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SONKYL – mein neuer Flatpack von KANCHA

Ob in klein, mittel oder groß; ob für den Job, den Sport oder den Ausflug am Wochenende – wir brauchen sie, nahezu jeden Tag. Taschen gibt es in jeden erdenklichen Formen und Farben, doch es kommt eben auch auf die Materialien und die Art der Herstellung an. Drei Labels aus Hamburg und Berlin, die ausgesprochen stylische und nachhaltige Taschen entwerfen, möchte ich euch in dieser Woche vorstellen. Nach NOY HAMBURG folgt heute KANCHA mit ihrem tollen Flatpack namens SONKYL.

Von Zeit zu Zeit erzähle ich euch ja von den Dingen, die mich jeden Tag begleiten. Nachdem meine Simple Bag von QWSTION im wahrsten Sinne des Wortes auseinandergefallen ist (die Ösen des Tragesystems und die Riemen des selbigen haben den Oberstoff so strapaziert, so dass die Ösen aus dem Stoff herausgerissen wurden), war ich auf der Suche nach einem anderen Rucksack, mit dem ich meinen täglichen Weg zur Arbeit samt MacBook, Adaptern, Kabel und kleinem Büchlein bestreiten kann – idealerweise so flach, dass der Rucksack meiner Tochter nicht direkt im Gesicht hängt, wenn ich sie auf dem Fahrrad mitnehme. Eigentlich keine ungewöhnlichen Anforderungen an einen Rucksack, doch nach einer Recherche im Netz kamen nur einige wenige Rucksäcke in die nähere Auswahl. Nach genauer Betrachtung entpuppte sich dann SONKYL von meinen Neuköllner Freunden von KANCHA als der ideale Rucksack für mich.

In Anlehnung an den wunderschönen, tiefblauen Bergsee im Herzen der kirgisischen Gebirgslandschaft wurde der Flatpack SONKYL getauft. Es gibt ihn in blau, schwarz (meine beiden Favoriten) und gelb. Der Rucksack ist nicht nur der erste Flatpack des Labels, sondern auch das erste lederfreie Produkt. Er wird als erstes KANCHA-Produkt in der Nähwerkstatt in Bishkek, Kirgistan, produziert. Das Label ist ja seit Jahren im Land engagiert und arbeitet dort mit festen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Kollektionen zusammen. Zu sozialen und fairen Bedingungen, auf Augenhöhe. Ein guter und nachhaltiger Ansatz.

SONKYL ist aus kirgisischer Biobaumwolle, die momentan in Deutschland gewebt wird – ein Aspekt, der dem Label noch nicht ganz zusagt: „Es erschien uns als die beste Alternative, da niemand momentan in Kirgistan  Baumwolle zu Stoff webt. Baumwollstoffe in der Region kommen sonst aus Usbekistan, wo die Prozesse sehr intransparent sind und nicht selten Kinderarbeit involviert ist. Es scheint jedoch eine Firma bald wieder in Kirgistan Baumwollstoffe zu weben, so dass wir dann unserem Anspruch auf größtmögliche Wertschöpfung in Kirgistan wieder so nahe wie möglich kommen.“ Neben der Biobaumwolle wird noch handgepresster Filz als Protektion für Laptop und Rücken, Baumwollriemen, sowie die Metallteile eingesetzt.

Warum ist SONKYL nun mein idealer Wegbegleiter?

Der Flatpack ist robust und kommt ohne Schickschnack daher. Im Inneren bietet er Platz für Macbook & Co., hat ein vorderes und hinteres Fach sowie ein kleine Tasche mit Reißverschluß. Fertig. Mehr braucht es für mich als Online-Typ nicht, um meine wichtigsten Arbeitsuntensilien von A nach B und wieder zurück nach A zu bringen. Der große Vorteil aber ist, dass auch ein kleiner Einkauf oder der Tagesausflug am Wochenende mit SONKYL bestritten werden kann, wenn man nur das Wichtigste einpackt.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: KANCHA

KANCHA hat mir für den Rucksacktest den SONKYL dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

Alles NOY

Ob in klein, mittel oder groß; ob für den Job, den Sport oder den Ausflug am Wochenende – wir brauchen sie, nahezu jeden Tag. Taschen gibt es in jeden erdenklichen Formen und Farben, doch es kommt eben auch auf die Materialien und die Art der Herstellung an. Drei Labels aus Hamburg und Berlin, die ausgesprochen stylische und nachhaltige Taschen entwerfen, möchte ich euch in dieser Woche vorstellen. Den Anfang macht: NOY HAMBURG.

Hinter NOY HAMBURG stecken zwei Köpfe: Nadine Hartmann und Yannick Hausherr. Die beiden haben ihr eigenes Label 2016 gegründet. Sie wollen mit ihren Produkten ökologisches und soziales Bewusstsein mit einem hohen Anspruch an Qualität und Ästhetik verbinden. So weit so gut. Aber gelingt das auch? Ein Blick auf die verwendeten Materialien und den Produktionszyklus zeigt, dass sich Nadine und Yannick ihre Gedanken gemacht haben.

Ihre erste Accessoires-Kollektion ist Cradle to Cradle® inspiriert, sprich: alle NOY-Produkte können in den biologischen und technischen Kreislauf zurückgeführt werden. Als Hauptmaterial wird vegetabil gegerbtes Olivenleder® aus Deutschland verwendet, welches mit dem C2C-Zertifikat Gold, dem Material Health Platin und dem DERMATEST®-Siegel ausgezeichnet wurde. Zudem wird IVN Naturleder zertifiziertes Ecopell-Leder verwendet. Noch nie davon gehört? Kein Problem, ich bisher auch nicht. Es handelt sich dabei um pflanzlich gegerbtes naturbelassenes Leder, das strengen Richtlinien in Bezug auf Tierschutzbestimmungen, Umweltauflagen und Arbeitsbedingungen folgt.

Die Produktion von NOY Hamburg findet in einer anerkannten Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Norddeutschland sowie in Polen statt. Die Taschen sind aus 100 Prozent Baumwolle gefertigt, umgeben von einer wasser- und schmutzabweisenden Wachsschicht. Für die Trageriemen und Gurte wird Eco-Leder eingesetzt, das besonders schonend für Mensch
und Umwelt hergestellt wurde. Dabei arbeitet das Label mit einer Produktionsstätte in der Nähe von Hongkong zusammen, die nach dem SA 8000 Standard ausgezeichnet ist – ein internationaler Standard, der das Ziel hat, Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern zu verbessern.

Das eine ist die Produktion der Taschen, das andere deren Verpackung. Denn wie häufig ärgert man sich dann doch über die zum Teil Unmengen an Verpackungsmüll, die entstehen, wenn wir online kaufen. NOY Hamburg arbeitet diesbezüglich mit dem finnischen Unternehmen RePack zusammen. RePack hat ein alternatives Verpackungssystem erstellt, das der Abfallvermeidung dient und die Kunden dafür belohnt, die Verpackung einfach weiterzuverwenden oder einzuschicken. Clever.

Die Basics sind also optimal – doch wie sieht es mit dem Style aus? Darüber solltet ihr natürlich selbst entscheiden. Ich persönlich finde den Rucksack, den Shopper sowie den Weekender sehr gelungen und vor allem im Lookbook besonders schön in Szene gesetzt. Das macht definitiv Lust auf mehr von NOY!

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: NOY Hamburg

Downtown Girl on East Coast

Was für eine Erfolgsgeschichte: Angefangen als fixe Idee zweier Kölner hat sich ARMEDANGELS in den zurückliegenden 10 Jahren zu dem (!) Green Fashion Brand gemausert und ist auch für viele Fast Fashion Konsumente zu einer ernstzunehmende Alternative geworden. Das gelingt nur durch eine sehr überzeugende Kombination aus Haltbarkeit und Style – und das gelingt dem Label Kollektion für Kollektion. Dies gelingt erneut für die Frühjahr/Sommer 2017 Kollektion. Unter dem Motto DOWNTOWN GIRL gibt es 90er Jahre Anleihen mit Casual Looks und modernen Schnitten samt femininen Silhouetten – Streifen inklusive. Auch die EAST COAST ist vertreten, inspiriert von New York City in den 60er Jahren. Sehr clean und sporty, in Blau- und Grautönen gehalten und mit dem obligatorischen Blouson als Highlight.

Leseempfehlung: ARMEDANGELS-CEO und -Gründer Martin Höfeler im Gespräch mit Anna Schunk von Viertel / Vor.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: ARMEDANGELS

bleed präsentiert THE SHORE

Innovative Stoffe, sportliche Schnitte und eine faire wie ökologisch einwandfreie Produktion – wer bei diesem Dreiklang nicht sofort an bleed denkt, der hat die letzten Jahre gepennt. Immer für einen Schnack zu haben, unterhielt ich mich während der letzten Ethical Fashion Show Berlin mit Gründer Michael Spitzbarth vorallem über die neuen Funktionsjacken und weitere Neuheiten im Sortiment. Zu diesem Zeitpunkt stand die brandneue Kollektion THE SHORE bereits in den Startlöchern. Wie eh und je ganz wunderbar von Kristoffer Schwetje in Szene gesetzt.

Meine Favoriten aus der neuen Kollektion:

  • SHORE CLUB JACKE: Klassischer Blouson mit sportlich schmalem Schnitt aus Biobaumwolle (außen) und TENCEL® (innen), bedruckt mit einem handgemachten Wellenmuster
  • ATLANTIC JERSEY HEMD: Irgendetwas zwischen schickem Hemd und lässigem Hemd, aus elastischem Strukturjersey mit sportlichem Touch und einer dezenten Ton-in-Ton-Stickerei im Nacken
  • PACIFIC KLEID: Wie auch bei der SHORE CLUB JACKE gibt es auch beim Kleid handgezeichnete Wellen auf dunkelblauem Grund. Dazu farblich passend: Steinnussknöpfe. Das vegane Kleid besteht aus TENCEL®, ist unglaublich weich und atmungsaktiv
  • SUN KLEID: Ein schlichter Schnitt, umgekrempelte Ärmelumschläge, ein schmales Korkband zur individuellen Taillierung und das alles in einem Rostrot – doch das besondere ist der Materialmix aus Biobaumwolle und Leinen

Der Sommer kann mit THE SHORE bedenkenlos kommen!

Neben THE SHORE gibt es auch bleeds erste Bade- und Surfkollektion, gefertigt aus ECONYL®-Garnen, die wiedeurm aus recycelten Fischnetzen bestehen. Das klingt nicht nur megagut, sondern sieht auch noch so aus!

 

Die Wassersport- und Beach-Kollektion besteht aus einem Eco Bikini sowie Boardshorts und T-Shirts. Die Produkte entstanden in enger Zusammenarbeit mit der hyphen GmbH aus München, dessen Gründer und Inhaber Peter Reinschmidt selbst aus dem Surfsport kommt und seit 20 Jahren hochwertige Funktionsbekleidung, unter anderem für den Wassersport, entwickelt. Neben der jahrelangen Textilerfahrung und der Kreativität, die hyphen für das Projekt mitbrachte, war für die Zusammenarbeit ausschlaggebend, dass die Marke genau wie bleed größten Wert auf eine umweltbewusste, faire und transparente Produktion legt.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Kristoffer Schwetje

Eine Runde Bouldern mit EMIL und FRITZI

In meinem Freundeskreis gibt es einen neuen Trend: Bouldern! Ob bei Sonnenschein vor der Tür oder bei schlechtem Wetter in einer Halle – das Klettern ohne Seil, Gurt und doppelten Boden an Felswänden und künstlichen Kletterwänden ist „in“. Neben speziellen Schuhen brauch‘ man eigentlich nix, so meine Bekannten. Vermeintlich. Denn wenn man einmal die Wände mit der tollen Kletter- und Boulderkleidung von Jung aus Köln erklommen hat, will man gar nichts mehr anderes tragen. So erging es zumindest Dani und Michael, die für mich EMIL und FRITZI von Jung am zurückliegenden Wochenende in Berlin auf Herz und Nieren getestet haben.

Jung stellt seit 2012 funktionell-lässige Kletterhosen aus Bio-Baumwolle her. Grund für die Gründung, so Kristin Jung, war die vergebliche Suche nach einer passenden Kletterhose. „Daher habe ich in Eigenregie Hosen entworfen, die sehr schnell vergriffen waren“, so Jung. Die Produktion wurde nach Polen verlegt, wo eine vertrauensvolle und faire Herstellung mit relativ kurzen Transportwegen gesichert war. Heute sponsert das Unternehmen sieben Athleten und zwei Outdoor-begeisterte Familien, die ihr Leben und den Alltag mit der Hingabe zum Klettern verbinden.

Bequemer Schnitt, knallige Töne und flexibler Stoff

Dani und Michael, der als Personal Trainer arbeitet, sind auch ohne Sponsoring ziemlich begeistert von den Hosen: „Die sind aber auch mal ganz schick“, so lautete am Wochenende schon einer der ersten Kommentare, der den beiden von Weitem erreichte, als sie EMIL und FRITZI am Kletterfelsen ihres Vertrauens ausführten. Doch nicht nur optisch machen die farbenfrohen Hosen mit der großen Auswahl an knalligen Tönen was her, auch funktional stehen EMIL und FRITZI der Optik nach unserem ersten Test in nichts nach. „Mit super bequemen Schnitten, angenehmen tiefen Taschen und festem aber trotzdem flexiblem Stoff sind sie wunderbare Beinkleider für die Kletterwand und auch darüber hinaus. Nämlich so, dass Michi sein Exemplar gleich noch zum Skateboarden und Handstand machen anbehalten hat“, so Dani mit ihrem ersten Fazit.

Danis Damenmodell FRITZI will sie so schnell auch nicht mehr hergeben bzw. ausziehen, denn mit FRITZI und deren hohen Bund lässt es sich neben der Boulder-Halle auch ganz vorzüglich entspannt sonntags zuhause abhängen. Die hochwertig verarbeiteten Hosen, die zu 98 Prozent aus Bio-Baumwolle gefertigt werden, wurden speziell auf die Bewegungsabläufe der Kletterer angepasst. Sie sind besonders robust und eine doppelt abgesteppte Naht sorgt an besonders beanspruchten Stellen für Haltbarkeit und Langlebigkeit. Dazu gibt es noch nützliche Extras wie eine Schlaufe für die Putzbürste oder Gummi- und Kordelzüge zum Raffen und Anpassen der Hosenbeine.

Das Fazit: Bouldern mit Jung immer wieder gerne

„Angesichts der Tatsache, dass wir zuerst etwas skeptisch waren und wir direkt wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen wären, uns für das Klettern spezielle Hosen zuzulegen, haben uns die Jung Hosen auf alle Fälle überzeugt und werden uns noch viele weitere Kletter-Sessions verschönern!“

Wer noch mehr über das Label, seine Athleten und vor allem über die Kletterkleidung erfahren will, der sollte sich dies alles am besten direkt im Online Shop ansehen. Die Hosen für das Bouldern kosten zwischen 79,95 Euro und 109,95 Euro, die Oberbekleidung für Damen namens JULE gibt es für 59,95 Euro.

Text: Alf-Tobias Zahn und Daniela Stölzle
Fotos: Daniela Stölzle

Danke an Dani und Michael für den Test sowie Jung für die beiden Testmodelle EMIL und FRITZI.

Sei frei mit I AM FREE

Kennt ihr eigentlich Amberg? Die Stadt in der Oberpfalz, im Osten Bayerns, habe ich das letzte Mal vor etwa 25 Jahren besucht. Damals spielte ich noch regelmäßig Tennis und wurde von meinem Eltern auch zu dem ein oder anderen Jugendturnier gefahren. So auch zum Turnier um den Conrad-Schanzl-Cup beim TC Amberg am Schanzl. Jetzt spiele ich nur noch ab und an Tennis, doch ein Besuch von Amberg lohnt sich dennoch für mich – wegen I AM FREE.

I AM FREE zeigen mit ihrem Label, wie wichtig ihnen Design, Nachhaltigkeit und die faire Behandlung unserer Mitmenschen ist. Deshalb ist ihre Mode vor allem schöne Streetwear, die sich möglichst viele Menschen leisten können. Entworfen werden die Kollektionen von Designer Stefan Leitner, der nicht nur Designs auf Shirts und Sweater bringt, sondern auch im Pop-Up Store 2016 einige Designs ausgestellt hat.

„Wir verzichten auf einen großen Profit und möchten mit unserer Kleidung vorrangig Menschen erreichen“, sagt I AM FREE Gründerin Katharina Knab. „Uns ist viel wichtiger, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass faire Mode zu günstigen Preisen ein Standard werden soll!“ Die Bekleidung wird in Bangladesch hergestellt. „Viele denken dann leider gleich, dass es deshalb nicht fair sein kann, doch das stimmt nicht. Ganz im Gegenteil – dort wo wirklich Hilfe benötigt wird, setzen wir uns für gerechte Arbeitsverhältnisse ein. Wenn es den Arbeitern dort gut geht, haben die Einheimischen auch keinen Grund, wegen Ausbeutung und Misshandlung zu fliehen und können mit ihren Familien in ihrer Heimat anständig leben“, so Kathi.

Die Kollektion bietet vom Gymbag über die Snapback Cap und einem Skateboard Deck bis hin zur eigentlichen Bekleidung – Shirts, Sweater, Hoodies sowie Crop-Sweatshirts und Tops – alles, was das Streetwear-Herz begehrt. Mein persönlicher Favorit der Kollektion ist der sehr schlichte Hoodie mit dem Schriftzug LIBERTÉ sowie das Crop-Top für Mädels. Mehr darüber könnt ihr im Online-Shop entdecken.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: I AM FREE

 

Ob Yoga, Laufen oder Zumba – diese Activewear müsst ihr tragen

Activewear ist gerade in aller Munde, nicht wegen diesem grandiosen Video. Wer die liebevolle Hommage im eigenen Kiez nachstellen will, der sollte aber wenigstens richtig schöne Activewear tragen. Und wer wenn nicht MANDALA könnte da die Ansprechpartnerin eures Vertrauens sein? Die Losung für die neue Kollektion lautet „Functional Activewear“. Sportliche, atmungsaktive Styles, die nicht nur für Yoga taugen, sondern auch zum Laufen, Zumba oder jegliche andere Fitness.

Hergestellt aus Organic Cotton, Tencel, Modal oder Recycled Polyester, sind die Modelle besonders elastisch, anschmiegsam und sanft auf der Haut. Dominiert wird die funktionale Linie von zwei auffälligen Farbkombinationen. Klassisches Schwarz und intensives Pink treffen auf Grau-Melange in Kombination mit Mango. Die neuen Styles sind dank Tencel/Lyocell besonders atmungsaktiv und somit ideal für jede noch so anstrengende Sportsession! Und nicht zu vergessen ist, dass die angesagte Leggings mit Mesh-Einsätzen nicht nur mit ihrer Funktionalität überzeugt, sondern auch im Alltag perfekt im Streetstyle Look getragen werden kann.

Also, ab zu MANDALA und sich noch an der laufenden Kollektionen erfreuen. Wer noch mehr Auswahl haben möchte, der kann noch mehr Yoga Wear, unter anderem von MANDALA und hati hati, in einer sehenswerten Fotostrecke im Pepermynta Mag sehen.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: MANDALA

Für alle Freunde des subtilen Humors gibt es jetzt noch das eingangs erwähnte, sehr sehenswerte Video von UNILAD und Skit Box zum Thema „active wear“. Viel Spaß!

ZRCL und der nächste Schritt

ZRCL mag ich schon alleine aufgrund der Abkürzung und dem imposanten Z. Hinter dem Label steckt Kilian Wiget, der mit einem Crowdfunding auf We Make It in den verbleibenden 5 Tagen seine allererste Damenkollektion finanzieren will. Diese ist aber nicht nur eine Premiere, sondern auch sein Schritt in die Selbstständigkeit. Den ersten Erfolg konnte er bereits am Wochenende feiern: Die Fundingschwelle wurde erklommen, die Kollektion wird produziert. Ein Grund mehr, den Mann hinter ZRCL zu Wort kommen zu lassen!


Ich heisse Kilian Wiget, (32) aufgewachsen und wohnhaft in Rickenbach bei Schwyz, das ist in der Zentralschweiz. Nach meiner Lehre als Detailhandelsangestellter in einem Elektro-Haushaltwaren Geschäft, zog es mich dank meiner Leidenschaft, dem Snowboarden, in den Verkauf von Streetwear und Action Sport Artikel. Seit 12 Jahren arbeite ich nun in dieser Branche und seit 5 Jahren führe ich den 3SIXTY Skate und Snowboard Shop in Schwyz. Durch den Einkauf für den Shop und meinem Interesse an der Textilbranche, bin ich immer mehr auf die Missständen in diesem Business aufmerksam geworden.

Die Idee für ZRCL (gesprochen: circle) entstand Anfang 2014 durch ein Treffen mit Patrick Hohmann von der Remei AG, dem Gründer meines jetzigen Baumwoll-Lieferanten. Seine Frau nahm ihn auf einen Besuch zu mir in den Shop mit und als ich ihn auf seine Tätigkeit ansprach, entstand ein interessantes Gespräch und eine anhaltende Bekanntschaft. Kurz darauf lud mich Patrick nach Rotkreuz in die Remei AG ein, um mir das Unternehmen zu zeigen. Wenig später stellte ich ihm dann meine Idee für mein eigenes Kleiderlabel vor und im August 2015 wurde ZRCL nach knapp einjähriger Aufbauphase gelauncht.

ZRCL ist das Streetwear-Label ohne Geheimnisse: Vom Anbau bis zum Verkauf transparent, biologisch, fair, CO2-neutral und ökologisch. Jedes Kleidungsstück besitzt eine eigene Traceability Nummer, durch die der komplette Produktionskreislauf zurückvergfolgt werden kann. ZRCL wird in 26 Shops in der ganzen Schweiz, sowie im eigenen Online Shop verkauft. Mit diversen Artist-Collabs, Besuchen der Produktionsstätten in Indien und Litauen und unzähligen Events habe ich versucht, mein Kleiderlabel weiter voranzutreiben und bekannter zu machen. Die steigende Nachfrage nach fair und biologisch produzierten Produkten unterstützte diesen Aufwärtstrend. Zeitgleich mit dem Start des Projektes habe ich mein Arbeitspensum auf 80 Prozent reduziert, was mir ein bisschen mehr Luft für meine Arbeit an ZRCL liess. So wurde der Kreis um ZRCL immer grösser und die Zeit immer knapper, was mich dazu bewegte, mich in Zukunft komplett auf meine Marke zu konzentrieren.

Nun wage ich zeitgleich mit der erste Damenlinie von ZRCL den Schritt in die vollständige Selbständigkeit. Ab April 2017 werde ich mich voll auf mein Projekt konzentrieren und übergebe die Führung des 3SIXTY an meine derzeitige Angestellte. Mit mehr Zeit und voller Ideen, welche nun umgesetzt werden können, starte ich in einen neuen Lebensabschnitt und freue mich unglaublich auf diese neue Herausforderung. Zu den Hauptzielen gehören, die Kollektion auszuweiten, mehr Partner Stores zu gewinnen und den grossen Schritt ins Ausland anzugehen.

Mit der Crowdfunding-Kampagne möchte ich um Unterstützung für diesen Schritt bitten. Die Einnahmen werden für die Produktion der ersten Damenkollektion sowie zur finanziellen Absicherung des Starts in die vollständige Selbständigkeit fliessen.

 

 

Diese Unterstützung haben Kilian bereits 114 Personen gegeben, die fast 11.000 CHF gefundet haben. Dazu schon ein großer Glückwunsch von Berlin nach Schwyz – und ich drücke die Daumen, dass auf den letzten Metern noch weitere Schweizer Franken für ZRCL zusammenkommen werden.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: ZRCL / KIlian Wiget

Von Neuhof ans Nordkap

Diese eine Geschichte aus dem vergangenen Jahr, die ist von mir noch nicht erzählt worden. Genauer gesagt erzählt diese Geschichte meine Mama, die sich im letzten Sommer von unserer Heimat aus an das Nordkap aufgemacht hat. Auf ihrer Reise war sie in Norwegen, auf den Lofoten, einige Tage in Finnland und in Schweden. Mit dabei ihr neuer treuer Begleiter, der grüne Re-Kånken von Fjällräven. Auf den Namen „Eleven“ getauft, machte der kleine Bruder des großen Kånken auf der Fahrt eine gute Figur. Ein Reisebericht in Auszügen von Sylvia Zahn.


Warum reisen wir? Sinn des Reisens ist die Erfahrung von Fremdheit mitsamt der erfrischenden Verwirrung, die sie auslösen kann. Es ist die Entdeckung, dass sich die Distanz verringern lässt und wir dabei etwas über uns selbst erfahren. Für das Reisen gibt es keinen Ersatz. Mit dem Reisen bin ich erwachsen geworden. Jede Reise ist wie ein weißes Blatt Papier, das sich im Laufe der Reise von selbst füllt: Mit unseren Eindrücken und Gedanken, unseren Erfahrungen, Kulturen, Menschen …, jeder Menge Zeit!

Abfahrt in der Nacht

Die Gepäckübergabe hat perfekt geklappt. „Eleven“ lässt sich gut packen, er nimmt viel Volumen auf und alles lässt sich übersichtlich wieder entnehmen. Bestückt man ihn liegend, sind auch kleine Sachen schnell zu finden. Die Vordertasche ist sehr gut durch den dreiseitigen Reißverschluss zu öffnen. Für mich ist er ein Zwischending zwischen Handtasche mit doppelten kurzen Griffen und einem Rucksack, in dem man bequem alle wichtigen Dinge während einer Auslandsreise verstauen und auch wiederfinden kann. Das Fach mit der kleinen Isoliermatte lässt sich prima als zusätzliches Sicherheitsfach nutzen. So sind zum Beispiel Ausweispapiere schnell zur Hand. Im Verlauf der Reise fallen praktische Kleinigkeiten auf, die einen zusätzlichen Komfort bieten würden.

Ankunft in Norwegen

Wir haben eine sehr sympathische Reisebegleitung für Oslo, die der Liebe wegen nach Norwegen gezogen war. Sie erklärt uns einige norwegische Worte und auch die richtige Aussprache für die Hauptstadt: Uschlu. Das kennt dann bei der Rückreise im Bekanntenkreis wieder mal niemand! Eines fällt sofort auf: die liebevolle gelassene Zugewandtheit der Norweger. Man duzt sich, nennt sich ausschließlich beim Vornamen und Hierarchien ignoriert man. Alle auf Augenhöhe! Wir besichtigen nach der Stadtrundfahrt alleine das wunderschöne Rathaus, sehr sehenswerte Malereien innen drin und attraktiver, festlicher Rahmen für die Verleihung des Friedensnobelpreises.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Lillehammer, über Maihaugen, einem wunderschönen Freilandmuseum mit sehr unterhaltsamer Führung. Wir lernen ein wenig Norwegisch: Här det Bra, sprich: Ha de Bra … und Tusend Takk, Auf Wiedersehen und Vielen Dank! Ist doch schon mal ein Anfang und die Aussprache einzelner Vokale zieht sich durch die gesamte Sprache. O=U, S=Sch, SJ=Sch, U=Ü … usw. Durch das traumhaft schöne Godbrandsdalen geht es über das Dovrefjell nach Trondheim. Vorher halten wir noch einmal an den Sprungschanzen und beobachten die Übungssprünge auf den Sommerschanzen. Sehr beeindruckend! Sehr mutig! Das Godbrandsdalen ist von der Sprungschanzenaussicht besonders eindrucksvoll. Es wird eine sehr lange Tagestour.

Über den Polarkreis bis zum Fjord

Die Tagesetappe wird leicht geändert, wir nehmen nicht die Atlantikroute mit den Fährüberfahrten, sondern wechseln von der Küstenstraße auf den Landweg und überqueren hinter Mo i rana den Polarkreis. Anschließend weiter bis Bodö, sprich: Budö (größter Gezeitenstrom der Welt). Es ist eine besondere Farbharmonie vom Grün der Wälder, dem Ochsenblutrot der Häuser, dem leichten Rosé des gemeinen Weidenröschen (Horsma), dem Grau der Steine, den unterschiedlichen Farben des Wassers zu beobachten. Wir umrunden den langen Saltfjord. Kriekskirkegarder rechter Hand. Vor Bodö steigen wir am Fjord auf eine sehr hohe Brücke und beobachten die wechselnden Strömungen des Fjordes, im sechsstündigen Rhythmus wechseln die Gezeiten.

Zimtschnecken auf den Lofoten

Früh hinaus auf das Inselreich der Lofoten. In Moskenes gehen wir an Land, den Inseln der Lofoten. In Ao gelingen noch einmal eine herrliche Aussicht auf die Berge der Lofoten, das satte Grün und die wunderschönen bunten Häuschen. Die Bergspitzen liegen im Nebel. In Svolvaer  gibt es Kaffee und die erste Zimtschnecke (Kanelsnurr), von der ich nur die Hälfte schaffe, so gigantisch groß ist sie und schmeckt wie früher, einfach phantastisch! „Eleven“ fehlt ein kleines Sichtfenster bzw. eine kleine Tasche für die Schiffsbilletts. Das wäre eine praktische Ergänzung und man hätte die wichtige Karte immer griffbereit. Eine extra Handytasche fehlt ebenfalls, so eine ist heute fast obligatorisch. Das Isolierkissen erweist sich als spartanisch klein. Auch schmalen Personen reicht das Sitzfeld nicht aus! Praktisch ist es dennoch.

Zuhause in Finnland

Am heutigen 9. Reisetag steht der Grenzübertritt von Norwegen nach Finnland an (Terve in Suomi! Minä takaisin!), zum Inarisee nach Saariselkä / Kaunispä-Berg. Es ist ein gutes Gefühl, wieder zu Hause zu sein. Raum, Ruhe, Zeit, das ist Finnland. Den Raum zum Atmen, die Zeit zum Träumen, pure Stille … Finnland, das steht für Nordlichter, Mitternachtssonne, finnische Sauna, saubere Seen, unberührte Natur, Wintersportorte, finnisches Design. Bei einem Stopp unterwegs kaufe ich mir eine kleine Kuksa, aus gemasertem Birkenholz geformt, weich, leicht, ein Handschmeichler. Ich gehe zum Utsjoki nach unten und empfinde ein wohliges Gefühl. Es erinnert an Wikingranta. Vielen im Bus ist es zu viel Natur, zu einsam. Mir ist es gerade richtig.

Durch die finnische Provinz Karelien nach Kaajani und Kuopio, in Kaajani halten wir zunächst an der PaltaniemiKirche an einem herrlichen Teil des Kajanijärvis, erneut sehen wir eine Beerdigungszeremonie, warten auf den Zugang zur Kirche, innen drin ist sie einmalig schön bemalt, fast in naivem Stil. In Kuopio fahren wir alle mit dem Lift auf den Pääsylippu, den Puijon torni. Die Weitsicht ist grandios über die tausend Inseln der Seenplatte und auf die Sprungschanzen von Kuopio.

Ein Tag in Schweden

Den 13. Tag beginnen wir früh in Stockholm – es wird ein besonderer Tag. Meine Gedanken zu Schweden: Das ist Astrid Lindgren, Ingmar Bergmann, Edvard Grieg, das sind Abba, Roxette, Käsekuchen, Surströming und Tünnbröd. Mänga hälsningar, viele Grüße! Die Stadt ist über vierzehn Inseln verteilt. Nollüttar, so nennen die Schweden ihre Stockholmer, nach der Festnetzvorwahl 08. Stockholm ist schön und erfrischend.

Zurück in Neuhof

7000 km auf den Straßen und die unzähligen km zusätzlich per Schiff. Hinaus in die Ferne. Für mich war es eine wahrhaftige Traumreise, das ist mein inneres Zuhause! Und in der finnischen Sprache denke ich auch, eigenartig. Wenig verlernt. Die Finnen freuen sich über jede Redewendung und antworten in einem Redeschwall, den ich dann weniger bzw. nicht komplett verstehe. Nukkumanta hyyvin / Haben Sie gut geschlafen? Für „Eleven“ noch einen Satz von Alvar Aalto: „Nichts wird je wieder geboren, aber es verschwindet auch nicht gänzlich. Und das was geboren wurde, wird in einer neuen Form immer wieder erscheinen.“

Text/Fotos: Sylvia Zahn


Der Re-Kånken ist eine Spezialausführung von Fjällrävens Kånken, hergestellt aus Recyclingpolyester, das aus elf ausgedienten Plastikflaschen gewonnen wurde. Gefärbt wurde das Material mit der SpinDye-Technologie, die den Verbrauch von Wasser, Energie und Chemikalien erheblich reduziert. Den Re-Kånken gibt es auch als Mini und in insgesamt 11 Farbkombination.

Fjällräven hat mir den Re-Kånken kurz vor dem Release als Testrucksack zur Verfügung gestellt. Nach der langen Tour von „Eleven“ gibt es in unserem Haushalt jetzt auch einen Mini Re-Kånken in Rosa.

In der 6. Generation: Schuhmacher Sebastian Thies und sein Label nat-2™

Über 160 Jahre Familientradition im Schuhwerk können nicht viele vorweisen. Sebastian Thies allerdings schon. Im Süden Deutschlands beheimatet hat Sebastian mit seinem eigenen Label nat-2™ nicht weniger als einen Wooden Vegan Sneaker auf den Markt gebracht und Preise abgeräumt. Da komme ich natürlich nicht umhin, euch Sebastian und sein Label vorzustellen.

1856 wurde das Unternehmen „Ferdinand Fischer“ gegründet. Der Namensgeber versuchte sich zunächst an Hüten und relativ schnell auch an Schuhen. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde die Firma von Ingeborg Thies, geborene Fischer“ wiederbelebt und 1949 neu gegründet. 2006 feiert die Familie Thies-Fischer das 150-jährige Bestehen der Firma. Ein Jahr später gründet Sebastian Thies sein eigenes Label und feiert 2017 selbst ein Jubiläum: 10 Jahre nat-2™. In diesen Jahren hat der moderne Schuhmacher vieles ausprobiert, Preise gewonnen und letztes Jahr den ersten veganen, aus Holz bestehenden, Sneaker auf den Markt gebracht.

Die Wooden Line™ von Sebastian Thies

Die Schäfte der Sneaker sind je nach Modell mit bis zu 90 Prozent echtem, nachhaltigen Holz überzogen. Das verarbeitete Holz ist zertifiziert, was die Rückverfolgbarkeit und Herkunft des Holzes garantiert. Und wie kommt das Holz auf den Sneaker? Es wird auf organische Baumwolle gezogen und vektor gelasert, sodass das Material weich, biegsam und flexibel wird. Verwendet wird übrigens Esche, Birke, Ahorn, Tulpenbaum, Walnuss, Kirsche, Ulme und Buche. Hergestellt wird der Sneaker in Italien, unter fairen Bedingungen in einem kleinen High-Tech-Familienbetrieb. Der Sneaker ist zudem mit einer weichen, antibakteriellen, gepolsterten Echtkorksohle ausgestattet. Der Klebstoff ist frei von tierischen Inhaltstoffen und die Laufsohlen aus echtem Gummi. Das Futter ist aus Bio-Baumwoll-Frottee. Kurz gesagt: Ein vollständig veganer Sneaker aus Holz.

Recyceltes Leder für einen Gummistiefel

Neben der Wooden Line™ gibt es von nat™ unter anderem einen klassischen und saisonlosen Sneaker aus feinstem Nappaleder, die so genannte Sleek Line™. Darüber hinaus gibt es noch einen recycelte Leder-Gummistiefel (Rugged Line™). Für diesen wird in einem patentierten Verfahren übrig gebliebenes Leder aus der Produktion für Luxusmarken recycled und mit echtem Gummi verbunden. Alle Boots sind trotz Lederanteil 100 Prozent wasserdicht, jedoch weicher und angenehmer als manch anderer Gummistiefel. Besonders ist hierbei der Produktionsprozess: Die Stiefel werden abwechselnd in Italien und in Rumänien von der bereits angesprochenen italienischen Familienfirma hergestellt, je nachdem, wo gerade eine Maschine gerade frisch gereinigt wurde. Diese Reinigung ist für die Produktion der Leder-Gummistiefel besonders wichtig, da die Maschinen tagelang sehr aufwendig geputzt werden müssen. So wird nur auf Anfrage und je nach Verfügbarkeit der Lederreste produziert.

Wer sich das alles einmal live ansehen will, darf dies gerne im Münchner Showroom nach Anfrage machen. Einfach Sebastian eine Mail schreiben und aus erster Hand noch mehr über nat-2‎‎‎™ erfahren.

Text: Alf-Tobias Zahn
Fotos: Sebastian Thies