Monate: September 2015

Zwischen Eleganz und Gemütlichkeit – Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion von LANIUS

Letzte Woche feierte Manufactum deutschlandweit in mehreren Filialen die Erweiterung ihres Sortiments an Eco Fashion. Dazu zählen, ganz zu meiner Freude, auch ausgewählte Stücke aus der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion von Claudia Lanius. Umso besser, euch heute etwas mehr über Claudia und ihr Modelabel LANIUS zu erzählen. Seit 1999 entwirft Claudia Lanius in ihrem Kölner Atelier Mode nach ökologischen und ethischen Maßstäben. Für den anstehenden Herbst und den bevorstehenden Winter verbindet LANIUS Wolle mit Plissé, leichte und feminine Drucke werden von groben Strick eingehüllt. Dieses Einhüllen steht sinnbildlich für die verschiedenen Teile der Kollektion, die im schön fotografierten Lookbook Lust auf einen späten Herbsttag in den heimischen vier Wänden macht. Dazu tragen auch die Farbtöne bei. Helle, leichte Töne in grün, blau und rosé treffen auf klassische Farben wie camel und grau; verschiedenen Facetten von blau und warme Erdtöne treffen wiederum auf zarte Töne wie rouge oder anthra. Einige Highlights muss ich allerdings herausgreifen, die besonders gelungen sind: Eine lässig geschnitte Hose mit Tulipdruck aus 100% TENCEL® – chic und lässig zugleich Ein Strickmantel aus …

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Z² auf der Kantstraße – die Outfits

Auf unsere Tour entlang der Kantstraße hatte ich die Freude, einige meiner aktuellen Lieblingslabels mit im Gepäck zu haben und einen der letzten wirklich warmen Nachmittag und Abende mit René auf dem Fahrrad zu verbringen. So konnte ich euch nicht nur zwei wunderbare Shorts von Armed Angels und Wunderwerk zeigen, sondern eben auch T-Shirts von Uniforms for the Dedicated sowie Noble Project (in zweifacher Ausführung). Für den etwas frischeren Abend ist die Jacke von Wunderwerk ideal, die sich perfekt zu meiner dunklen Denim von Good Society kombinieren lässt. Zu meiner Überraschung passten alle drei Outfits, inklusive der handgemachten Cycle Cap von A H 3 1 0, in meinen neuen Wegbegleiter, den Cubiq XL von pinqponq. Wer noch mehr über die einzelnen Outfits erfahren will, der darf René und mich gerne noch einmal über die Kantstraße begleiten:

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Fair Shopping in Benelux

Für alle, die nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Läden suchen, die Eco Fashion anbieten, gibt es jetzt von Charlie + Mary eine Fair Shopping Karte für die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Auf der Karte gibt es neben einer Suche die Möglichkeit, nach Regionen zu filtern und so den Laden deines modischen Vertrauens zu finden. Interviews mit Ladenbesitzern und kompakte City-Guides runden das Angebot von Charlie + Mary gekonnt ab. Die ausgewählten Läden haben entweder ausschließlich Öko-Mode im Angebot oder führen Marken wie L’Herbe Rouge, People Tree, Wunderwerk oder Studio Jux in ihrem Sortiment. Direkt zur Karte. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es bereits den Fair Fashion Finder von Get Changed. Text: Alf-Tobias Zahn Foto: Charlie +Mary  

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Anniina Nurmi nimmt eine Auszeit

Nach fünf Jahren soll jetzt erst einmal Schluß sein: Wie ich heute von Nurmi erfahren habe, wird das finnische Eco-Label eine Pause einlegen. Die aktuelle Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion wird demnach die vorerst letzte vom Team rund um Gründerin Anniina Nurmi sein. Grund für die Auszeit: Die Zahlen stimmen nicht mehr. Obwohl das Label in Finnland, Deutschland, Belgien, Frankreich, UK und auch in den USA vertreten ist, wurden nicht genügend Produkte von Nurmi in den zurückliegenden Jahren abgesetzt. In ihrem Statement deutet Anniina Nurmi an, dass es eine Lösung gegeben hätte: Abstriche bei der nachhaltigen Produktion und der Transparenz des Labels. Doch das war keine Option für die Überzeugungstäterin in Sachen Eco Fashion. Deswegen folgte jetzt das Time-Out. „With all the knowledge we’ve gained we will now carefully re-think our whole concept and develop it bigger and better than ever. I know that there are many many things that can be done better – but one thing is for sure: sustainability and transparency are not something I’m willing to compromise on.“ (Founder Anniina Nurmi) Was zunächst …

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Wochenstart mit Oma Klara

Nein, kein Näh-Tutorial! Nein, kein Backkurs. Der Wochenstart mit Oma Klara hat viel mehr mit bislang verborgenen Schätzen aus alten Kleiderschränken und dem Upcycling-Geschick von Mona Schütt zu tun. Die erweckt nämlich alte Kleider zu neuem Leben – und erzählt dabei nicht nur aus deren altem Leben, sondern auch Geschichten über die Besitzerinnen. Bei Oma Klara / Mona Schütt gibt es vor allem Vintage-Schmuckstücke. Alles aus den 1940er bis 1980er Jahren, von Midiröcken und Seidenblusen über Spitzenkleider oder Floral Shirts bis zu Vintage Schuhe oder High Waist Jeans ist im Angebot. Die Geschichten zu den Kleidern und den weiteren Fundstücken gibt es im Damenkränzchen. Mona gibt in ihrem Blog den Omas das Wort, deren Kleider bei Oma Klara zu finden sind. Oma Klara ist deswegen auch vielmehr als nur ein Secondhand Shop für gut erhaltene Vintage-Mode. Mona bewahrt mit ihrer Arbeit und Profession den Charakter der Stücke und überführt sie in die heutige Zeit, ohne dabei deren Vergangenheit auszuklammern. Eben nicht das nächste „alte“ Stück auf der Stange, sondern dein nächstes Lieblingsstück, sorgfältig und mit …

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Slow & schlicht: Die stillvolle Lingerie von WORON

Öko-Mode oder Ethical Fashion ist in den letzten Jahren unglaublich gewachsen. Immer mehr Modelabels setzen auf ökologisch angebaute Rohstoffe, achten auf eine transparente Lieferkette und soziale Produktionsbedingungen. Knackpunkt ist und bleibt häufig noch das Design, der Schnitt und der Stil, den die Labels mit ihrer Mode vermitteln wollen. So wie es bei Sneaker aus meiner Sicht nur wenige Glanzlichter gibt (ekn Footwear, Faguo Shoes, VEJA), so gibt es auch in Sachen „Unterwäsche“ oder Lingerie noch Nachholbedarf. AIKYOU (für Frauen) und VATTER (für Männer, für Frauen gibt es Höschen und Shorts) setzen aus meiner Sicht nicht nur ökologisch, sondern auch stilistisch schöne Maßstäbe. Ein Label, dass sich anschickt, Sustainable Lingerie noch salonfähiger zu machen, ist WORON aus Kopenhagen, die ich euch heute vorstellen möchte – inklusive Interview mit Anya Woron. Anya und Arina Woron geht es mit ihrem eigenen Label vor allem Unterwäsche zu erschaffen, die Frau gerne als erstes am Tag an- und gerne als letztes am Tag wieder auszieht. Weder soll die weibliche Linie oder der Stil der Unterwäsche durch den Komfort eingeschränkt, noch …

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Zahn und Zieger auf Tour durch Berlins »Chinatown«

Wie schon in »Shines bright like a Juwel« blicke ich noch einmal kurz zurück, bevor ich euch durch »Chinatown« geleite. René und ich haben euch in der letzten Folge ja am Amtsgerichtsplatz entlassen. Wir waren nach dem Shoot vor dem Quentin Boutique Hotel auf dem Weg, die Kantstraße gemeinsam mit unserem Flaschenpfandsammlerfreund wieder Richtung Zoo hinunter zu fahren. Dabei kreuzten noch die ein oder anderen, im wahrsten Sinne des Wortes, bunten Vögel unseren Weg. Doch nicht nur die beiden älteren Semester – ihr werdet sie noch kennenlernen – zeigten, dass die Kantstraße wie eh und je von ihrer Vielfalt lebt. Nicht nur trifft mondäne Einkaufskultur am einen Ende auf klobigen Messebau am anderen Ende. Es treffen eben auch Menschen aufeinander, deren Leben sich womöglich nur in den wenigen gemeinsamen Sekunden auf der Kantstraße kreuzen – und ansonsten nie wieder. Es geht ihnen also wie uns, die auf der nachmittäglichen Tour versuchen, in diese Leben einen Einblick zu bekommen. Wie schon auf dem Hinweg kreuzten wir wieder die Wilmersdorfer Straße. Dieses Gewusel in der Fußgängerpassage ist so …

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Aus Ananasblätter Rucksäcke machen? The Tripty Project macht es möglich

Vor knapp 14 Tagen schrieb mir Gerrit von einem aktuellen Crowdfunding bei Kickstarter, das er besonders gut fand. Er, der gerade in Bangladesh für die GIZ ein Projekt (mit)betreut, entdeckte das Tripty Project für mich. Hinter dem Projekt stehen Luke Swanson und Brooke McEver, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, aus Ananasblättern Rucksäcke herzustellen. Ja, richtig: Rucksäcke. Aus Ananasblätter. Bevor ihr jetzt denkt, ich hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank und würde euch nach dem Rucksack aus Papier jetzt irgendeinen Quatsch auftischen: Vertraut mir – ich weiß, wovon ich schreibe. Nach der Mail von Gerrit habe ich mich mit Luke in Verbindung gesetzt. Ich wollte mehr über die Gewinnung der Faser aus den Ananasblättern wissen, die für die Bauern im Mymensigh Distrikt eigentlich nur Müll sind. Müll, der nicht so einfach zu beseitigen ist und eigentlich immer verbrannt werden muss – inklusive toxischen Dämpfen durch die Verbrennung. Durch den Kontakt zu einer kleinen NGO aus dem Distrikt, die eine Fabrik betreibt, um Baumwollfasern wieder aufzubereiten, stoßen Luke und Brooke nicht nur auf die …

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Der Sommer ist zu Ende, die Melonen von VEJA x Bobo Choses bleiben

Der Herbst hält Einzug in Deutschland, die Temperaturen klettern kaum mehr über die 20 Grad-Schwelle. Ein Fröstelgefühl wird gepaart mit enttäuschten Blicken unserer Kinder, die wieder Söckchen tragen müssen und ihre offenen Sandalen nicht mehr anziehen dürfen. Wie doof ist das denn? Abhilfe schaffen da nur die tollen Kletterverschluss-Sneaker von VEJA in Kooperation mit Bobo Choses mit der einzigartigen Melonen-Optik! Wir haben die Sneaker schon seit längerem zuhause, doch erst jetzt passt der Fuß auch 1A in den Schuh. Die Größen beginnen bei 22 und enden bei 35 und es empfiehlt sich, tatsächlich eine Nummer größer als sonst zu bestellen. Meine Tochter findet vor allem zwei Dinge besonders klasse: Mit dem Kletterschluss kann sie die Schuhe nicht nur selbst anziehen, sondern eben auch einfach mal zumachen. Das ist bei Schnürschuhen mit ihren 2,5 Jahren immer noch etwas kompliziert. Die Optik ist natürlich der Knaller. Wer hat denn bitte schön immer Melonen dabei, wenn er in die Kita geht oder auf dem Spielplatz herumtobt? Wobei nicht nur Kinder die Schuhe gut finden, sondern auch die Erzieherinnen …

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»Shines bright like a Juwel« – Die Z-Boys kanten wieder

Bevor ich an dem Punkt weitererzählen kann, an dem ich euch vor knapp 5 Wochen verlassen habe (ihr wisst schon), muss ich noch einmal etwas zurückgehen. Denn ich nutzte die Gelegenheit, mich nach der Begehung der Kant-Garagen und bevor René und ich uns in das Getümmel der Kantstraße warfen, noch einmal schnell umzuziehen. Vorbereitend für die Suche nach unserem zweiten Motiv. Und da es draußen weiterhin deutlich über 30 Grad hatte, wusste ich, dass ich euch eigentlich nur genau in diesem Moment den Pullover präsentieren konnte, den ich dank Michael dabei hatte. Mein Blogger-Kollege unterstützt das Nürnberger Modelabel ATF in der ein oder anderen Online-Angelegenheit. Dank ihm bin ich auf ATF, die ich euch schon ausführlich in meinem SEEK-Review vorstellte, überhaupt aufmerksam geworden – und auf den tollen Pullover, der einem Crew Neck ähnelt, aber mit offene Kanten mit weißen Fransen zu graumeliertem Oberstoff. Fancy that! Kan•ten das Auf der Kantstraße abhängen Nach dem kurzen Posing packte ich den Pullover allerdings ob der zu erwartenden Temperaturen außerhalb der Kant-Garagen wieder in meinen Cubiq Large DLX …

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