Monate: Juli 2015

Elegante Businessmode in grün? Geht, dank SVEEKERY

Mann und Frau kennen das Problem ja: Manche Termine lassen sich mit der eigentlich doch so gerne getragenen Denim nicht über die Bühne bringen. Ein Anzug oder Blazer und Rock sollte es dann doch schon sein, dem Meeting angemessen eben. Für alle, die dabei nicht nur auf den passenden Schnitt und hochwertige Materialien achten, sondern auch auf zertifizierte Stoffe und eine nachhaltige Produktion, ist die Auswahl sehr gering. Für Männer gibt es neben einem schlank geschnittenen Anzug in der aktuellen AW15/16-Kollektion von Studio Jux noch die Anzüge aus dem Hause brainshirt. Für Frauen habe ich jetzt ein Label aus Berlin entdeckt, das auch, aber nicht nur Businessmode entwirft: SVEEKERY. Das Label von Svetlana Sekerin steht für elegante Business-, Abend- und Freizeitmode für anspruchsvolle und verantwortungsbewusste Frauen. Designed werden klassische, elegante und langlebige Styles, deren Herstellung ausschließlich unter ethischen und ökologischen Aspekten erfolgt. Sprich: Mensch, Tier und Natur stehen laut Svetlana in allen Design-, Produktions- und Entscheidungsprozessen im Vordergrund. Die Kollektion wird in Berlin designed und in Europa hergestellt. In der Produktion werden hochwertige, nachhaltige sowie zertifizierte Materialien wie Bio-Wolle, Bio-Baumwolle, …

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Hamburg, alles easy: Lotta Meyer mit NUSUM im Hier und Jetzt

Bereits vor einigen Wochen habe ich bei Kathrin ein für mich neues Modelabel aus Hamburg entdeckt. Hinter NUSUM steckt die Designerin Lotta Meyer, die nicht nur entwirft, sondern auch schreibt. Wobei beides sehr eng beisammen liegt: Neben der eigenen Modelinie lottaNUSUM gibt es nämlich auch NUSUM CUTure – ein Buch, das Mode macht. Modische Eintagsfliegen, so Lotta, wird man bei NUSUM nicht finden. Und damit hat sie absolut Recht. Ihre aktuelle SS15-Kollektion „Easiness“ zeigt, dass die Designerin zeitlose Mode entwirft, die durch die Kombination mit anderen Kleidungsstücken oder Accessoires bei Bedarf jedem Trend angepasst werden kann. Zeitlos eben.  Alle Modelle der verschiedenen Kollektionen werden in kleinen Betrieben in Deutschland gefertigt und für die Umwelt möglichst erträglich hergestellt. Darüber hinaus können in Absprache mit Lotta, etwa im NUSUM Atelier, alle Modelle individuell maßangefertigt werden. » Kein Gedanke zieht in die Zukunft, keiner in die Vergangenheit. Es ist still. Du bist da. Im Moment. Im Hier. In der Leichtigkeit « Für Easiness hat Lotta feines Amaretta® (ein waschbares Lederimitat, das griffig wie Ziegennappa ist), festen Jersey, weich fallende Seide-Viskose sowie gewaschene Seide verwendet. Die …

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Endlich mal in Ruhe quatschen! Die INNATEX-Lounge im Fluxbau

Wie es der Zufall so will, fand ich mich während der Berliner Fashion Week eines Abends, nach meinem ersten Rundgang über die SEEK, im FluxBau wieder – und demnach nur unweit meines ehemaligen Arbeitgebers, den ich erst Ende Juni nach 5,5 Jahren verlassen habe. Grund dafür war die INNATEX-Lounge. Ich kannte zwar nicht alle 200 Gäste, die an diesem Abend von der Terrasse aus auf die East Side Gallery und die Oberbaumbrücke sehen konnten, aber natürlich traf ich absichtlich und auch zufällig viele Freunde und Bekannte aus der Grünen Modeszene wieder. Auch wenn das Buffet außerordentlich verlockend aussah, widmete ich mich eher dem ausgeschenkten Neumarkter Lammsbräu – und natürlich vielen Gesprächen: Mit Dirk sprach ich länger über sein Label Band of Rascals und diskutierte über die Produktionsmöglichkeiten von fairer und ökologischer Mode in Portugal. Anna von Get Changed traf ich zufällig und freute mich, eine langjährige Freundin, die gefühlt erst vor kurzem nach Berlin gezogen ist, wieder einmal zu sehen – wir sollten uns auch noch bei der Premium über den Weg laufen und begutachteten …

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Meine Premiere auf der PREMIUM: Letzter Teil meines #72hMode-Reviews

Lasst euch nicht von diesem Foto täuschen: Die PREMIUM ist beileibe nicht so klein wie es womöglich aussehen mag. Gerade erst hat sich die Premium die SEEK Berlin einverleibt und bildet zusätzlich mit der Bright Trade Show das neue Triumvirat für contemporary urban menswear. Kein Wunder, dass einem dann auch Joko über den Weg läuft (aber dies nur am Rande). Mich führte es in den großen Hallen der Station Berlin zu vier grünen Labels. Die eigentlich gute Idee, die ausstellenden Brands in einer Halle und unter einem grünen Würfel zu gruppieren, wurde allerdings konterkariert – denn alleine für dieses Review fand ich zwei Labels in anderen Hallen und hätte mich, wenn ich auch noch Taschenfan wäre, noch in eine weitere Halle begeben dürfen. Ein eigentlich guter Ansatz wurde so leider nicht ganz bis zum Ende gedacht – zumindest aus meiner Sicht. Doch genug der Kritik an dieser Stelle, jetzt geht es los mit meinem letzten Review aus der #72hMode-Reihe. Mit Anna von Get Changed sah ich mir den Stand von Armed Angels an, die in den …

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„Darf ich ihr Ticket sehen?“ Ethical Fashion Show und Greenshowroom im #72hMode Review

Nach einer Saison Pause war ich letzte Woche wieder auf der Ethical Fashion Show und im Green Showroom. Zum zweiten Mal fanden beide Grünen Messen im Postbahnhof am Ostbahnhof statt – wobei der Green Showroom und auch einige Labels der Ethical in einem Zelt untergebracht wurden. Zum einen war diese Entscheidung unglücklich, da ich es persönlich besser gefunden hätte, beide Veranstaltungen unter einem Dach zu sehen und auch so umgangen hätte, mindestens 15 Mal mein Ticket zeigen zu müssen, um noch einmal als Besucher gescannt zu werden – zum anderen harmonierten die ausgesuchten Brands der Ethical, die in das Zelt umziehen mussten, wirklich gut mit den High Fashion Labels des Showrooms. Bleiben wir gleich bei diesem, denn – Schande über mein Haupt – ich besuchte genau ein einziges Label im Green Showroom: Jan ‚N June aus Hamburg. Während unseres gemeinsamen Interviews vor einigen Wochen hatte ich Anna und Jula versprochen, während der Messe bei ihnen am Stand vorbeizukommen – und es lohnte sich gleich doppelt. Nicht nur traf ich ausgerechnet an ihrem Stand Hanno von Greenpeace Hamburg (mit …

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Der Zeitgeist trägt schwarz-weiß: SEEK Berlin SS16 im #72hMode Review

  Bei herrlichstem Sonnenschein in der Halle tummeln fällt einem auch nur während der Berliner Modemessen ein. Dabei haben die Organisatoren der SEEK Berlin in diesem Jahr versucht, alle Besucher zumindest für den kulinarischen Konsum nach außen zu locken. Eine richtige Entscheidung, blieb so innen viel mehr Platz für die Menswear Labels und ihre Spring/Summer 2016 Kollektionen. Zu sehen gab es viel Männermode, die den Zeitgeist aus der letzten Saison (AW 2015/2016) fortführten: Viel schwarz, viel weiß, asymetrische Schnitte, luftigere Shirts und skandinavischer Minimalismus prägten aus meiner Sicht die SEEK für den nächsten Sommer. Ich widmete mich wieder vornehmlichen den Grünen Labels, die vor Ort waren, und gut ins das Markenumfeld passten. Frisch in der Halle eingetroffen, traf ich mich gleich mit Thomas und Marcus von VATTER. Ihr wisst ja, dass ich seit einigen Monaten großer Fan der Unterwäsche bin. Umso mehr freute ich mich, dass VATTER zum ersten Mal als Aussteller auf der SEEK vertreten waren. Mit im Gepäck hatten sie ihre aktuelle Männer- und Frauenkollektion sowie einige Bodys für die Allerkleinsten. Vor allem die …

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Ins kühle Naß mit MYMARINI

Deutlich über 30 Grad erwarten uns am Wochenende. Da ist die „Flucht“ ins Freibad oder an einen Badesee eigentlich die einzig richtige Lösung. Schnell stellt sich dabei die Frage: Bikini oder Badeanzug? Mit MYMARINI aus Hamburg findet ihr eine sehr ansehnliche und vor allem „ethisch korrekte“ Antwort auf beide Alternativen. » Why shouldn’t we be able to combine fashion and ethical thinking with function? « Hinter MYMARINI steckt der klüge Kopf von Mareen Burk, die nach mehreren Reisen durch Zentral- und Südamerika ihre Idee eines perfekt sitzenden, Surf-tauglichen und dabei auch noch ethisch einwandfreien Bikini einfach selbst umgesetzt hat. Der kreative Prozess sowie die Produktion ihrer Bademode geschieht im wunderbaren Hamburg. Ihre Bikinis, Bandeaus und Badeanzüge werden aus italienischen Stoffen gefertigt und bestehen aus 80 Prozent Polyamid und 20 Prozent Elastan. Gefärbt wird ohne giftige Chemikalien mit einer Technik, die den Wasserverbrauch beim Färben der Stoffe deutlich reduziert. Aber aufgepasst: Der Badeanzug heißt beim Label von Mareen Burk nicht schnöde „Badenanzug“, sondern One-Piece. Einer der vielen Clous: Er ist nicht nur sportlich und gleichzeitig elegant, sondern auch wendbar und …

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