Monate: November 2015

Die 5 Beanies meines Vertrauens

Der Winter ist definitiv in Deutschland angekommen. In meinem Zuhause in Neuhof liegt seit dem Wochenende eine Schneeschicht über dem Dach des Fachwerkhauses, im Erzgebierge kann bereits gerodelt werden und selbst in Berlin gibt es morgens, wenn wir Ava in die Kita bringen, Temperaturen um 0º Celsius (alleine beim Gedanken daran muss ich schon die Decke über die Beine legen, obwohl ich doch beim Schreiben dieser Zeilen auf dem heimischen Sofa sitze). Morgens heißt also: Mütze auf, nicht nur für unsere Kleine. Meine persönliche Auswahl ist groß, vor allem in Farbe, weniger in Form. Der klassische Beanie ist und bleibt meine liebste Kopfbedeckung – und heute präsentiere ich euch meine Top 5. 1 / IVO von NURMI CLOTHING Meinen wärmenden Neuzugang von Anniina Nurmi, designt im finnischen Lahti und gestrickt im estnischen Tallin, gibt es für 49 Euro bei NURMI CLOTHING 2 / THE KNITTED HAT von Simon Freund Simon Freund hat eine wunderbare Mütze in seinem künstlerischen Reportoire, die ihr unbedingt einmal gesehen haben müsst – Preis auf Anfrage 3 / TICA (Nº 25) …

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“necessities” von To whom it may concern.

Beim Suchen und Entdecken von neuen grünen Modelabels zählen für mich nicht nur die inneren Werte. Auch das Äußere, das Erscheinungsbild, die visuelle Sprache einer Kollektion sind für mich wichtig und ein entscheidendes Kriterium, überhaupt über ein Label zu schreiben. Immer wieder gibt es Kampagnen und Moods, die mich vom Hocker hauen. So geschehen in diesem Jahr bei Phil & Lui, die uns in die Wildnis mitnahmen, die in atemberaubend schönen Bildern von Katjana Frisch festgehalten wurden. Am Wochenende hat es mich wieder einmal vom Hocker gehauen – und erneut sind es faszinierende Aufnahmen von der scheinbar unberührten Schönheit unserer Welt, die mich in den Bann ziehen. Zu sehen im Journal des schwedischen Labels To whom it may concern., die mich mit einer wunderbar minimalstischen Essential-/ Basic-Kollektion namens “necessities” verzücken. TWIMC wurde 2010 von der Künsterlin Jonna Lee gegründet. Anfangs wurden auf dem Label die Filme und die Musik des mehrfach ausgezeichneten audio-visuellen Projekts iamamiwhoami veröffentlicht, deren neuestes Projekt „The Island“ heißt. Mittlerweile ist das Label das Zuhause von Künstlerin Barbelle, dem Kollektiv WAVE, dem …

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#runlikealf – Joggen gegen den inneren Schweinehund

Während ich mich in der zurückliegenden Woche noch mit den Nachwirkungen des Ausflugs zu den Affensteinen herumplagte, wird mein läuferischer Elan gerade durch einen Schnupfen gestoppt. Dennoch – oder vielleicht gerade deswegen – ist es aber Zeit, euch mein neues Projekt vorzustellen: #runlikealf. Da es eigentlich kein wirklich schlechtes Wetter zum Laufen oder Joggen gibt, kann man auch vor der Völlerei über die anstehenden Feiertage schon einmal versuchen, sich und seinen Körper fit zu halten. Dafür habe ich neben meinen Lauf-Buddys Rico und Deniz noch zwei weitere partners in crime gefunden: nice to meet me und vivobarefoot. Mit diesen beiden – während nice to meet me Activewear für Yoga und Joggen aus recyceltem Polyester herstellen, setzt vivobarefoot auf veganes Schuhwerk für jegliche Aktivitäten  – will ich nicht nur zeigen, dass eigentlich jeder etwas für sich und seine Gesundheit machen kann, sondern auch, dass wir dafür nicht auf klassische Funktionskleidung zurückgreifen müssen. Deswegen teste ich die Laufkollektion von nice to meet me sowie den Stealth II Winterproof Men von vivobarefoot in den nächsten Wochen auf Herz …

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Affensteine

Bevor ich euch morgen meines Projekt vorstelle, gibt es noch einige Eindrücke vom letzten Wochenende aus der Sächsischen Schweiz. Von Mittelndorf im Kirnitzschtal ging es durch Wald und Flur nach Beuthenfall. Die Wandertafel dort war der Ausgangspunkt für uns, die Affensteine und die Wilde Hölle genauer unter die Lupe zu nehmen – mit Kind in der Kraxe über Stock und Stein.  

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Mein neuer Wegbegleiter – der Cubiq Large DLX von pinqponq

Es wird Zeit, euch noch einmal einen meiner treuesten Wegbegleiter vorzustellen. Einer, der seit seinem Dasein im Kreise von G R O S S ∆ R T I G besondere Dienste geleistet hat. Einer, auf den ich mich auf den Touren mit René immer verlassen konnte – egal, wie viele Outfits ich im Gepäck haben musste. Deswegen, hier und heute, eine kleine Huldigung an den Cubiq Large DLX in Blended Grey von pinqponq. Bereits in der Z²-Folge »5 Etagen voller Geschichten: Z² in den Kant-Garagen« hatte ich euch den Cubiq vorgestellt. Auch nach weiteren Wochen des Tragens überzeugt mich der Cubiq DLX. Produziert wird der Rucksack von pinqponq. Das Label macht zeitlose Taschen, die funktional, ästhetisch und nachhaltig produziert werden. Die Rucksäcke und Taschen bestehen aus recycelten PET-Flaschen und weiterem Plastik, die in Vietnam bezogen und auch dort weiterverarbeitet werden. Alles zu sozialen und fairen Bedingungen. Ob für den Wochenendausflug an die Ostsee, den Städtetrip nach Bonn oder den täglichen Weg zur Arbeit – durch das klug arrangierte Inside-Compartement finden ziemlich viele Dinge ihren Platz. …

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Der Himmel über Ost-Berlin

Auf der vermeintlich höchsten Etage im Block A auf dem Areal des Funkhauses angekommen, schlenderten wir wieder einen sehr breiten Gang entlang, der in seinem Dekor noch sehr in den 1960er Jahren steckte – mit kleinen Erhebungen samt Geländer als Aufgang zu Büroräumen von ehemaligen leitenden Angestellten und Wandfüllenden Bildern und Gemälden. Am Ende dieses Ganges gelangten wir dann wieder zum vorderen Treppenhaus – inklusive einem einmaligen und unversperrten Blick über den Osten Berlins. Schauplatz für unser drittes Outfit war die oberste Zwischentreppe in besagtem Treppenhaus, die René und ich erklimmen konnten. Bauarbeiten in der obersten Etage verhinderten, dass wir noch einmal ganz nach oben auf das Dach gekommen wären. Die Szenerie passt dennoch. Während ich versuchte, Gedanken verloren aus dem Fenster zu blicken, lief, durch das ganze Treppenhaus tönend, das Program des Deutschlandradios. Einer der Mieter war entweder schwerhörig oder versuchte sich gerade an einer künstlerischen Interpretation der Dauerbeschallung. Ich hoffe für, dass es Letzteres war und er mittlerweile wieder zur Besinnung gekommen ist. René und mir ist erst nach dem Shoot aufgefallen, dass …

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Kakteen im Treppenhaus

Nachdem René und mir viele Türen an diesem Tag verschlossen blieben, konnten wir zumindest den Turm in Block A erklimmen. Nachdem wir die Eingangshalle passierten und uns zunächst gegen den Aufzug entschieden, guckten wir neugierig in die wenigen begehbaren und leeren Buroräume entlang des langen Ganges hinein. Am Ende angelangt, blieb uns nicht viel mehr übrig, als die 5 Stockwerke durch das alte und sehr heruntergekommene hintere Treppenhaus zu erklimmen. Das Treppenhaus war der ideale Schauplatz für einige Detailaufnahmen für das zweite Outfit der Z²-Tour über das Gelände des Funkhaus Nalepastraße. Streng genommen ist auch kein vollständiges neues Outfit gewesen, aber sowohl das Hemd von Thinking MU als auch die Jacke von Nudie wollte ich zum einen unbedingt einmal tragen, zum anderen euch unbedingt einmal zeigen. Doch bevor wir die Nahaufnahmen wagten, wollte mich René noch einmal im Freien ablichten. Auf das Hemd mit dem Desert Full Print von Thinking MU aus Barcelona bin ich bei Instagram aufmerksam geworden. Das Label arbeitet in der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion mit vielen geschmackvollen Prints und einigen sehr gekonnten …

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Das allergrünste und allerbeste Grüne Mode Outfit seit dem Bestehen von Z²

Unser Tag und damit auch unsere Z²-Geschichte von der Nalepastraße neigte sich so langsam dem Ende entgegen, dabei wollten wir unbedingt noch das Außengelände vom Funkhaus Nalepastraße begutachten. Den großen Platz samt trockengelegtem Springbrunnen zwischen den verschiedenen Blöcken durchschritten wir, um zum östlichen Bereich der Gebäude zu gelangen. Dort parkte ein herrenloser VW, der nur darauf zu warten schien, von uns in Augenschein genommen zu werden. Wir ignorierten die monotone Geräuschkulisse um uns herum, die aus den vielen Proberäumen drang. René wollte mir an diesem Tag nichts ersparen und so durfte ich mich nicht nur vor diesem komischen runden Etwas aus Pappmaschée knien, sondern durfte mich auch halbwegs lasziv (sic!) auf die Motorhaube des VWs räkeln setzen. Das 4. und zugleich letzte Outfit des Tages ist, nicht nur rückblickend betrachtet, eine gelungene Symbiose von vielen Marken, die den richtigen Ansatz verfolgen und dabei auch noch moderne und stylische Männermode machen. Perfekt für die Jahreszeit sind zwei Accessoires, die ich einmal in den Mittelpunkt rücken möchte: Zum einen Arvidsson, die Leather Gloves mit der ungewöhnlichen Stichführung von …

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Zwischen den Schloten

An diesem noch frühen Nachmittag durchbrach die Sonne regelmäßig die vorüberziehenden Wolken. Diese typische Oktober-Wärme auf dem Gesicht und das Plätschern der Spree im Ohr lassen diesen Moment verweilen – und man kann verstehen, warum das Gelände des Funkhaus Nalepastraße und vor allem sein Ufer in den Plänen der neuen Eigentümer eine so zentrale Rolle spielen wird. Die Szenerie war wie geschaffen für unser erstes Outfit des Tages. Mit dabei waren das deutsch-mexikanische Label SIMÓN ESE, der süddeutsche Newcomer Lovjoi, die niederländische Denim-Marke Kings of Indigo und meine allerliebesten Sneaker-Veteranen aus Frankreich, VEJA. René entschied, dass ich es mir auf einer der wunderbaren und vor allem sonnendurchtränkten Liegen direkt am Ufer des Areals gemütlich machen sollte. Perfekt für sonnige, aber nicht mehr allzu warme Tage ist der großzügig geschnittene Parka „Insurgentes“ von SIMÓN ESE aus der aktuellen Herbst/Winter 2015/2016 Kollektion. Oversize spielt in hier eine sehr wichtige Rolle, die der Parka mit Leichtigkeit erfüllt. Mit zwei großen Taschen bietet der Parka auch genügend Platz für Kleinigkeiten. Darunter trage „Jan“, den Basic Sweater von Lovjoi. Lockerer …

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Die letzten Tage im Funkhaus Nalepastraße

Für René und mich war der Ausflug zum Funkhaus in der Nalepastraße 18 im Stadtteil Treptow/Köpenick eine Premiere: Noch nie waren wir so oft, auch getrennt voneinander, an einem Ort, den wir euch vorstellen wollten. Bei unserem ersten Besuch waren die Räumlichkeiten in Block C und auch die Aufnahmesäle zum Beispiel geschlossen – genau die Räume, von denen mir René so vorschwärmte, da sie noch so prachtvoll erhalten waren und ein Gefühl vermittelten, wie es damals, in den goldenen Zeiten des Funkhaus Berlins, so war – das Leben und die Musik. Bei unserem zweiten Besuch konnten wir zumindest Jana treffen, deren Café „Milchbar“ noch bis Mitte November geöffnet hat und der Treffpunkt für alle ist, die noch verstreut in den Räumlichkeiten des Funkhauses arbeiten, proben, kreativ sind. Wie es für sie in zwei Wochen weitergeht, ist noch nicht klar, denn: Für das Funkhaus Nalepastraße beginnt ein neues Kapitel. Das von Franz Ehrlich entworfene und 1951 fertiggestellte Funkhaus ist an vielen Stellen des ungemein großen Areals marode und baufällig. Ganz zu schweigen von Block E, dessen …

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