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September

Wie die Zeit vergeht! Meine Blogpause geht zu Ende – nach drei wunderbaren Wochen draußen im Freien, einer traumhaften Hochzeit im brandenburgischen Teetz und einer anschließenden Stille im Blog, die gar nicht beabsichtigt war. Auch wenn ich in den zurückliegenden Wochen immer wieder daran dachte, meinen Blog wieder mit frischen Geschichten zu füllen, fehlte mir dann doch entweder die Zeit oder die Muse – oder beides. Doch manche Themen blieben hartnäckig in meinem Hinterstübchen und drängelten sich unübersehbar wieder auf meine Tagesordnung. Dann packte sie mich wieder, die Freude am Schreiben und dem Erzählen von Geschichten. Über Menschen, die Neues schaffen wollen. Über Menschen, die Altem wieder neues Leben einhauchen. Über Mode, Momente und vieles mehr. Blogvorschau: Der September auf GROSS∆RTIG Für die nächsten vier Wochen habe ich ganz wunderbare Themen für euch auf meinem Zettel. Dazu zählen zum Beispiel die neuen Basics und handmade pieces von SHIPSHEIP, die ich euch vorstellen möchte. Zudem möchte ich mit einigen Bloggern auf die 39. Ausgabe der INNATEX zurückblicken und euch das aktuelle Crowdfunding von Wiederbelebt aus Stuggitown …

14 Cents, die das Leben verbessern können

Eigentlich sollte uns allen eine faire Bezahlung am Herzen liegen. Schließlich wünschen wir uns spätestens nach dem dritten unbezahlten Praktikum in Folge oder dem leicht unterbezahlten Berufseinstieg doch nicht sehnlicher, um für unsere Arbeit – sei sie in einem Büro, an einer Werkbank oder an der frischen Luft – einen gerechten Lohn zu erhalten. In der Modeindustrie ist genau diese Entlohnung ein großes Thema, denn die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Modeindustrie werden mit sehr geringen Löhnen abgespeist – von einem Lebenslohn oder einem Mindestlohn oder sogar einer ernsthaft fairen Bezahlung sind wir in diesem Bereich leider noch sehr weit entfernt. Viele Grüne Modelabels setzen bereits auf soziale(re) Bedingungen bei der Produktion  und auch auf eine faire(re) Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter. Nicht immer lässt sich dies mit einem Siegel oder Zertifikat belegen, manches ist nur durch eine freiwillige Verpflichtung der Labels oder deren Kontrollen wirklich abgesichert. Um diesem Thema nicht nur in der Grünen Modeszene, sondern in der gesamten Fashion Industrie wieder mehr Gewicht zu verleihen, brauchen meine Freunde von GET CHANGED eure …