Autor: Hanno Groth

Wandern im Harz – Hanno auf dem Harzer Hexenstieg

Wenn mein Kopf voll ist, ziehe ich mir Laufschuhe an und jogge um die Alster. Dabei sortieren sich meine Gedanken und was mich belastet, kommt mir leichter und weniger wichtig vor. Dasselbe passiert beim Wandern. Nach wenigen Stunden an der freien Luft, merke ich wie mein Körper seinen eigenen Rhythmus wiederfindet. Wie Atem, Bewegung und Herzschlag zusammen pulsieren und mein Kopf aufhört sich im Kreis zu drehen. Nach mehreren Tagen sehe ich Problem gelassener und trotz Erschöpfung fühle ich mich erholt. Die Abenteuer vor der eigenen Haustüre Ich kenne viele, die bei Naturerlebnissen an Kanada denken, an Island und Neuseeland. Dabei gibt es wunderschöne Ecken direkt vor der Haustür, in Europa. Wer mit dem Zug anreist, tut zum einen was für den Klimaschutz – ein Flug nach Neuseeland verursacht über 13 Tonnen CO2, also die sechsfache Menge eines nachhaltigen CO2-Jahresbudgets. Zum anderen stellt sich der Kopf über eine entschleunigte Anreise auf das Wandern ein. Als ich im Spätsommer ein paar Tage frei hatte, bin ich in den Harz gefahren. Ich war noch nie da, aber …