Monate: Oktober 2013

Luxus und Nachhaltigkeit stilvoll vereint: Die Winterkollektion 2013 von Chinti and Parker

Seit 2009 arbeiten die Cousinen Anna Singh und Rachael Wood an satten Farben, klaren Schnitte und immer währender Tragbarkeit. Mit Chinti and Parker vereinen die beiden Designerinnen Stil, Luxus und Nachhaltigkeit. Die Herbst/Winter 2013 Kollektion zeigt, dass dies alles auch noch in hervorragender Qualität und mit einem sozialen Produktionsansatz möglich ist. Schwarz und Weiß dominieren die Kollektion und lassen dabei trotzdem die Sonne in unser Modeherz blicken. Weiße Dreiecke auf schwarzem oder tiefblauem Grund bilden den „roten“ Faden der Kollektion. Die Materialien der Kreationen – Baumwolle, Bambus und ein Kaschmir-Wolle-Mix – werden in Portugal produziert, die Baumwolle ist zudem zu 100 Prozent biologisch angebaut. Die reine Kaschmirwolle wird in Italien angebaut und auf Mauritius weiterverarbeitet – dort, wo Anna und Rachael ihre Wurzeln haben und noch Teile ihrer Familien leben. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Chinti and Parker

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Der „Buy one, give one“-Ansatz von TOMS zieht nach Haiti

Blake Mycoskie ist niemand, der sich mit kleinen Dingen aufhält. Der Gründer der Schuhmarke TOMS, die vor allem mit ihrem „Buy one, give one“-Ansatz seit 2005 für Furore (und auch manche Kritik) sorgen, hat kürzlich verkündet, dass ein Teil der Schuhproduktion ab Januar 2014 auf Haiti stattfinden wird – der Insel, die seit dem verherrenden Erdbeben 2010 mit den Verwüstungen und Zerstörung leben muss und nur schwer auf die Beine kommt. Auf Initiative von Ex-Präsident Bill Clinton, der als Frontmann für die Haiti-Spendengelder und -Aktionen verantwortlich zeichnet, kam die Idee zustande, einen Anteil der Schuhe, die Toms nach ihrem Ansatz spendet, in Haiti produzieren zu lassen. Blake Mycoskie will in Zukunft mindestens ein Drittel dieser Schuhe in den Ländern produzieren lassen, in die sie auch als Spende gehen werden. Dies schaffe zum einen Arbeitsplätze vor Ort, zum anderen liessen sich dadurch auch co2-Ausstoss und Transportkosten einsparen.Die auf zunächst fünf Jahre angelegte Produktion auf Haiti wird in Port-au-Prince stattfinden. Um nicht nur sichere Arbeitsbedingungen, sondern auch faire Löhne zu garantieren, wird TOMS regelmäßig vor Ort sein …

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Jimmy Mirikitani lässt grüssen – Die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von Organic by John Patrick

Anfang des Jahres stolperte ich bei meinen Recherchen über John Patrick aus New York. Mit seinen „Organic by“-Kollektionen stach er aus dem Gros der US-amerikanischen Designer nicht nur mit seiner nachhaltigen und transparenten Herangehenweise sondern auch mit seinen klaren Schnitten und Konturen samt knalligen Verspieltheiten hervor. Maßstäbe in seinem Metier setzte John Patrick in Sachen Transparenz und Umweltbewusstsein. In seiner 2011 bestückten Sourcemap lässt sich haargenau nachvollziehen, was für eine nachhaltige Kollektion zwischen Red Hook, Albany und Canton alles passieren muss: Die zertifizierte Bio-Wolle aus Peru wird nach einem traditionellen Verfahren in Red Hook und in Albany in Handarbeit aufbereitet und weiterverarbeitet. Die zusätzlichen Stoffe, die für die Kollektionen benötigt werden, stammen aus Canton, in der Nähe von Boston. Gestrickt und genäht wird dann in New York City. In seiner Herbst/Winter 2013 Kollektion tauchte er tief in den 1980er Mudd Club von New York ein und ließ sich von East Village It-Girl Größen wie Patti Astor und Anya Philips inspirieren. Für seine 2014er „Resort“-Kollektion fand er seine Inspiration bei Jimmy Mirikitani und dessen weltbekannten Katzenbildern. Die finden …

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Clean Air verspricht die aktuelle Kollektion des Organic Fashion Labels Neemic aus Beijing

Seit 2011 poliert das in Beijing ansässige Eco-Label Neemic den vermeintlchen schlechten Ruf Chinas auf. Gegründet von Amihan Zemp und Hans Martin Galliker steht das Label nicht nur für schönes und extravagantes Modedesign, sondern auch für biologisch angebaute Materialien und faire Arbeitsbedingungen. Im Mittelpunkt der Arbeit liegen Left-Overs von Textilfabriken, die selbst qualitativ hochwertige Reste und Zuschnitte eigentlich auf den Müll werfen würden. In Verbindung mit Second Hand Kleidung und dem Ankauf von biologisch angebauten Rohmaterialien entwirft und produziert das Label feinste Organic Fashion, die sich hinter größeren und weit weniger ökologisch und nachhaltig handelnden Modeunternehmen nicht verstecken muss. Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Neemic

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Nicht von der Stange: Die handgefertigten Rucksäcke von Ölend aus Barcelona

Ob nun neu wie von Eastpak oder gebraucht von RucksackRucksack: Der richtige Rucksack bringt uns mit unseren Lieblingsdingen immer sicher von A nach B. Wer jedoch weniger Wert auf Altes oder von der Stange legt, sondern Handarbeit und individuelles Design bevorzugt, der kommt um das kleine feine Label Ölend aus Barcelona nicht herum. Die Masterminds hinter dem Label sind Adriana Dumón und Fran Rios, die sich seit Gründung ihres Labels im Jahr 2012 in ihrem Design häufig auf die klassischen Kletterrucksäcke aus den 40er Jahren beziehen. Bei Ölend gibt es nur Unikate, da sich die beiden erst nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Kunden für Stoffe, Accessoires und das finale Design entscheiden. Immer dabei: Die Berge und das Reh im Logo von Ölend. Gleichzeitig basteln die beiden Designer an Prototypen, die es dann zum Beispiel ins aktuelle Lookbook von Ölend schaffen. Nach dem Entwurf auf dem Papier geht es dann im weiteren Entstehungsprozess per Hand weiter, gefertigt in Barcelona, mit natürlich angebauten Materialien oder pflanzlich gegerbten Leder. Zu erstehen sind die Rucksäcke bisher nur im Laden …

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