Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion

Keep it slowmo – die aktuelle Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion namens ZEIT

Viel zu selten haben wir sie: Zeit. Zeit für Freunde. Zeit für die Familie. Zeit für das längst vergessene Hobby. Zeit für die schönen Seiten des Lebens. Doch jetzt kommt die Lösung: ZEIT kann man kaufen. Bei slowmo, einem gar wunderlich stilvollem Modelabel aus Berlin. Die haben für den warmen Sommer 2014 in Berlin zeitlose Mode erschaffen. Felicia und Melchior Moss haben das Label im Januar 2006 gegründet. Homebase ist Berlin-Friedrichshain, wo sowohl Laden als auch Atelier von slowmo zu finden. Mit ihrer Idee von Mode vereinen bei Geschwister zeitloses Design mit einer modischen Form der Ruhe und Beständigkeit. Ganz bewusst wollen sie einen Gegenpol zur Schnelllebigkeit unserer Zeit setzen. Mensch und Natur stehen dabei im Mittelpunkt, und das sieht man auch in der aktuellen Kollektion ZEIT. Das Lookbook nimmt uns mit auf eine Bootspartie über die Spree und zeigt uns die wunderbaren Basics und stilvolle Variationsmöglichkeiten. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: slowmo

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Kaufhausmode oder Casual Wear? Die erste Kollektion von Outfitters of Change aus der Schweiz

Kaufhausmode sagen die einen, Casual Wear die anderen. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt – die Premierenkollektion von Outfitters of Change ist eine vollständig nachhaltige Menswear-Kollektion mit einer relativ breiten Pallete von T-Shirts und Longsleeves über Hemden und Pullovern bis zu Cardigans und Jacken. Eher sportlich und definitiv alltagstauglich mit dem Potential eines Lieblingsstücks. Farblich dabei eher zurückhaltend. Das wirklich Besondere am Label folgt im Kleingedruckten: Das Schweizer Unternehmen Remei AG steckt hinter Outfitters of Change – und auch hinter bio-Re©, einem der Pioniere in der Produktion von nachhaltigen Textilien sowie Fasern und Garnen aus Bio-Baumwolle. Zudem übernimmt die RAGTEX AG den Vertrieb der Marke. Verwendet wird ausschließlich Bio-Baumwolle, zertifiziert nach FLO-CERT und dem eigenem bio-Re© Standard. Neben einer Kompensation der co2-Ausstöße während der Herstellung der Textilien fällt das Label auch durch das eigene Traceability Tool weiterhin positiv auf. In jedem Kleidungsstück wurde ein Zahlencode vermerkt, mit dem über das Tool die einzelnen Produktionsschritte auf einer Weltkarte vermerkt werden. Zu jeder Produktionsstätte gibt es weiterführende Informationen, Hintergrundberichte oder Videos. Wer vor lauter Abkürzungen und Firmennamen schon wieder vergessen hat, wie die Frühjahr/Sommer 2014 …

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Wenn Material auf Vision trifft – H O W L by Maria Glück zeigt außergewöhnliche Mode

Mode, die ökologisch und fair produziert wird, wird häufig abgesprochen, wirklich außergewöhnlich und handwerklich kunstvoll zu sein. Mode, die eben nicht Bekleidung ist, sondern die Auseinandersetzung von den Rohmaterialien mit den kreativen Ideen im Kopf, die sich ihren Weg in die Realität bahnen. Maria Glück ist eine dieser Designerinnen, die sehr genau auf die Materialien achtet und trotzdem – oder vielleicht auch gerade deswegen – ungewöhnliche und außergewöhnliche Mode erschafft. Mit H O W L by Maria Glück experimentiert die in Bilbao geborene und in Berlin wohnende Designerin seit 2012 mit ihrem ganz eigenen Entwurf von nachhaltigem Modedesign. Im Mittelpunkt ihrer Kollektionen und Arbeiten steht immer die Zusammenführung von verschiedenen Materialien. Holz trifft auf Kork, Seide auf Baumwolle. Klare Formen auf harte Kanten. Samtweich auf natürliche Ruppigkeit. In ihrer Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion arbeitet sie mit Bio-Baumwolle und Bio-Seide, verwendet Holz und recycelten Kork und macht sich auch sonst gute Gedanken über eine nachhaltige Produktion. Dabei versucht sie auch traditionelle Techniken in ihre Arbeit einfließen zu lassen und damit auch Handwerk zu bewahren, das zu verschwinden …

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Abendgarderobe trifft Bademode: Die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von M.Patmos

Mit der aktuellen Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von M.Patmos aus New York werden die Galeristinnen und Künstlerinnen dieser Welt sicherlich gut aussehen – dies ist zumindest das erklärte Ziel von Designerin Marcia Patmos. Inspiriert wurde die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Filmen wie „Der talentierte Mister Ripley“ und „L’Avventura“, die nicht nur in modischer Sicht äußerst ästhetisch waren. Weiß, Khaki und Chambray Blau treffen auf ein klassisches Schwarz mit gelben und grasgrünen Elementen. Für ihre Arbeit benutzt die Designerin Leinen, ein Seide-Baumwolle-Gemisch und lokal verarbeitete Baumwolle sowie Pestizid-freie Merino-Wolle. Dazu verwendet Marcia Patmos Pre-Consumer Waste der Modeindustrie, also die textilen Abfälle, die der Konsument gar nicht zu Gesicht bekommt. Inspiriert wurde die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Filmen wie „Der talentierte Mister Ripley“ und „L’Avventura“, die nicht nur in modischer Sicht äußerst ästhetisch waren. Weiß, Khaki und Chambray Blau treffen auf ein klassisches Schwarz mit gelben und grasgrünen Elementen. Ungewöhnlich für eine Haute Couture Kollektion sind nicht nur der entworfene Badeanzug und die farbenfrohen Bikinis, sondern sicherlich auch die farblich unterschiedlich gestreiften Shorts, die dann eher für den …

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Luxaa und eine leichte maritime Brise für den Sommer 2014

Tyvek sollten sich alle Modeschaffenden und Modetragenden ab sofort merken. Aus diesem Material entstand die phänomenale Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Luxaa, die ästhetisch und nachhaltig zu gleich ist. Seit der Gründung von Luxaa 2012 haben Designerin Anne Trautwein und ihr Team fünf Kollektionen entworfen. Alle einzelnen Kreationen werden in deutschen Traditions­unternehmen unter sozialen Arbeitsbedingun­gen hergestellt und erfüllen den Standard von Nachhaltigkeit und Recycelbarkeit. Neben der Verarbeitung von GOTS-zertifizierte Seide wurde Tyvek entwickelt. In den 1960er Jahren eher zufällig entwickelt, wird Tyvek vorrangig in der Architektur eingesetzt. Die Struktur von Tyvek ist glatt, weich und angenehm auf der Haut zu tragen, zudem atmungsaktiv und anti-allergen. Das entwickelte Garn ist bis zu 90 Grad waschbar ist, fusselt oder verfilzt nicht und ist zu 100 Prozent recyclebar. In der Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion harmonieren die einzelnen Kleider, Blusen und Hosen mit den dazu entworfenen Accessoires mit Kombinationen von Metall, Leder, Quarzsplittern und Sand. Das Lookbook versprüht eine angenehm leichte maritime Brise und der Sommer ist schon wieder etwas greifbarer. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Matthias Ritzmann

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Jimmy Mirikitani lässt grüssen – Die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Organic by John Patrick

Anfang des Jahres stolperte ich bei meinen Recherchen über John Patrick aus New York. Mit seinen „Organic by“-Kollektionen stach er aus dem Gros der US-amerikanischen Designer nicht nur mit seiner nachhaltigen und transparenten Herangehenweise sondern auch mit seinen klaren Schnitten und Konturen samt knalligen Verspieltheiten hervor. Maßstäbe in seinem Metier setzte John Patrick in Sachen Transparenz und Umweltbewusstsein. In seiner 2011 bestückten Sourcemap lässt sich haargenau nachvollziehen, was für eine nachhaltige Kollektion zwischen Red Hook, Albany und Canton alles passieren muss: Die zertifizierte Bio-Wolle aus Peru wird nach einem traditionellen Verfahren in Red Hook und in Albany in Handarbeit aufbereitet und weiterverarbeitet. Die zusätzlichen Stoffe, die für die Kollektionen benötigt werden, stammen aus Canton, in der Nähe von Boston. Gestrickt und genäht wird dann in New York City. In seiner Herbst/Winter 2013 Kollektion tauchte er tief in den 1980er Mudd Club von New York ein und ließ sich von East Village It-Girl Größen wie Patti Astor und Anya Philips inspirieren. Für seine 2014er „Resort“-Kollektion fand er seine Inspiration bei Jimmy Mirikitani und dessen weltbekannten Katzenbildern. Die finden …

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Niederländischer Minimalismus: Die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Elsien Gringhuis

Der Minimalismus ist in der Mode längst im Mainstream angekommen, doch nur wenige Designer können sich wirklich ausschließlich auf das Wesentliche reduzieren. Die Niederländerin Elsien Gringhuis schafft dies Saison für Saison aufs Neue, so auch in ihrer aktuellen Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion „Spirit from the Sky“. Schon im letzten Frühjahr kam ich ob der damaligen 2013er Kollektion von Elsien Gringhuis nicht aus dem Schwärmen heraus. Auch diesmal ihr Markenzeichen: Die Vereinigung von Tragbarkeit, Funktionalität und zeitgenössischem wie zeitlosen Design. Bei den Rohmaterialien achtet die Designerin auf Nachhaltigkeit: handgefärbte Seide, schnell nachwachsender Bambus sowie Wolle und Baumwolle, die zertifiziert sind. Haute Couture vereint sich bei Elsien Gringhuis und ihrem „Spirit in the Sky“ zu einer Beobachtung der Gegenwart, zu einer luxuriösen Tragbarkeit für immer und jederzeit, tief verwurzelt im Hier und Jetzt. Einfach schön. “A functional and well thought out design makes me very happy. All good things are simple, but there is nothing more difficult than to make a good and simple design.” Elsien Gringhuis Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Ester Grass Vergara @ Unit c.m.a.

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adidas by Stella McCartney 2014 – Schick, poppig und auch noch nachhaltig?

Die britische Designerin Stella McCartney verzichtet bei ihrer Haute Couture gänzlich auf Leder und tierische Produkte und gibt auf ihrer Webseite Tipps für einen möglichst „grünen“ Alltag. Als Mitglied der Ethical Trading Initiative engagiert sie sich zudem aktiv um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben. Eine nachhaltige Designerin, wie etwa Rank-a-Brand feststellte. Weshalb geht diese Frau dann zum zweiten Mal eine Kollaboration mit dem Weltkonzern adidas ein? Am vergangenen Dienstag premierte die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von adidas by Stella McCartney auf der London Fashion Week und begeisterte das Publikum. Das Besondere an der Kollektion waren dabei nicht zwangsläufig die schicken und poppigen Entwürfe, die Sportswear zur Sportsfashion werden lässt, sondern eher die „Begleiterscheinungen“. Neben der DryDye-Technologie zur Minimierung des Wasserverbrauches bei der Färbung von Textilien wurde in der Kollektion Bio-Baumwolle im Mix mit konventioneller Baumwolle sowie recyceltes Polyester verwendet. Zudem sank der Anteil der textilen Abfälle im Vergleich zum Standard der Modeindustrie deutlich. Ist adidas damit nach dem erfolglosen Versuch 2008 mit adidas Grün auf dem Weg zu einer nachhaltige(re)n Kollektionslinie? Weiterlesen … Text: …

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It’s MYULI – Sustainable & Organic High Fashion aus Berlin

Im Februar bin ich während der Fashion Week in Berlin auf ein kleines feines Label aus Berlin gestoßen, die pünktlich zur großen Schau ihre Premierenkollektion auf den Laufsteg brachten: MYULI von Lisa Dralle und Katharina Seidel. 12 durchaus außergewöhnliche und dennoch ungemein tragbare Outfits haben die beiden Designerinnen für ihre erste Kollektion namens „Syzygy Day“ entworfen. Dabei variieren sie verschiedene Looks und Stile: Klassische Outfits (etwa dem Good Night Moon Parka, dem Syzygy Blue Shirt und der Twisted Until We Fly Pants) mit klaren Schnitten (Pristine Leather Jacket) treffen auf extravagante Voluminösität (Nightfall Cape und Pinion Feather Blouse) und farbenfrohe Eleganz (Light of the Night Dress). MYULI schafft damit einen Spagat, den nicht viele kleine Modelabels schaffen, weder am Beginn ihrer Karriere noch mit viel Erfahrung: Anspruchsvolle Designs mit ökologischen Materialien verbinden und dabei eben nicht nur für den Laufsteg, sondern wirklich für das Leben zu entwerfen und zu produzieren. Dieser Aspekt von Nachhaltigkeit wird oftmals vergessen, MYULI praktiziert dies auf eine sehr schöne Art und Weise. Die nächsten Schritte sind bereits fest eingeplant, da …

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