Monate: März 2019

Schnallt euch an – Airpaq ist da

Früher Lebensretter, jetzt Tragehilfe – auf diese Losung könnte man das Vorhaben von Airpaq verkürzen. Das Kölner Label hat es sich zur Aufgabe gemacht, Autoschrott wiederzuverwerten. Sie arbeiten mit Gurt, Airbags und den Gurtverschlüssen. Daraus entstand ein Rucksack und ein klassischer Beutel – Upcycling, wie es in jedem Lehrbuch stehen sollte! Vom Studentenprojekt über die Crowdfunding-Kampagne zum Rucksack-Label. Seit 2017 upcycelt Airpaq und schenkt aussortierten Airbags, verschrotteten Sicherheitsgurten und alten Gurtschlössern ein neues Leben. Angefangen hat alles mit dem Rolltop-Rucksack. Dieser zeichnet sich – wie viele Rucksäcke in den letzten Jahren – durch minimalistisches Design und maximale Funktionalität kombiniert. Das Alleinstellungsmerkmal: Keine Komponente des Rucksacks musste neu produziert werden! Für die Herstellung benötigt man in etwa das Material aus einem Auto: zwei ausrangierte Airbags, vier Sicherheitsgurte und ein Gurtschloss. Nach dem Airpaq kam der BAQ Ende 2018 ging es mit dem zweiten Produkt weiter: dem Beutel. Inspiriert wurden die Airpaq-Gründer – unschwer zu erkennen – von klassischen Turnbeuteln mit Kordelzug. Ziel war es, einen Beutel zu entwerfen, der sich anfühlt und trägt wie ein hochwertiger …

Wandern im Harz – Hanno auf dem Harzer Hexenstieg

Wenn mein Kopf voll ist, ziehe ich mir Laufschuhe an und jogge um die Alster. Dabei sortieren sich meine Gedanken und was mich belastet, kommt mir leichter und weniger wichtig vor. Dasselbe passiert beim Wandern. Nach wenigen Stunden an der freien Luft, merke ich wie mein Körper seinen eigenen Rhythmus wiederfindet. Wie Atem, Bewegung und Herzschlag zusammen pulsieren und mein Kopf aufhört sich im Kreis zu drehen. Nach mehreren Tagen sehe ich Problem gelassener und trotz Erschöpfung fühle ich mich erholt. Die Abenteuer vor der eigenen Haustüre Ich kenne viele, die bei Naturerlebnissen an Kanada denken, an Island und Neuseeland. Dabei gibt es wunderschöne Ecken direkt vor der Haustür, in Europa. Wer mit dem Zug anreist, tut zum einen was für den Klimaschutz – ein Flug nach Neuseeland verursacht über 13 Tonnen CO2, also die sechsfache Menge eines nachhaltigen CO2-Jahresbudgets. Zum anderen stellt sich der Kopf über eine entschleunigte Anreise auf das Wandern ein. Als ich im Spätsommer ein paar Tage frei hatte, bin ich in den Harz gefahren. Ich war noch nie da, aber …