Alle Artikel in: Highlight

Willst auch du einen #KarmaBag?

Erst Sneaker, jetzt Rucksack: Die Macherinnen und Macher hinter den Karma Chucks haben sich etwas Neues ausgedacht und möchte mit euch gemeinsam jetzt den Karma Bag auf die Straße bekommen. Beim #KarmaBag handelt es sich um einen von der Crowd mitgestalteten, nachhaltig produzierten Rucksack. Unter der Federführung von Mela Wear, die ihr auch auf der diesjährigen Ethical Fashion Week Berlin besuchen könnt, unter fairen Bedingungen in Indien hergestellt. Und jetzt kommt ihr wieder ins Spiel: Über das Crowdfunding bei Startnext sucht das Team der Karma Classics noch 500 Prosument*innen – PROduzent*innen, die auch KonSUMent*innen sind –, um die Produktion ins Rollen zu bringen! Wer noch weitere Details benötigt: Die Bio-Baumwolle stammt von Nobel Ecotec. Der #KarmaBag wird in einer Fairtrade zertifizierten Fabrik in Kalkutta hergestellt. Das Leder kommt pflanzlich gegerbt aus Chennai. Bis auf die Metallschnallen (China), stammt die gesamte Lieferkette aus Indien und wird in regelmäßigen Abständen von Partner Mela Wear besucht. Amira Jehia, Jakob Listabarth, Shai Hoffmann und Nona Schmidt hoffen nach der erfolgreichen Crowd-Design-Phase nun auch auf eine Crowd-Funding-Phase. Auf Startnext könnt …

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bleed präsentiert THE SHORE

Innovative Stoffe, sportliche Schnitte und eine faire wie ökologisch einwandfreie Produktion – wer bei diesem Dreiklang nicht sofort an bleed denkt, der hat die letzten Jahre gepennt. Immer für einen Schnack zu haben, unterhielt ich mich während der letzten Ethical Fashion Show Berlin mit Gründer Michael Spitzbarth vorallem über die neuen Funktionsjacken und weitere Neuheiten im Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt stand die brandneue Kollektion THE SHORE bereits in den Startlöchern. Wie eh und je ganz wunderbar von Kristoffer Schwetje in Szene gesetzt. Meine Favoriten aus der neuen Kollektion: SHORE CLUB JACKE: Klassischer Blouson mit sportlich schmalem Schnitt aus Biobaumwolle (außen) und TENCEL® (innen), bedruckt mit einem handgemachten Wellenmuster ATLANTIC JERSEY HEMD: Irgendetwas zwischen schickem Hemd und lässigem Hemd, aus elastischem Strukturjersey mit sportlichem Touch und einer dezenten Ton-in-Ton-Stickerei im Nacken PACIFIC KLEID: Wie auch bei der SHORE CLUB JACKE gibt es auch beim Kleid handgezeichnete Wellen auf dunkelblauem Grund. Dazu farblich passend: Steinnussknöpfe. Das vegane Kleid besteht aus TENCEL®, ist unglaublich weich und atmungsaktiv SUN KLEID: Ein schlichter Schnitt, umgekrempelte Ärmelumschläge, ein schmales Korkband zur …

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Seid vorbereitet für den nächsten Freeride

Der Spätsommer ist vorbei und wir stecken mitten im Herbst. Mal sonnig, mal regnerisch – so, wie der Herbst nun eben einmal ist. Doch die ersten von uns verdrücken sich bereits regelmäßig in das weiße Glück, über präpaerierte Pisten oder ganz frei von allem durch den Tiefschnee. Für all diese Outdoor-Aktivitäten gibt es für einen partner in crime, der für diese Wintersaison wieder eine tolle Kollektion in den Startlöchern hat: PYUA. Das Team um Timo Perschke hat sich diesmal vom Wasser inspirieren lassen. Wasser, als ältester Spiegel der Menschheit, zirkuliert um die Erde und trägt damit seinen Teil zum Erhalt unserer Umwelt bei. Genau darauf, auf unsere Umwelt, achtet PYUA als Outdoor-Marke im Speziellen. Die neue Kollektion ist wie immer absolut wind- und wasserdicht, warm und atmungsaktiv, recycelt und Recycling fähig, frei von PFC dank CLIMALOOP™, in Europa hergestellt – und mit dem Bundespreis ecodesign ausgezeichnet. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann hier im Blog noch weiterlesen oder direkt den Online-Shop von PYUA unter die Lupe nehmen. Der nächste Freeride im Ecorrect-Modus kann also …

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Upcycling kann so gut aussehen – Swimwear von allSisters

Während sich der Sommer in Deutschland langsam auf dem Rückzug befindet (hey, wir haben immerhin Mitte September), laufen bei vielen schon die Planungen für den letzten Urlaub des Jahres in warmen Gefilden auf Hochtouren. Wer sich für Strandurlaub entschieden hat und noch auf der Suche nach dem passenden Badeanzug oder Bikini ist, sollte sich unbedingt die verschiedenen Modelle von allSisters aus Barcelona ansehen. Bereits seit Anfang des Jahres habe ich das kleine Label von Patricia Caballero und Alba Bisbal auf dem Schirm. Die beiden haben 2015 entschieden, schöne, praktische und ökologische Bademode produzieren zu wollen – und eroberten vor allem die internationale Presse (und einige Stars) wie im Fluge. Das liegt nicht nur an den beiden sympathischen Gründerinnen, sondern sowohl an dem 1A-Design der Badeanzüge und Bikinis als auch an den hochwertigen Kampagnenmotiven, die allSisters einmal pro Jahr veröffentlicht. Swimwear von allSisters bedeutet auch: sehr modische Cut-outs und asymmetrische Träger sowie Mock-Neck. Die verschiedenen Modelle gab es von Anfang an in Schwarz und Weiß, seit dieser Saison gibt es auch einen geometrischen Print für Tops und …

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14 Cents, die das Leben verbessern können

Eigentlich sollte uns allen eine faire Bezahlung am Herzen liegen. Schließlich wünschen wir uns spätestens nach dem dritten unbezahlten Praktikum in Folge oder dem leicht unterbezahlten Berufseinstieg doch nicht sehnlicher, um für unsere Arbeit – sei sie in einem Büro, an einer Werkbank oder an der frischen Luft – einen gerechten Lohn zu erhalten. In der Modeindustrie ist genau diese Entlohnung ein großes Thema, denn die überwiegende Mehrheit der Menschen in der Modeindustrie werden mit sehr geringen Löhnen abgespeist – von einem Lebenslohn oder einem Mindestlohn oder sogar einer ernsthaft fairen Bezahlung sind wir in diesem Bereich leider noch sehr weit entfernt. Viele Grüne Modelabels setzen bereits auf soziale(re) Bedingungen bei der Produktion  und auch auf eine faire(re) Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter. Nicht immer lässt sich dies mit einem Siegel oder Zertifikat belegen, manches ist nur durch eine freiwillige Verpflichtung der Labels oder deren Kontrollen wirklich abgesichert. Um diesem Thema nicht nur in der Grünen Modeszene, sondern in der gesamten Fashion Industrie wieder mehr Gewicht zu verleihen, brauchen meine Freunde von GET CHANGED eure …

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Heiland Sakrament!

Warum nicht einmal einen Montag mit einem leckeren Getränk starten? Definitiv eine gute Idee. Missversteht mich aber bitte nicht, denn es geht nicht um den neuen Mega-Smoothie oder eine Bio-Blubberbrause. Es geht um Handwerk. Es geht um monatelange Verkostungen. Es geht um den Moment der Erweckung. Deswegen stelle ich euch heute ein 3er Gespann aus Bayern vor, die für uns den HEILAND zu einem Trinkgenuss gemacht haben. Der HEILAND wird von Kay, Max und Stefan hergestellt – den drei Machern hinter dem HEILAND Doppelbockliqueur, die nicht nur auf Fotos ursympathisch aussehen, sondern auch in echt die Wucht sind. So durfte ich mich dank Rico und einem verspäteten Geburtstagsgeschenk auf dem Craft Spirits Festival, gemeinhin als die Berliner Schnapsmesse bekannt, vom doppelten Bock in Likör überzeugen. Die Grundzutat für den HEILAND ist bayerisches Bier, Zucker, Rum und Gewürze aus regionaler Erzeugung (falls möglich). Das Rezept bleibt geheim, eines verraten die 3 aber: Über ein halbes Jahr lang haben sie gekocht, probiert und abgeschmeckt, bis die perfekte Note erreicht war. Diese Note unterscheidet den HEILAND von anderen Bierliqueuren, die ein …

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Nach dem Crowdfunding – VIRTŪ shared sense

Der Abschluß meiner Reihe „Nach dem Crowdfunding“ gebührt einem Team von Menschen, die nichts weniger versuchen, als das perfekte Herrenhemd auf den Markt zu bringen. Mit einem der beiden Gründer von VIRTŪ shared sense, Guillaume Vaslin, blicke ich noch einmal auf das erfolgreiche Crowdfunding des Labels zurück. Wie lief, rückblickend betrachtet, für dich das Crowdfunding von VIRTÚ für das perfekte Herrenhemd? Das Crowdfunding war eine sehr mühsame Erfahrung. Vor allem aber, weil wir gar nicht vorbereitet waren. Theoretisch benötigt man für eine solche Kampagne mindestens drei Monaten Vorbereitung. Wir hingegen haben in drei Wochen die Produktion auf die Beine gestellt, das Video gedreht und die Firma gegründet. Ein Pre-Campaigning mit dem Ziel, unser Netzwerk auf das Crowdfunding vorzubereiten – dafür blieb bei uns nicht die Zeit, was die Kampagnenzeit selbst um so spannender und intensiver machte. Was war aus deiner Sicht ausschlaggebend für den Erfolg? Die 80/20 Regel. Du musst den Trigger identifizieren, der dir am meistens Visibility & Conversion bringt. PR zum Beispiel bringt nichts – es ist nur ein Ego-Sache, die eventuell einen …

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Nach dem Crowdfunding – SHIPSHEIP. Holistic Fashion.

„Nach dem Crowdfunding“ ist meine neue Reihe, in der ich hinter die Kulissen von den so erfolgreichen Crowdfundings blicke. Dafür habe ich bisher die Macherinnen und Macher von PaperJohn, ANNAMARIAANGELIKA und Sock up your life zum Interview gebeten. Zu diesem illustren Kreis gesellt sich heute noch Danny Wawrzynia, eine Hälfte des Slow Fashion Labels SHIPSHEIP. Auch von ihr wollte ich wissen, wie sie rückblickend ihr erfolgreiches Crowdfunding bewertet und was danach passiert. Maz ab! Wie lief, rückblickend betrachtet, für euch das Crowdfunding von SHIPSHEIP? Für uns lief das Crowdfunding wirklich sehr gut, auch wenn es viel Arbeit war. Einige kleine Dinge gab es natürlich, die man beim nächsten Mal besser machen könnte. Grundsätzlich würden wir früher anfangen, alles vorzubereiten – Inhalte, Bilder, Interviews – damit alles steht, bevor es losgeht und man „nur noch“ koordinieren, nicht mehr generieren muss. Vor allen Dingen würden wir aber die Prototypen, die bei uns ja in Indien produziert werden, früher in Auftrag geben, da sich so etwas dann doch immer sehr viel länger hinzieht, als man denkt. Was war …

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Albrechts Teerofen trifft auf ARMEDANGELS

Noch bevor wir auf der Autobahnbrücke unsere Aufnahmen machten, musste René das optimale Licht unter der Brücke nutzen. So entstanden bereits dort einige sehr schöne Momentaufnahmen mit meinem neuen Blouson namens Andre von ARMEDANGELS. Der gute Andre ist ein Sahnestück in Schwarz, mit abschließenden Bündchen, einem dezenten Stehkragen und einer Brusttasche. Er besteht aus kba Baumwolle sowie aus recyceltem Plastik, denn: Eingeschmolzene und gereinigte Getränkeflaschen können genauso gut zu Garn versponnen werden wie natürliche Fasern. Ziemlich clever. Zu Andre konnte ich ziemlich easy meinen neuen Hoodie aus der minimalstischen Essential-/ Basic-Kollektion namens „necessities“ des schwedischen Labels To whom it may concern. kombinieren – und das dann direkt auf der Autobahnbrücke, in wunderbarem Sonnenschein und auf dem warmen Asphalt. Als Regular Fit passt er gut unter den Blouson. Dazu gesellte sich noch Torge, den ich auch noch mit im Gepäck hatte. Er stammt auch aus der aktuellen Frühjahr/Sommer 2016 Kollektion von ARMEDANGELS und ist ein Vintage Flamé T-Shirt mit Brusttasche. Torge besteht aus einem ziemlich feinen Materialmix – 75 Prozent Bio-Baumwolle und 25 Prozent Modal (Lenzig Modal …

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Die wunderschöne Geschichte von Kipepeo Clothing

Es gibt manchmal Geschichten, die sind so unglaublich, dass sie kaum wahr sein können. Oder die so schön sind, dass man sich freuen würden, wenn sie wirklich stimmen würden. Bei Kipepeo Clothing trifft beides zu – und die Geschichte ist einfach wahr. Umso großartiger, dass ich sie euch heute einmal nacherzählen darf. Alles fing an mit einer Zeichnung. Aushilfslehrer Martin Kluck bekommt sie geschenkt, von einem Kind, am letzten Schultag, fernab in Tansania. Als persönliche Erinnerung gedacht, druckte Martin sie auf ein T-Shirt. Doch es blieb nicht nur bei dieser einen persönlichen Erinnerung. Seit 2010 finden weitere Kinderzeichnungen ihren Weg auf T-Shirts und Kindersachen, die zu fairen Bedingungen aus Bio-Baumwolle in Tansania hergestellt werden. Die Baumwolle stammt von einer Kleinbauerkooperative am Lake Victoria. Die Verarbeitung der Baumwolle zu Garn, Stoff, bis hin zum fertigen T-Shirt erfolgt unter ökologischen, fairen und transparenten Bedingungen komplett in Arusha, Tansania. Ist der so genannte Kipepeo- Cycle  bereits gut, geht das Modelabel von Martin Kluck und seinem Team noch einen Schritt weiter und unterstützt durch den Verkauf der Shirts genau …

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