Alle Artikel mit dem Schlagwort: Concept Store

Die neue Slim-Waste Bast-Denim von FREITAG aus der F-ABRIC-Reihe

Normalerweise sind E-Bezeichnungen in Produkten ein unheilvolles Vorzeichen für die künstlich  Beimischung von bedenklichen Geschmacksstoffen. Doch bei FREITAG sind E100 und E500 eindeutig ein unbedenklicher Ausdruck eines „Meisterwerks“ aus robustem, einem eigens entwickeltem Denim Twill, gefertigt aus nachhaltig produzierten Bastfasern: die Slim-Waste Bast-Denim. Die beiden Denim-Varianten sind die aktuellen Neuzugänge der F-ABRIC-Reihe. E100 und E500 bestehen aus 81 Prozent Leinen und 19 Prozent Hanf. Die personalisierbare Hosenknöpfe aus Metall sind ein kleines Gimmick mit großer Wirkung: Nach dem Abschrauben der Knöpfe ist die Denim vollständig biologisch abbaubar – ein Novum. Gründe hierfür sind das Nähgarn, der Herringbone Futterstoff sowie das Logo-Label, die ebenfalls kompostierbar sind. FREITAG beschreitet damit wieder einmal Neuland. Doch die Jeans haben noch weitere Vorteile, durch die sie einer „klassischen“ Denim die Show stehlen. Der Stoff für die Männerhose bringt 19 oz., jener für die Frauen 17 oz. auf die Waage. Die feuchtigkeits- und temperaturregulierenden, antibakteriellen und antisynthetischen Fasern sorgen zudem für mehr Tragekomfort, das robuste Webband und die Kappnaht schützen zudem Kanten und stark beanspruchte Stellen. Von der E500 in schwarz, …

20 Jahre LKW-Planen sind genug – Freitag präsentiert mit F-ABRIC eigene Stoffe für robuste Kleidung

FREITAG kennt jeder. Die Taschen aus LKW-Planen waren der erste durchschlagende Erfolg für Upcycling, als das Wort vor knapp 20 Jahren noch gar nicht en vogue war. Ohne wirkliche Intention, in die Kleidungsindustrie einzusteigen, haben die Schweizer mit F-ABRIC vor kurzem nicht nur eine eigene Modelinie auf den Markt gebracht, sondern konsequenterweise auch noch eigene Stoffe entwickelt. Glücklicherweise durfte ich im Rahmen des neuen Shootings für »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« mit dem werten Herrn Zieger einige ausgewählte Stücke der Kollektion testen. Die Gebrüder Freitag, so die Legende, suchten eigentlich nach Arbeitskleidung für die eigenen Mitarbeiter. Auf der Suche stellten sie fest, dass es Textilien mit den gewünschten Eigenschaften „robust“, „konsequent nachhaltig produziert“ und „kompostierbar“ nicht gibt. Gesagt, getan entwickelte Freitag eigene Textilien aus Bast, Hanf und Modal. Daraus entstanden dann ein weicher Broken Twill für Hosen, ein lockerleichtes Jersey und ein Herringbone-Futterstoff für die Hosentaschen. Ein weiterer Clou: Alle Produktionsschritte finden in einem Umkreis von maximal 2.500 Kilometern statt. Das klingt im ersten Moment viel, allerdings beträgt alleine die Strecke zwischen Zürich und etwas Bangladesh schon …

Dein Ort für öko-faire Mode: glore – your globally responsible fashion store

Vor einigen Wochen habe ich euch meine liebsten Grüne Mode Stores in Berlin im Green Fashion Shopping Guide vorgestellt. Heute ist es an der Zeit, einem der führenden grünen Webshops einige Zeilen zu widmen, der gleichzeitig vier Läden in Nürnberg, München, Hamburg und Stuttgart betreibt: glore – your globally responsible fashion store! Gegründet 2006 von Bernd Hausmann, der sowohl den Webshop als auch den Nürnberger Store betreibt, steht glore für hochwertige Produkte, die im Einklang mit Mensch und Natur hergestellt werden. Deswegen werden ausschließlich Marken geführt, die fair gehandelte und ökologisch nachhaltige Mode mit ethischen Anspruch bieten. Regelmäßig überprüft Bernd und seine Mitstreiterinnen Brigitte von Puttkamer (München), Wiebke Hövelmeyer (Hamburg) und Nicola Haug (Stuttgart) sowie Nadja Steinbach (glore online) die angebotenen Marken auf deren Entwicklungen und Sortimente. Wer nachlässt und weniger öko wird, fliegt konsequenterweise aus dem Sortiment. Vertrauen ist gut, Kontrolle besser. Das ökologische Bewusstsein der Konsumenten ist kein neuer Trend. Es ist vielmehr eine konstant wachsende Überzeugung, die sich nicht mehr nur auf eine Bewegung reduziert. Dadurch entscheidend verändert hat sich der Anspruch der Kunden an ein …

Veganer Shoppingbummel gefällig? Gerne doch im DearGoods in Berlin

Vor gut einem Jahr habe ich für Kalinka.Kalinka zum ersten Mal das DearGoods in München vorgestellt. In der Zwischenzeit hat sich beim veganen Store von Inhaberin Nicole Noli einiges getan. Nicht nur gibt es seit November 2012 einen zweiten Laden mit dreifach freundlicher Ausrichtung in München, sondern auch in unserer allerliebsten Mode-Metropole, Berlin. Gemeinsam mit Anna und Flo sowie Lothar habe ich der DearGoods-Mitarbeiterin Christina Wille einen Besuch abgestattet und den Laden in der Schivelbeiner Straße einmal genauer unter die Lupe genommen. Direkt gegenüber dem Arnimplatz gelegen, in bester Gesellschaft von dem feine vegane Schuhladen Avesu und dem Einkaufsparadies für alle Vegetarier und Veganer, dem Veganz, tummeln sich viele, die auch in modischen Belangen auf tierische Produkte gänzlich verzichten wollen. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Florian Wenningkamp