Alle Artikel in: Fotografie

Damals in Marzahn

Gut Ding will … ach Quatsch! Ich rede nicht lange um den heißen Brei herum: Eigentlich sollte diese Geschichte ganz anders heißen. „Neulich in Marzahn“ schwebte mir vor, als ich im Mai mit René für eine neue Folge von Z² – Zahn und Zieger unterwegs unterwegs waren. Doch es kam anders. 5 Monate zogen bislang ins Land mit Trump und dem „Little Rocket Man“, Böhmermanns Sommerpause, dem Siegeszug der AfD und einer ernüchternden Bundestagswahl. 5 Monate, die es in sich hatten. 5 Monate, in denen ich mich dieser Geschichte nicht gewidmet habe. Einzelne Aufnahmen unserer Tour und manches Outfit kennt ihr bereits, doch die gesamte Geschichte eben noch nicht. Die gibt es heute. Jetzt. Hier. Los geht’s! Marzahn ist vielschichtig und abwechslungsreich. Prägend ist natürlich die Großsiedlung, die vielen Hochhäuser. Doch Marzahn ist mehr. Es steht auch für die Internationale Gartenausstellung (IGA), für das Schloss Biesdorf oder das Landhaus Marzahner Krug. Bei unserem Ausflug beschränkte wir uns auf das Gebiet zwischen dem S-Bahnhof „Berlin-Marzahn“, dem monumentalen Konsumtempel Eastgate Berlin, entlang der Marzahner Promenade bis nach Alt-Marzahn …

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Die „kleine Perle“ im Wedding – Z² zu Gast bei Erika

Zum Abschluß des Jahres haben René und ich noch ein kleines Schmankerl für Euch. Kurz vor Weihnachten nahmen wir uns noch einmal einen Abend Zeit, um das Jahr 2016 noch mit einer neuen Folge „Z² – Zahn und Zieger unterwegs“ ausklingen zu lassen. Diesmal verschlug es uns in den Berliner Norden und in das Erika-Heß-Eisstadion. Dank der sehr freundlichen Kassiererin im Eingangshäuschen durften wir als 2 halbe Erwachsene uns ein Bild der „kleinen Perle“ unter den Berliner Stadien machen – und wurden nicht nur freundlich empfangen, sondern auch freundlich wieder hinauskomplementiert. Doch jetzt erst einmal eins nach dem anderen. In den Abendstunden zogen René und ich los und es verschlug uns in den Wedding – der, der schon so oft als die „kommende“ Gegend Berlins betitelt wurde, dass man es kaum mehr hören mag und der, das gebietet die Ehrlichkeit, immernoch nicht da ist. Von vielen geliebt, von vielen nicht gemocht. Der Wedding, bei aller Kontroverse, beherbergt ein wirkliche Sehenswürdigkeit des Berliner Alltags, die man gesehen haben sollte. Nicht umsonst wird das nach der ehemaligen …

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Check, Check, 1,2 – die Outtakes zu „Checkpoint Bravo“

Wenn ich gemeinsam mit René für Z² unterwegs bin, entstehen unzählige Fotos, die  nie das Licht der Welt erblicken. Entweder fielen sie schon von Anfang an durch das fotografische Raster von René oder fanden keine Berücksichtigung in der Story, die ich euch erzählen möchte. Eigentlich schade, denn René fängt, manchmal eher am Rande unserer eigentlichen Tour, Menschen und Momente ein, die sehenswert sind und gezeigt werden sollten. Deswegen haben wir uns noch einmal durch das Bildmaterial zu „Checkpoint Bravo, Checkpoint Bravo – hier ruft Z²“ gewühlt und noch einige Schmankerl für euch gefunden.   Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: René Zieger

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Checkpoint Bravo, Checkpoint Bravo – hier ruft Z²

Deutsch-Deutsche Geschichte ist in Berlin fast an jeder Ecke zu spüren. Spätestens, wenn sich Touristenmassen an der Eastside Gallery oder am Checkpoint Charlie treffen, Fotos von Menschen in alten Uniformen machen und sich Devotionalien zulegen, um zuhause von ihrer Berlin-Erfahrung berichten zu können. Es gibt dennoch Orte, die von der Berliner Geschichtsmarketingindustrie gänzlich vergessen wurden. Einer dieser Orte ist das ganze Areal in Dreilinden, rund um den DDR-Kontrollpunkt Drewitz und den West-Berliner Kontrollpunkt Dreilinden. Heute ist kaum noch zu erkennen, dass zwischen den Jahren 1969 und 1989 hier Millionen von Menschen und Autos an diesen Stellen warteten, um von West- über Ost- wieder nach West-Deutschland, in diesem Fall West-Berlin, zu gelangen. Geblieben von dieser Zeit nicht mehr allzu viel. Doch bevor wir den geschichtsträchtigen Ort überhaupt erreichten, startete unsere Z²-Reise an diesem Tag im wunderbaren Schöneberg und führte uns erst einmal durch die Berliner Stadtteile Tempelhof, Steglitz, Lichterfelde, Teltow und Kleinmachnow. Auf diesem wunderschönen Weg, am Kanal und der Kanalaue Stahnsdorf entlang, fanden wir nicht nur Kirschblüten behangene Bäume, die uns zum Verweilen einluden, sondern …

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Affensteine

Bevor ich euch morgen meines Projekt vorstelle, gibt es noch einige Eindrücke vom letzten Wochenende aus der Sächsischen Schweiz. Von Mittelndorf im Kirnitzschtal ging es durch Wald und Flur nach Beuthenfall. Die Wandertafel dort war der Ausgangspunkt für uns, die Affensteine und die Wilde Hölle genauer unter die Lupe zu nehmen – mit Kind in der Kraxe über Stock und Stein.  

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Die letzten Tage im Funkhaus Nalepastraße

Für René und mich war der Ausflug zum Funkhaus in der Nalepastraße 18 im Stadtteil Treptow/Köpenick eine Premiere: Noch nie waren wir so oft, auch getrennt voneinander, an einem Ort, den wir euch vorstellen wollten. Bei unserem ersten Besuch waren die Räumlichkeiten in Block C und auch die Aufnahmesäle zum Beispiel geschlossen – genau die Räume, von denen mir René so vorschwärmte, da sie noch so prachtvoll erhalten waren und ein Gefühl vermittelten, wie es damals, in den goldenen Zeiten des Funkhaus Berlins, so war – das Leben und die Musik. Bei unserem zweiten Besuch konnten wir zumindest Jana treffen, deren Café „Milchbar“ noch bis Mitte November geöffnet hat und der Treffpunkt für alle ist, die noch verstreut in den Räumlichkeiten des Funkhauses arbeiten, proben, kreativ sind. Wie es für sie in zwei Wochen weitergeht, ist noch nicht klar, denn: Für das Funkhaus Nalepastraße beginnt ein neues Kapitel. Das von Franz Ehrlich entworfene und 1951 fertiggestellte Funkhaus ist an vielen Stellen des ungemein großen Areals marode und baufällig. Ganz zu schweigen von Block E, dessen …

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Zahn und Zieger auf Tour durch Berlins »Chinatown«

Wie schon in »Shines bright like a Juwel« blicke ich noch einmal kurz zurück, bevor ich euch durch »Chinatown« geleite. René und ich haben euch in der letzten Folge ja am Amtsgerichtsplatz entlassen. Wir waren nach dem Shoot vor dem Quentin Boutique Hotel auf dem Weg, die Kantstraße gemeinsam mit unserem Flaschenpfandsammlerfreund wieder Richtung Zoo hinunter zu fahren. Dabei kreuzten noch die ein oder anderen, im wahrsten Sinne des Wortes, bunten Vögel unseren Weg. Doch nicht nur die beiden älteren Semester – ihr werdet sie noch kennenlernen – zeigten, dass die Kantstraße wie eh und je von ihrer Vielfalt lebt. Nicht nur trifft mondäne Einkaufskultur am einen Ende auf klobigen Messebau am anderen Ende. Es treffen eben auch Menschen aufeinander, deren Leben sich womöglich nur in den wenigen gemeinsamen Sekunden auf der Kantstraße kreuzen – und ansonsten nie wieder. Es geht ihnen also wie uns, die auf der nachmittäglichen Tour versuchen, in diese Leben einen Einblick zu bekommen. Wie schon auf dem Hinweg kreuzten wir wieder die Wilmersdorfer Straße. Dieses Gewusel in der Fußgängerpassage ist so …

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»Shines bright like a Juwel« – Die Z-Boys kanten wieder

Bevor ich an dem Punkt weitererzählen kann, an dem ich euch vor knapp 5 Wochen verlassen habe (ihr wisst schon), muss ich noch einmal etwas zurückgehen. Denn ich nutzte die Gelegenheit, mich nach der Begehung der Kant-Garagen und bevor René und ich uns in das Getümmel der Kantstraße warfen, noch einmal schnell umzuziehen. Vorbereitend für die Suche nach unserem zweiten Motiv. Und da es draußen weiterhin deutlich über 30 Grad hatte, wusste ich, dass ich euch eigentlich nur genau in diesem Moment den Pullover präsentieren konnte, den ich dank Michael dabei hatte. Mein Blogger-Kollege unterstützt das Nürnberger Modelabel ATF in der ein oder anderen Online-Angelegenheit. Dank ihm bin ich auf ATF, die ich euch schon ausführlich in meinem SEEK-Review vorstellte, überhaupt aufmerksam geworden – und auf den tollen Pullover, der einem Crew Neck ähnelt, aber mit offene Kanten mit weißen Fransen zu graumeliertem Oberstoff. Fancy that! Kan•ten das Auf der Kantstraße abhängen Nach dem kurzen Posing packte ich den Pullover allerdings ob der zu erwartenden Temperaturen außerhalb der Kant-Garagen wieder in meinen Cubiq Large DLX …

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5 Etagen voller Geschichten: Z² in den Kant-Garagen

Alles neu macht der August: Neuer Monat, neuer Job und eine neue Fotostrecke von »Z² – Zahn und Zieger unterwegs«! René und mich zog es erneut in den Westen Berlins. Diesmal starteten wir vom Bikini Berlin aus (wir hatten euch ja schon einmal mitgenommen) Richtung Messe/ICC und spürten auf der fast 3 Kilometer schnurgerade verlaufenden Kantstraße so manch skurrilen Ort auf, der die ideale Kulisse für unsere Fotostrecke sein sollte.  Wirklich unscheinbar ist der Ort unserer ersten Szenerie wahrlich nicht. Viele Autofahrer werden die Kant-Garagen kennen, tankt man hier doch im Erdgeschoss noch relativ günstig. Das mehrgeschossige und denkmalgeschützte Gebäude fügt sich nicht wirklich in das bauliche Umfeld ein. Zu dunkel, zu schief, zu monströs steht das Parkhaus auf diesem ersten Kilometer der Kantstraße – und ist dennoch aus dem Blickfeld nicht wegzudenken. Mehr als das Erdgeschoss werden die meisten Besucher aber nicht kennen. Und so machten wir uns auf, auch die hintersten Winkel der Kant-Garagen zu entdecken. Nur eines wurde uns von den Mechanikern mit auf den Weg gegeben, als wir fragten, ob wir uns …

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Easy, Rider! Zahn und Zieger auf den Spuren des Korks

Nach unserem kurzen, aber doch sehr amüsanten Abstecher zum Westhafen (ihr erinnert euch sicher an Violetta) waren Hilde, René und ich noch auf der Suche nach einem sehenswerten Ort für das zweite Outfit, das wir im Gepäck hatten. Nur: Zu finden war dieser auf Anhieb nicht. Erst nach einer guten Dreiviertelstunde entschieden wir uns dann vor dem einsetzenden Regen doch noch für diesen Spot am Nordufer, unterhalb der Brücke, neben den Gleisen. Eine gute Wahl! Doch die Erfahrung mit dem Typen vom Westhafen, der uns doch sehr schnell „seines“ Geländes verwies, machte uns vorsichtig. Demnach eruierten wir erst einmal von der Föhrer Brücke herab die Gegebenheiten im Wertstoffhof der Firma Taifun, die wir am Nordufer entdeckt hatten. René war der Hof bereits aufgefallen, als er noch, auf der Suche nach passenden Motiven, über die Brücke schlenderte. Dieser Wertstoffhof faszinierte uns, mit seinen gepressten Zeitungen und den Kartonagen, die mit einem Gabelstapler von einer Ecke in die andere gefahren wurden.   Natürlich musste es schnell gehen, nicht nur wegen des sich androhenden Regens. Wir wollten und sollten …

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