Monate: März 2015

Auf der Suche nach einer neuen Denim – goodsociety aus Hamburg hat die richtige für euch

Wer meine Ausflüge mit René in den letzten Monaten verfolgt und ein Auge für Details hat, dem wird aufgefallen sein, dass ich sehr häufig meine liebste Denim von K.O.I. trage. Die fällt allerdings langsam auseinander, so dass ich auf der Suche nach einer neuen Slim Fit bin. Dabei bin ich bei Jeans, die auf alle Fälle zertifiziert sein sollen, automatisch bei goodsociety gelandet. Seit 2012 hat das Label, gegründet 2007 in den USA, seinen Sitz in Hamburg. Ziel des Labels ist es, in einem Premium-Produkt – der Denim – Ökologie, Fair-Trade und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Gar nicht so einfach, denke ich mir im ersten Moment, wenn ich all die Denimlabels auf dem Markt im Hinterkopf habe, die sich keinerlei Gedanken über die Produktion, die Materialien und die Menschen machen, die die Jeans anfertigen. Nicht nur, aber vor allem auch im Vergleich zu diesen Label ist das Ideal von goodsociety sehr zur Nachahmung empfohlen. Die key facts dazu lesen sich sehr beeindruckend: Die Denims sind alle aus GOTS-zertifizierter Rohbaumwolle Garne und Stoff werden bei …

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Die Crux mit der Transparenz – Meinungen über das neue Portal „Siegelklarheit“

Habt ihr schon von Siegelklarheit gehört? Das neue Verbraucherportal von Bundesregierung und BMZ gibt es seit Ende Februar. Es soll für Konsumenten mehr Übersicht bieten, welche Zertifikate und Siegel ökologisch einwandfreie und sozial verträglich produzierte Mode sicherstellen. So weit, so gut – allerdings gab es in den ersten Wochen nach der Veröffentlichung schon deutliche Kritik. »Zu unübersichtlich, zu intransparent, zu unbekannt lauten die häufigsten Kritikpunkte« Vor allem den Kritikpunkt, die Seite sei noch zu unbekannt,  kann ich bestätigen, wenn ich meinen Freundes- und Bekanntenkreis als Referenz nehme. Keiner, der sich nicht für nachhaltige Mode und Bekleidung interessiert, kennt – knapp vier Wochen nach der Veröffentlichung – die Plattform, obwohl sich Siegelklarheit genau an solche „unwissenden“, aber interessierten Konsumenten richtet oder richten sollte. Zwar ist das Informationspaket, welches ich per Post vom BMZ bekommen habe, informativ und auch gut sowie zeitgemäß aufbereitet, aber die flächendeckende Kommunikation über das Portal, welches Teil der Gesamtstrategie der Bundesregierung zu Nachhaltigkeit ist, scheint zu stocken. Anlass für mich, einige Freunde, Bekannten und Kollegen zu Wort kommen zu lassen, die sich Siegelklarheit einmal …

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»Bio-Unterwäsche in sexy« Thomas Vatter im Interview

Als ich die erste Mail von Tom im Postfach hatte, überzeugt mich das, was er mir über VATTER schrieb und zeigte auf Anhieb. Als ich dann „Tight Tim“ selbst in Händen halten und anziehen konnte, wären spätestens dann alle Zweifel verflogen gewesen (wenn ich welche gehabt hätte). Umso mehr interessierte mich, was Tom geritten hat, ausgerechnet in den hart umkämpften und mit Vorurteilen behafteten Unterwäschemarkt einzusteigen – und dann auch noch auf „bio“ zu setzen. Alf / Thomas, was hat dich dazu bewegt, dein eigenes Modelabel zu gründen und dabei auch noch auf Unterwäsche zu setzen? Tom / Geboren wurde die Idee zu VATTER eigentlich aus der Not heraus. Ich fand es nämlich lange Zeit sehr schwer qualitativ hochwertige Boxer Short mit einem ansprechenden Design zu finden. Dadurch entstand vor einigen Jahren die vage Business-Idee selbst Boxer Shorts zu machen und über das Internet zu vertreiben. Nachdem eine andere Geschäftsidee dann den Vorzug erhielt, landete die Boxer Short Idee für einige Zeit in der Schublade. Nachdem das andere Projekt 2013 verkauft wurde, holte ich die Boxershort-Idee …

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Packt die Liebestöter weg, VATTER ist da!

Männer, wir müssen über Unterwäsche reden. Nicht über David Beckham, nicht über H&M oder Schiesser. Sondern über VATTER.  Bio und sexy, ohne Widerspruch. Für uns selbst und für unsere Liebste(n). Das klingt gut, sieht vortrefflich aus und trägt sich auch noch hervorragend. Hinter VATTER und den Idealen des Label stehen Namensgeber Thomas Vatter (den ich euch im >>Interview<< noch ausführlicher vorstelle) und Marcus Faulwasser. Beide wollen nicht weniger als den Beweis antreten, dass Bio-Unterwäsche nicht zwangsläufig ein Liebestöter sei muss. Deswegen haben sie sich zum Ziel gesetzt, feinste Bio-Baumwolle mit einem außergewöhnlichen Design zu paaren und dies auch noch hübsch zu verpacken. VATTER bieten für Frauen drei verschiedene Modell an: den Brazilian Slip namens „Little Lucy“, den Bikini Slip „Steady Suzi“ und die Boy Short „Easy Emma“. Die gibt es in verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Motiven. Für Männer gibt es „Classy Claus“ (Boxer Brief), „Loose Larry“ (Boxer Short) und „Tight Tim“ (Trunk Short), wobei ich dank Thomas den tighten Tim bereits selbst tragen durfte und dieser mich restlos überzeugt hat. Die Passform ist ideal, der Bund nicht …

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Couch potatoes, aufgepasst – diese Sneaker sollen euer Leben verändern

Okay, zugegeben, die Überschrift trägt etwas dick auf. Aber die Idee des Couch Converters der Mineralwassermarke Vittel ist schon wirklich großartig! Auch wenn dahinter leider der fiese Riese Nestlé steckt. Ein großer Wermutstropfen, zugegeben. Dennoch ist das Upcycling einer alten Couch und die Verwandlung in einen frischen Sneaker im Couch-Design einfach witzig. Hintergrund laut der Werbekampagne von Ogilvy & Mather ist die Sittsamkeit der Europäer, die im Durchschnitt kaum zu glaubende 4,5 Stunden (!) pro Tag (!!) auf der heimischen Couch verbringen. Mit dem Couch-to-Sneaker-Wettbewerb, der in Deutschland am 1.5.2015 starten wird, will Vittel die Europäer zur Bewegung anstiften – und zum Wasser trinken, selbstverständlich. Der Gesundheit zu liebe, der Imagepflege wegen ist wohl der am nähsten liegende Beweggrund, für den nun auch ein Thema wie Upcycling herhalten darf. Fazit: Charmante Idee, nur leider von den falschen Leuten umgesetzt. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos/Video: Vittel

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Dem Einzigartigen auf der Spur: Frühjahr/Sommer 2015 mit SIMON&ME

Wenn man Simon Freund beobachtet, während er von seinem Label SIMON&ME und den vielen Ideen, die in seinem Kopf schlummern, spricht, dann stellt man sich unweigerlich die Frage, wie dieser junge Mann eigentlich schon über 7 Jahren Labelinhaber sein kann. Beobachtet man nicht nur, sondern hört auch zu, stellt man schnell fest: Simon hat einiges auf dem Kasten und noch lange nicht alles gezeigt. In der letzten Woche war es nach über 2 Jahren (!) Anbahnung via E-Mail endlich soweit, dass ich nicht nur das Local einmal betreten, sondern auch Simon persönlich kennen lernen konnte. Anlass war das erste Lookbook von SIMON&ME für das Frühjahr/Sommer 2015 und eine Idee meinerseits, Simon von einer Leihgabe für »Z² – Zahn & Zieger unterwegs« zu überzeugen. Daraus entstand ein äußerst kurzweiliges Gespräch über die Modeindustrie im allgemein, Simons Anspruch an seine Produkte und die Weiterentwicklung seines Labels. Dabei imponierte mir vor allem die sehr klare Haltung und die genaue Marschroute, die Simon vor Augen hat. Es geht dabei um nicht weniger als die Essenz der Dinge, die wir im Alltag benutzen und …

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Einmal Kraft tanken, bitte!

Die Zeit verfliegt momentan wie im Flug, die Tage in einer Woche sausen nur so an uns vorbei. Deswegen liegt das Wochenende von Ava, Christina und mir an der Ostsee schon wieder einige Tage zurück. Doch beim Blick auf die Fotos wird wieder das Gefühl hervorgekitzelt, wenn man nahezu alleine am Zingster Strand entlang laufen kann und einige Sonnenstrahlen das Gesicht streifen – und man den Moment genießen kann, der für kurze Zeit einfach bleibt. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: Alf-Tobias Zahn & Christina Rupprecht

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