche hatten wir sicher, da ich wirklich der einzige an diesem Abend war, der mehr als die Schuhe wechselte. Mein All-Black-Outfit war wie gemacht für das in Neonlicht gehüllte Schaufenster des Schlittschuhverleihs. Mit an Bord hatte ich für dieses Outfit eine 5-Panel-Cap sowie den Signature Hoodie von Rotholz aus Potsdam, mit denen ich euch im Sommer bereits einmal rund um das Stadtschloß nahm (ihr erinnert euch sicherlich). Dazu trug ich meine Lean Dean Dry Cold Black von Nudie Jeans, meine knallblauen Socken von Sock Up Your Life sowie meinen im avesu in Berlin erstandenen VEG SUPREME Sneaker von Vegetarian Shoes aus UK. Wir hatten alles im Kasten – blieb demnach noch die …

Mit Rotholz über das Arktische Meer

Wenn euch die Überschrift bekannt vorkommt, dann seid ihr definitiv aufmerksame Leser meines Blogs. Mit Rotholz ging es nämlich schon einmal rund um das Berliner Stadtschloß. Doch diesmal seht ihr keine Berliner Bauten oder mich vor der Kamera, sondern einen ersten Einblick in die neue Kollektion namens POLAR des Potsdamer Eco Labels, die seit gestern im Online-Shop entdeckt werden darf. Auch POLAR bietet wieder japanische Ästhetik und einen reduzierten Look in Sachen Streetwear. Inspirieren ließ sich das Team aus Potsdam diesmal von den Spiegelungen des Arktischen Meeres und der eisbedeckten Polarlandschaft. Dies spiegelt sich unter anderem in den Farbnuancen zwischen eisgrau, ultramarin und tiefschwarz wieder – und alles, was dazwischen liegen könnte. Ausdruck dieser Reduktion und Inspiration ist auch die umfangreiche Strickserie aus reiner Wolle, an die sich Rotholz erneut wagte und in einer kleinen Strickerei in Deutschland produzieren. Gleichzeitig steht Rotholz POLAR aber auch für einen sehr auffälligen Hingucker der diesjährigen Herbst/Winter 2016/2017 Saison: die auf 100 Stück limitierte Hoodie-Serie mit dieser speziellen Farbgebung, mit denen wir die hellen Polarnächte immer bei uns haben …

Caps mit Holzschirm geht nicht? Doch, dank Lou-i

Meine Affinität für Caps begann irgendwann in meiner Jugend. Ob günstige no-name Caps von der Tankstelle während der jährlichen Kärwa (ihr nennt es Rummel oder Kirmes) oder die hochpreisigen Originale der North Carolina Tarheels oder von Notre Dame aus dem Foot Locker aus Nürnberg – sie zierten meinen jugendlichen Kopf und verstaubten irgendwann bei meiner Mutter zuhause. Meine Liebe für Caps wurde dieses Jahr wieder neu entflammt und wie es manchmal dann der Zufall so will, erfährt man dann von Projekten, bei denen man sich erst einmal die Augen reiben muss. So geschehen vor kurzem erst beim Crowdfunding der Vinyl Cap von Degree Clothing aus Augsburg und so geschehen bei den Newcomern von Lou-i – Caps mit Holzschirm. Beim Lesen der Mail von Manuel Hornung, dem Mann hinter Lou-i, hatte ich glaube ich einen ähnlichen Gedanken wie Susi von groessenwahn: „Say Wood!?!“ Der Schirm der Lou-i Caps besteht aus Mahagoni-, Nuss-, Eiche- oder Zebranoholz. Die Hölzer stammen aus deutscher Produktion und werden von verantwortungsvoll ausgewählt. Die Holzschirme werden geschnitten, geleimt, gepresst und geschliffen. Der 3-lagige …

Es muss LIEBE sein

Huch, da hüpfte doch gestern Abend mein Herz gleich ein Stückchen höher. Über Instagram entdeckte ich das finnische Label LIEBE Clothing und ich war sofort verliebt – auch wenn das Wortspiel sicherlich an dieser Stelle etwas überstrapaziert wird. Treffender wäre aktuell LIEBE Caps, da Mastermind Jukka Tulensytyttäjä vor allem ein Herz für 5-Panel-Caps (und zwei Beanies namens „Neukölln“ und „Dresdener“) hat. Gegründet wurde LIEBE Clothing 2016 in Tampere. Jukka Tulensytyttäjä ist zwar Labelchef, aber vor allem Musiker, Literat, Veranstalter und ehemaliger Kopf eine DIY-Musiklabels. Aus einem Testballon für einen Online-Shop entstand dann Jukkas eigenes Label, dass sich auf 5-Panel-Caps und Streetwear spezialisiert hat. Die LIEBE Caps werden in Kaleva per Hand hergestellt und bestehen aus konventionell angebauter Baumwolle oder Veloursleder oder Polyester – hier also leider wieder einmal im Bereich der 5-Panel-Caps ein sehr großes ABER. Dennoch sind die Modelle mit Liebe gemacht und liefern ein neues Must-have für alle, die ihr Haupthaar – ob nun schütter oder nicht – gerne noch etwas schmücken wollen. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: LIEBE Clothing

Eine Runde um das Berliner Stadtschloß – mit Rotholz aus Potsdam

Ein Ort, wie ein Sinnbild für Berlin und seine stete Unruhe. Ein Ort, wie ein Abziehbild von Klischees über den steten Wandel einer Weltmetropole, die nie zur Ruhe kommt – und dies offensichtlich auch gar nicht möchte. Ein Ort, der Altes symbolisieren soll und doch so sehr für die nicht nur beim parteiischen Beobachter Kopfschütteln verursachende städtebauliche Politik und deren Architektur steht: Herzlich Willkommen auf der Großbaustelle „Berliner Stadtschloß“ in Mitten des Touristen gefluteten Abschnitts zwischen Fernsehturm am Alex und dem Brandenburger Tor, gegenüber dem Lustgarten und dem Berliner Dom. Hier tummelten wir – René und ich – uns am Samstag herum und fingen nicht nur die virbrierende Stimmung kurz vor dem „Oper für alle“-Open Air am Gendarmenmarkt ein, sondern setzten auch mein Lieblingsoutfit von Rotholz aus Potsdam in Szene. Das Berlin Stadtschloss war einmal das dominierende Bauwerk in der Mitte Berlins. 1442 in Auftrag gegeben galt es als ein Hauptwerk des norddeutschen Barocks. Während des Zweiten Weltkriegs brannte das Schloss bis auf den Nordwestflügel aus. Nach dem Ende des Krieges stand das Berliner Stadtschloss …

»Wir sind eine große Familie hier in Hamburg «

Streetwear ist auch 2016 in aller Munde. Ob nun Veteranen wie Stüssy, die etwas Jüngeren A Bathing Ape oder auch die Wiederkehr von Dready – all diese Labels und viele weitere, auch klassische Modemarken, tummeln sich im Becken, wenn es darum geht, modische Street Credibility an den Mann und an die Frau zu bringen. Dazwischen gibt es immer wieder kleine Perlen – wie zum Beispiel Mojo von Andre Gießelmann aus Hamburg. Im Interview spreche ich mit Andre über seinen eigenen Store auf der Schanze, Hip Hop Styles aus den 1990er Jahren, die 2016er Streetwear Kollektion – und seine Qualitäten am Mic. Alf: Ende Dezember war es soweit: Deine 2016er Kollektion wurde im Mojo Store vorgestellt und war noch vor dem Jahreswechsel im Online-Shop. Welches Feedback hast du bisher auf den Store und deine neue Kollektion bekommen? Andre: Ja, es hat mich sehr gefreut den Release hier in Hamburg im Mojo Store zu machen. Normalerweise kommen die neuen Sachen zur gleichen Zeit auch online raus, aber es war etwas Besonderes, da wir unseren ersten Flagship-Store erst …