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It’s BOHEME by Rotholz

Rotholz aus Potsdam machen gute Sachen – wenn ihr regelmäßige Leser meines Blogs seid, wisst ihr das ja bereits. Das Label setzt dabei von Anfang auf einen schlichten, minimalistischen Stil. So ganz dem Zeitgeist entsprechend. Doch manchmal – und das kennt ihr sicherlich auch – muss es auch mal lauter, schriller, bunter sein. Wer für diese Gelegenheiten etwas sucht, der wird auch bei Rotholz ab sofort fündig – mit der neuen Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion BOHEME.

BOHEME ist die bisher größte Kollektion des Labels. Neu sind zum Beispiel slim geschnittene Hosen aus Jersey und dezent bedruckte und besticke T-Shirts und Longsleeves. Der BÄÄM-Effekt setzt bei „Mumbled Blue“, „Speckled Rose“ und andere verwaschene Farbkreationen ein. Das bisherige Signature Piece von Rotholz, der schwarze Hoodie, bekommt jetzt allerdings Gesellschaft. Der Logo Crewneck in „Speckled Rose“ – ein rosa-weiß melierter Sweater, bei dem jedes Teil einzeln per Hand eingefärbt wurde, ist schon sehr nice. Und als Fan der gepflegten Kopfbedeckung, die nicht auf einer Hutablage landet, lacht mir der Smiley auf der neuen Cap von Rotholz direkt aus dem Herzen. Das ist stylisch, laut, etwas schrill – all das, was wir uns von faire Mode doch so sehr wünschen. Here it is.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Clara Nebeling

Wiedergeburt durch Dzaino 자이노

Weiter geht es in meinem kleinen Spezial zum Thema „Taschen“. Vor wenigen Tagen habe ich euch bereits NOY aus Hamburg sowie KANCHA aus Berlin vorgestellt. Aus der Hauptstadt kommt auch das heutige Label im Fokus: Dzaino 자이노. Hinter dem Label stecken Hanna Sin Gebauer und Julia Hermesmeyer, die klares, urbanes Design mit Nachhaltigkeit paaren. Wie das geht? So geht das!

Hanna und Julia arbeiten mit gebrauchten Materialien. Sie beziehen die Jeans über die Stadtmission Berlin. Dort werden die ausrangierten Kleidungsstücke zuerst an Bedürftige verschenkt oder in den zur Stadtmission gehörenden Second Hand „Komm & Sieh“-Läden weiterverkauft. Alles, was übrig bleibt, wird nicht weggeworfen, sondern an Designerinnen wie Hanna und Julia verkauft, um aus Altem wieder Neues zu erschaffen. Übrigens: Dzaino reinigt die Materialien sorgfältig und arbeitet die Stoffe neu auf. Jede verwendete Jeans hat demnach eine Vorgeschichte, jede Dzaino Bag – ob Yogatasche, Travel Bag oder Citybag – eine eigene Entstehungsgeschichte. Aus dem Abgelegten einer Person wird ein neuer Begleiter für eine andere Person. Mehr über das Label und alle Produkte auf einen Blick gibt es hier.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Dzaino Studio

Zeitlose Mode gesucht? Gefunden – bei Myrka Studios

Modernes, zeitloses Design, bis ins kleinste Detail vegan, fair und nachhaltig umgesetzt: Nichts weniger als das wollen Lia Bernard und Lydia Hersberger von Myrka Studios. Die beiden Frauen haben ihr Label 2016 gegründet. Lia ist für das Design verantwortlich, Lydia als freiberufliche Fotografin für das in Szene setzen. Beides verschmelzt in den allerersten Kreationen der beiden zu einem tollen Entwurf moderner und verantwortungsbewusster Mode. Doch um ihre Idee wirklich in die Tat umsetzen zu können, brauchen sie noch unsere Unterstützung.

Auf Startnext stellen sie nich bis morgen Abend ihre erste und zudem streng limitierte Kollektion vor, die für Frauen und Männer gleichermaßen von Interesse ist. Zu finden gibt es aber keine schnöden Basics, Print-Kram oder Verwechselbares. Die Premierenkollektion von Myrka Studios steht für einen ganz eigenen, cleanen Stil, der sehr in unsere Zeit und zu allen passt, die sich gerne schick, aber mit einer gewissen Portion Understatement, kleiden und keinen Abstrich bei der Herstellung ihrer Kleidungsstücke machen möchten. Eigentlich die beste Kombination, die ich mir als Fair Fashion Enthusiast vorstellen kann. Lia und Lydia zeigen mit Pullover, Tasche, Hose, Sweatshirt, Bluse, Mantel und einem weiteren Kurzmantel eine tolle Bandbreite ihrer Kreativität.

Mode ohne schlechtes Gewissen, weniger aber wertiger konsumieren

Kurz gesagt: Myrka Studios steht für Stil, eine faire und regionale Produktion, nachhaltige und innovative Materialien sowie für vegane Alternativen. Das macht nicht bei der Mode Halt, sondern ist den beiden Gründerinnen auch bei den pflanzlich gefärbten Hangtags auf Recyclingpapier, die in Deutschland produzierten Sicherheitsnadeln und dem Versand mit recyceltem Klebeband einfach wichtig.

Mein Appell an euch: Werdet schwach bei Myrka Studios und unterstützt sie noch bis morgen Abend, damit nicht nur Lia und Lydia ihrer Vision von moderner Mode ein Stück näher kommen, sondern auch wir als Konsumenten eine zeitlose Alternative mehr zu Fast Fashion haben.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Lydia Hersberger / Myrka Studios

SONKYL – mein neuer Flatpack von KANCHA

Ob in klein, mittel oder groß; ob für den Job, den Sport oder den Ausflug am Wochenende – wir brauchen sie, nahezu jeden Tag. Taschen gibt es in jeden erdenklichen Formen und Farben, doch es kommt eben auch auf die Materialien und die Art der Herstellung an. Drei Labels aus Hamburg und Berlin, die ausgesprochen stylische und nachhaltige Taschen entwerfen, möchte ich euch in dieser Woche vorstellen. Nach NOY HAMBURG folgt heute KANCHA mit ihrem tollen Flatpack namens SONKYL.

Von Zeit zu Zeit erzähle ich euch ja von den Dingen, die mich jeden Tag begleiten. Nachdem meine Simple Bag von QWSTION im wahrsten Sinne des Wortes auseinandergefallen ist (die Ösen des Tragesystems und die Riemen des selbigen haben den Oberstoff so strapaziert, so dass die Ösen aus dem Stoff herausgerissen wurden), war ich auf der Suche nach einem anderen Rucksack, mit dem ich meinen täglichen Weg zur Arbeit samt MacBook, Adaptern, Kabel und kleinem Büchlein bestreiten kann – idealerweise so flach, dass der Rucksack meiner Tochter nicht direkt im Gesicht hängt, wenn ich sie auf dem Fahrrad mitnehme. Eigentlich keine ungewöhnlichen Anforderungen an einen Rucksack, doch nach einer Recherche im Netz kamen nur einige wenige Rucksäcke in die nähere Auswahl. Nach genauer Betrachtung entpuppte sich dann SONKYL von meinen Neuköllner Freunden von KANCHA als der ideale Rucksack für mich.

In Anlehnung an den wunderschönen, tiefblauen Bergsee im Herzen der kirgisischen Gebirgslandschaft wurde der Flatpack SONKYL getauft. Es gibt ihn in blau, schwarz (meine beiden Favoriten) und gelb. Der Rucksack ist nicht nur der erste Flatpack des Labels, sondern auch das erste lederfreie Produkt. Er wird als erstes KANCHA-Produkt in der Nähwerkstatt in Bishkek, Kirgistan, produziert. Das Label ist ja seit Jahren im Land engagiert und arbeitet dort mit festen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Kollektionen zusammen. Zu sozialen und fairen Bedingungen, auf Augenhöhe. Ein guter und nachhaltiger Ansatz.

SONKYL ist aus kirgisischer Biobaumwolle, die momentan in Deutschland gewebt wird – ein Aspekt, der dem Label noch nicht ganz zusagt: „Es erschien uns als die beste Alternative, da niemand momentan in Kirgistan  Baumwolle zu Stoff webt. Baumwollstoffe in der Region kommen sonst aus Usbekistan, wo die Prozesse sehr intransparent sind und nicht selten Kinderarbeit involviert ist. Es scheint jedoch eine Firma bald wieder in Kirgistan Baumwollstoffe zu weben, so dass wir dann unserem Anspruch auf größtmögliche Wertschöpfung in Kirgistan wieder so nahe wie möglich kommen.“ Neben der Biobaumwolle wird noch handgepresster Filz als Protektion für Laptop und Rücken, Baumwollriemen, sowie die Metallteile eingesetzt.

Warum ist SONKYL nun mein idealer Wegbegleiter?

Der Flatpack ist robust und kommt ohne Schickschnack daher. Im Inneren bietet er Platz für Macbook & Co., hat ein vorderes und hinteres Fach sowie ein kleine Tasche mit Reißverschluß. Fertig. Mehr braucht es für mich als Online-Typ nicht, um meine wichtigsten Arbeitsuntensilien von A nach B und wieder zurück nach A zu bringen. Der große Vorteil aber ist, dass auch ein kleiner Einkauf oder der Tagesausflug am Wochenende mit SONKYL bestritten werden kann, wenn man nur das Wichtigste einpackt.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: KANCHA

KANCHA hat mir für den Rucksacktest den SONKYL dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

Alles NOY

Ob in klein, mittel oder groß; ob für den Job, den Sport oder den Ausflug am Wochenende – wir brauchen sie, nahezu jeden Tag. Taschen gibt es in jeden erdenklichen Formen und Farben, doch es kommt eben auch auf die Materialien und die Art der Herstellung an. Drei Labels aus Hamburg und Berlin, die ausgesprochen stylische und nachhaltige Taschen entwerfen, möchte ich euch in dieser Woche vorstellen. Den Anfang macht: NOY HAMBURG.

Hinter NOY HAMBURG stecken zwei Köpfe: Nadine Hartmann und Yannick Hausherr. Die beiden haben ihr eigenes Label 2016 gegründet. Sie wollen mit ihren Produkten ökologisches und soziales Bewusstsein mit einem hohen Anspruch an Qualität und Ästhetik verbinden. So weit so gut. Aber gelingt das auch? Ein Blick auf die verwendeten Materialien und den Produktionszyklus zeigt, dass sich Nadine und Yannick ihre Gedanken gemacht haben.

Ihre erste Accessoires-Kollektion ist Cradle to Cradle® inspiriert, sprich: alle NOY-Produkte können in den biologischen und technischen Kreislauf zurückgeführt werden. Als Hauptmaterial wird vegetabil gegerbtes Olivenleder® aus Deutschland verwendet, welches mit dem C2C-Zertifikat Gold, dem Material Health Platin und dem DERMATEST®-Siegel ausgezeichnet wurde. Zudem wird IVN Naturleder zertifiziertes Ecopell-Leder verwendet. Noch nie davon gehört? Kein Problem, ich bisher auch nicht. Es handelt sich dabei um pflanzlich gegerbtes naturbelassenes Leder, das strengen Richtlinien in Bezug auf Tierschutzbestimmungen, Umweltauflagen und Arbeitsbedingungen folgt.

Die Produktion von NOY Hamburg findet in einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Norddeutschland sowie in Polen statt. Die Taschen sind aus 100 Prozent Baumwolle gefertigt, umgeben von einer wasser- und schmutzabweisenden Wachsschicht. Für die Trageriemen und Gurte wird Eco-Leder eingesetzt, das besonders schonend für Mensch
und Umwelt hergestellt wurde. Dabei arbeitet das Label mit einer Produktionsstätte in der Nähe von Hongkong zusammen, die nach dem SA 8000 Standard ausgezeichnet ist – ein internationaler Standard, der das Ziel hat, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern zu verbessern.

Das eine ist die Produktion der Taschen, das andere deren Verpackung. Denn wie häufig ärgert man sich dann doch über die zum Teil Unmengen an Verpackungsmüll, die entstehen, wenn wir online kaufen. NOY Hamburg arbeitet diesbezüglich mit dem finnischen Unternehmen RePack zusammen. RePack hat ein alternatives Verpackungssystem erstellt, das der Abfallvermeidung dient und die Kunden dafür belohnt, die Verpackung einfach weiterzuverwenden oder einzuschicken. Clever.

Die Basics sind also optimal – doch wie sieht es mit dem Style aus? Darüber solltet ihr natürlich selbst entscheiden. Ich persönlich finde den Rucksack, den Shopper sowie den Weekender sehr gelungen und vor allem im Lookbook besonders schön in Szene gesetzt. Das macht definitiv Lust auf mehr von NOY!

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: NOY Hamburg

Downtown Girl on East Coast

Was für eine Erfolgsgeschichte: Angefangen als fixe Idee zweier Kölner hat sich ARMEDANGELS in den zurückliegenden 10 Jahren zu dem (!) Green Fashion Brand gemausert und ist auch für viele Fast Fashion Konsumente zu einer ernstzunehmende Alternative geworden. Das gelingt nur durch eine sehr überzeugende Kombination aus Haltbarkeit und Style – und das gelingt dem Label Kollektion für Kollektion. Dies gelingt erneut für die Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion. Unter dem Motto DOWNTOWN GIRL gibt es 90er Jahre Anleihen mit Casual Looks und modernen Schnitten samt femininen Silhouetten – Streifen inklusive. Auch die EAST COAST ist vertreten, inspiriert von New York City in den 60er Jahren. Sehr clean und sporty, in Blau- und Grautönen gehalten und mit dem obligatorischen Blouson als Highlight.

Leseempfehlung: ARMEDANGELS-CEO und -Gründer Martin Höfeler im Gespräch mit Anna Schunk von Viertel / Vor.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: ARMEDANGELS

bleed präsentiert THE SHORE

Innovative Stoffe, sportliche Schnitte und eine faire wie ökologisch einwandfreie Produktion – wer bei diesem Dreiklang nicht sofort an bleed denkt, der hat die letzten Jahre gepennt. Immer für einen Schnack zu haben, unterhielt ich mich während der letzten Ethical Fashion Show Berlin mit Gründer Michael Spitzbarth vorallem über die neuen Funktionsjacken und weitere Neuheiten im Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt stand die brandneue Kollektion THE SHORE bereits in den Startlöchern. Wie eh und je ganz wunderbar von Kristoffer Schwetje in Szene gesetzt.

Meine Favoriten aus der neuen Kollektion:

  • SHORE CLUB JACKE: Klassischer Blouson mit sportlich schmalem Schnitt aus Biobaumwolle (außen) und TENCEL® (innen), bedruckt mit einem handgemachten Wellenmuster
  • ATLANTIC JERSEY HEMD: Irgendetwas zwischen schickem Hemd und lässigem Hemd, aus elastischem Strukturjersey mit sportlichem Touch und einer dezenten Ton-in-Ton-Stickerei im Nacken
  • PACIFIC KLEID: Wie auch bei der SHORE CLUB JACKE gibt es auch beim Kleid handgezeichnete Wellen auf dunkelblauem Grund. Dazu farblich passend: Steinnussknöpfe. Das vegane Kleid besteht aus TENCEL®, ist unglaublich weich und atmungsaktiv
  • SUN KLEID: Ein schlichter Schnitt, umgekrempelte Ärmelumschläge, ein schmales Korkband zur individuellen Taillierung und das alles in einem Rostrot – doch das besondere ist der Materialmix aus Biobaumwolle und Leinen

Der Sommer kann mit THE SHORE bedenkenlos kommen!

Neben THE SHORE gibt es auch bleeds erste Bade- und Surfkollektion, gefertigt aus ECONYL®-Garnen, die wiedeurm aus recycelten Fischnetzen bestehen. Das klingt nicht nur megagut, sondern sieht auch noch so aus!

 

Die Wassersport- und Beach-Kollektion besteht aus einem Eco Bikini sowie Boardshorts und T-Shirts. Die Produkte entstanden in enger Zusammenarbeit mit der hyphen GmbH aus München, dessen Gründer und Inhaber Peter Reinschmidt selbst aus dem Surfsport kommt und seit 20 Jahren hochwertige Funktionsbekleidung, unter anderem für den Wassersport, entwickelt. Neben der jahrelangen Textilerfahrung und der Kreativität, die hyphen für das Projekt mitbrachte, war für die Zusammenarbeit ausschlaggebend, dass die Marke genau wie bleed größten Wert auf eine umweltbewusste, faire und transparente Produktion legt.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Kristoffer Schwetje

Eine Runde Bouldern mit EMIL und FRITZI

In meinem Freundeskreis gibt es einen neuen Trend: Bouldern! Ob bei Sonnenschein vor der Tür oder bei schlechtem Wetter in einer Halle – das Klettern ohne Seil, Gurt und doppelten Boden an Felswänden und künstlichen Kletterwänden ist „in“. Neben speziellen Schuhen brauch‘ man eigentlich nix, so meine Bekannten. Vermeintlich. Denn wenn man einmal die Wände mit der tollen Kletter- und Boulderkleidung von Jung aus Köln erklommen hat, will man gar nichts mehr anderes tragen. So erging es zumindest Dani und Michael, die für mich EMIL und FRITZI von Jung am zurückliegenden Wochenende in Berlin auf Herz und Nieren getestet haben.

Jung stellt seit 2012 funktionell-lässige Kletterhosen aus Bio-Baumwolle her. Grund für die Gründung, so Kristin Jung, war die vergebliche Suche nach einer passenden Kletterhose. „Daher habe ich in Eigenregie Hosen entworfen, die sehr schnell vergriffen waren“, so Jung. Die Produktion wurde nach Polen verlegt, wo eine vertrauensvolle und faire Herstellung mit relativ kurzen Transportwegen gesichert war. Heute sponsert das Unternehmen sieben Athleten und zwei Outdoor-begeisterte Familien, die ihr Leben und den Alltag mit der Hingabe zum Klettern verbinden.

Bequemer Schnitt, knallige Töne und flexibler Stoff

Dani und Michael, der als Personal Trainer arbeitet, sind auch ohne Sponsoring ziemlich begeistert von den Hosen: „Die sind aber auch mal ganz schick“, so lautete am Wochenende schon einer der ersten Kommentare, der den beiden von Weitem erreichte, als sie EMIL und FRITZI am Kletterfelsen ihres Vertrauens ausführten. Doch nicht nur optisch machen die farbenfrohen Hosen mit der großen Auswahl an knalligen Tönen was her, auch funktional stehen EMIL und FRITZI der Optik nach unserem ersten Test in nichts nach. „Mit super bequemen Schnitten, angenehmen tiefen Taschen und festem aber trotzdem flexiblem Stoff sind sie wunderbare Beinkleider für die Kletterwand und auch darüber hinaus. Nämlich so, dass Michi sein Exemplar gleich noch zum Skateboarden und Handstand machen anbehalten hat“, so Dani mit ihrem ersten Fazit.

Danis Damenmodell FRITZI will sie so schnell auch nicht mehr hergeben bzw. ausziehen, denn mit FRITZI und deren hohen Bund lässt es sich neben der Boulder-Halle auch ganz vorzüglich entspannt sonntags zuhause abhängen. Die hochwertig verarbeiteten Hosen, die zu 98 Prozent aus Bio-Baumwolle gefertigt werden, wurden speziell auf die Bewegungsabläufe der Kletterer angepasst. Sie sind besonders robust und eine doppelt abgesteppte Naht sorgt an besonders beanspruchten Stellen für Haltbarkeit und Langlebigkeit. Dazu gibt es noch nützliche Extras wie eine Schlaufe für die Putzbürste oder Gummi- und Kordelzüge zum Raffen und Anpassen der Hosenbeine.

Das Fazit: Bouldern mit Jung immer wieder gerne

„Angesichts der Tatsache, dass wir zuerst etwas skeptisch waren und wir direkt wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen wären, uns für das Klettern spezielle Hosen zuzulegen, haben uns die Jung Hosen auf alle Fälle überzeugt und werden uns noch viele weitere Kletter-Sessions verschönern!“

Wer noch mehr über das Label, seine Athleten und vor allem über die Kletterkleidung erfahren will, der sollte sich dies alles am besten direkt im Online Shop ansehen. Die Hosen für das Bouldern kosten zwischen 79,95 Euro und 109,95 Euro, die Oberbekleidung für Damen namens JULE gibt es für 59,95 Euro.

Text: Alf-Tobias Zahn und Daniela Stölzle
Fotos: Daniela Stölzle

Danke an Dani und Michael für den Test sowie Jung für die beiden Testmodelle EMIL und FRITZI.

Sei frei mit I AM FREE

Kennt ihr eigentlich Amberg? Die Stadt in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren besucht. Damals spielte ich noch regelmäßig Tennis und wurde von meinem Eltern auch zu dem ein oder anderen Jugendturnier gefahren. So auch zum Turnier um den Conrad-Schanzl-Cup beim TC Amberg am Schanzl. Jetzt spiele ich nur noch ab und an Tennis, doch ein Besuch von Amberg lohnt sich dennoch für mich – wegen I AM FREE.

I AM FREE zeigen mit ihrem Label, wie wichtig ihnen Design, Nachhaltigkeit und die faire Behandlung unserer Mitmenschen ist. Deshalb ist ihre Mode vor allem schöne Streetwear, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Entworfen werden die Kollektionen von Designer Stefan Leitner, der nicht nur Designs auf Shirts und Sweater bringt, sondern auch im Pop-Up Store 2016 einige Designs ausgestellt hat.

„Wir verzichten auf einen großen Profit und möchten mit unserer Kleidung vorrangig Menschen erreichen“, sagt I AM FREE Gründerin Katharina Knab. „Uns ist viel wichtiger, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass faire Mode zu günstigen Preisen ein Standard werden soll!“ Die Bekleidung wird in Bangladesch hergestellt. „Viele denken dann leider gleich, dass es deshalb nicht fair sein kann, doch das stimmt nicht. Ganz im Gegenteil – dort wo wirklich Hilfe benötigt wird, setzen wir uns für gerechte Arbeitsverhältnisse ein. Wenn es den Arbeitern dort gut geht, haben die Einheimischen auch keinen Grund, wegen Ausbeutung und Misshandlung zu fliehen und können mit ihren Familien in ihrer Heimat anständig leben“, so Kathi.

Die Kollektion bietet vom Gymbag über die Snapback Cap und einem Skateboard Deck bis hin zur eigentlichen Bekleidung – Shirts, Sweater, Hoodies sowie Crop-Sweatshirts und Tops – alles, was das Streetwear-Herz begehrt. Mein persönlicher Favorit der Kollektion ist der sehr schlichte Hoodie mit dem Schriftzug LIBERTÉ sowie das Crop-Top für Mädels. Mehr darüber könnt ihr im Online-Shop entdecken.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: I AM FREE

 

Ob Yoga, Laufen oder Zumba – diese Activewear müsst ihr tragen

Activewear ist gerade in aller Munde, nicht wegen diesem grandiosen Video. Wer die liebevolle Hommage im eigenen Kiez nachstellen will, der sollte aber wenigstens richtig schöne Activewear tragen. Und wer wenn nicht MANDALA könnte da die Ansprechpartnerin eures Vertrauens sein? Die Losung für die neue Kollektion lautet „Functional Activewear“. Sportliche, atmungsaktive Styles, die nicht nur für Yoga taugen, sondern auch zum Laufen, Zumba oder jegliche andere Fitness.

Hergestellt aus Organic Cotton, Tencel, Modal oder Recycled Polyester, sind die Modelle besonders elastisch, anschmiegsam und sanft auf der Haut. Dominiert wird die funktionale Linie von zwei auffälligen Farbkombinationen. Klassisches Schwarz und intensives Pink treffen auf Grau-Melange in Kombination mit Mango. Die neuen Styles sind dank Tencel/Lyocell besonders atmungsaktiv und somit ideal für jede noch so anstrengende Sportsession! Und nicht zu vergessen ist, dass die angesagte Leggings mit Mesh-Einsätzen nicht nur mit ihrer Funktionalität überzeugt, sondern auch im Alltag perfekt im Streetstyle Look getragen werden kann.

Also, ab zu MANDALA und sich noch an der laufenden Kollektionen erfreuen. Wer noch mehr Auswahl haben möchte, der kann noch mehr Yoga Wear, unter anderem von MANDALA und hati hati, in einer sehenswerten Fotostrecke im Pepermynta Mag sehen.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: MANDALA

Für alle Freunde des subtilen Humors gibt es jetzt noch das eingangs erwähnte, sehr sehenswerte Video von UNILAD und Skit Box zum Thema „active wear“. Viel Spaß!