Monate: April 2014

Ein Modell für die ganze Familie aus dem Hause Kavat

Was sich auf den ersten Blick sicherlich kurios anhört, macht in der Praxis wirklich Sinn: Die schwedische Schuhmarke Kavat, von dem ich euch schon berichtet habe, hat sich für ihre Herbst/Winter 2014/2015 Kollektion überlegt, nachhaltige Outdoor-Fashion für die ganze Familie herzustellen. Aus dieser Idee ist der Familienschuh entstanden, ein Modell, das von Klein bis Groß getragen werden kann. Wie ihr wisst, verwendet die Marke für die in Schweden designten und umweltfreundlich produzierten Lederschuhe ausschließlich drei Ledersorten, wobei in erster Linie das mit dem EU Eco-Label zertifizierte schwedische Premium Leder verwendet wird.  Außerdem kommt Eco Performance Leather, chromfreies Vollleder, und Cross Country Leather, italienisches und holländisches Leder, zum Einsatz.     Weiterlesen … Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: KAVAT

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Kaufhausmode oder Casual Wear? Die erste Kollektion von Outfitters of Change aus der Schweiz

Kaufhausmode sagen die einen, Casual Wear die anderen. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt – die Premierenkollektion von Outfitters of Change ist eine vollständig nachhaltige Menswear-Kollektion mit einer relativ breiten Pallete von T-Shirts und Longsleeves über Hemden und Pullovern bis zu Cardigans und Jacken. Eher sportlich und definitiv alltagstauglich mit dem Potential eines Lieblingsstücks. Farblich dabei eher zurückhaltend. Das wirklich Besondere am Label folgt im Kleingedruckten: Das Schweizer Unternehmen Remei AG steckt hinter Outfitters of Change – und auch hinter bio-Re©, einem der Pioniere in der Produktion von nachhaltigen Textilien sowie Fasern und Garnen aus Bio-Baumwolle. Zudem übernimmt die RAGTEX AG den Vertrieb der Marke. Verwendet wird ausschließlich Bio-Baumwolle, zertifiziert nach FLO-CERT und dem eigenem bio-Re© Standard. Neben einer Kompensation der co2-Ausstöße während der Herstellung der Textilien fällt das Label auch durch das eigene Traceability Tool weiterhin positiv auf. In jedem Kleidungsstück wurde ein Zahlencode vermerkt, mit dem über das Tool die einzelnen Produktionsschritte auf einer Weltkarte vermerkt werden. Zu jeder Produktionsstätte gibt es weiterführende Informationen, Hintergrundberichte oder Videos. Wer vor lauter Abkürzungen und Firmennamen schon wieder vergessen hat, wie die Frühjahr/Sommer 2014 …

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Wenn aus textilen Resten tolle Taschen werden – SICA Clipping Up

I hope to see fashion as an expression of cultural diversity and to privilege artisans and their craftsmanship while strengthening communities. Simone Simonato (Sica Clipping Up) Aus alt mach neu ist ein ziemlich abgedroschener Spruch. Wie aus fast noch neu und doch schon weggeworfen allerdings so einmalig schöne Taschen entstehen können, muss mir Simone Simonato noch einmal in einem persönlichen Gespräch erläutern. Mit Sica Clipping Up versucht die ESMOD-Absolventin gerade über Startnext, die Produktion zu implementieren und die erste Herstellung der Taschen zu finanzieren. Sica gibt es dank der gebürtigen Brasilianerin schon seit 2006, mit Sitz seit zwei Jahren in Berlin. Ihre neueste Idee ist SICA Clipping Up. Der Clou dahinter: Neue Produkte entstehen aus so genanntem Pre-Consumer-Waste, also textilen Abfallprodukten, die während der eigentlichen Produktion unserer Kleidung enstehen. In Bangladesch sammelt das Label Jersey-Reste, so genannte Clippings, und fertigt aus diesen eine Kollektion aus praktischen, farbefrohen Taschen. Hergestellt werden die Taschen von gelernten Handwerkern, größtenteils Frauen aus einer armen Gegend im Norden Bangladeschs. Ziel ist es nicht nur, schöne Taschen zu produzieren, sondern auch diese Frauen zu unterstützen und ihre …

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Fashion Revolution Day – Wear it #Insideout

Am 24. April starben 1.133 Menschen in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh und zudem wurden über 2.500 Personen verletzt, als die Produktionsstätte für Textilien am Rana Plaza einstürzte. Diese Katastrophe ist nur ein Mosaikstein in dem Gesamtbild unserer globalisierten Kleidungsproduktion, die Menschenleben fordert, soziale Ungleichheiten befeuert und unsere Umwelt sukzessive zerstört. Der erstmalig stattfindende Fashion Revolution Day macht auf diese Katastrophe aufmerksam und stellt vor allem unsere Verantwortung als Konsumenten in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Denn eines ist klar: Genug ist genug! Who made your clothes? Der Frage, wer eigentlich meine Sachen produziert, bin auch ich für den Fashion Revolution Day nachgegangen und habe mir ein Outfit zusammengestellt, das nicht in Gänze grün ist. Jacke: Baracuta Hemd: bleed Hose: K.O.I. – Kings of Indigo Meine G9 von Baracuta ist legendär, trugen die Harrington Jacket doch Legenden wie Steve McQueen und Elvis Presley. Der Hersteller wirbt nicht nur mit dieser Tradition, sondern auch mit seiner englischen Produktion: Made-in-the-UK elegance trage ich angeblich. Wer sich aber vor dem Blick in das Kleidungsstück nicht scheut, wird sehen, dass die Produktion der Jacke in China stattfindet …

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A Brand You Can Trust – ekn footwear launcht neue Webseite und Online-Shop

You are either in your bed or in your shoes, so it pays to invest in both … ~John Wildsmith~ Neues aus dem sehr geschätzten Hause ekn footwear: Seit wenigen Tagen ist der neue Online-Shop geöffnet und die Webseite vom veganen Sneakerlabel erstrahlt in neuem Glanz. Das Schöne an ekn footwear und seinem Gründer Noel Klein-Reesink ist, dass an Stil nicht gespart wird, obwohl alles anders läuft als bei größeren Schuhmarken. Denn die vegetabil gegerbten Produkte werden nach strengen Richtlinien in Sachen Ökologie und Sozialstandards per Hand in Portugal hergestellt und kommen eben nicht vom Fließband aus einem großen Textilmoloch. Und was ist daran so besonders? Chromfrei gegerbtes Leder, Sohlen und Schnürsenkel aus natürlichen Materialien, Verwendung von Biobaumwolle und Biokork sowie veganes und atmungsaktives Kunstleder aus recycelten Quellen. Dazu eben auch noch Kartons aus recyceltem Papier sowie eine co2-neutrale Logistik. Noch Fragen? Und wer im Sinne von „Who made your clothes?“ noch mehr über die Produktion in Portugal wissen will, sollte sich einige Momente für dieses wunderbare Video Zeit nehmen. Prädikat: Besonders wertvoll für ekn footwear! Aus reiner Freude über …

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Positive Fashion? Die Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion von EKYOG macht es möglich

Wer wissen will, was sich hinter „Positive Fashion“ verbirgt, dem sei ein Besuch in Paris empfohlen. Meine Blogger-Kollegin Marina taucht im Dezember für einige Tage in der Seine-Metropole unter. Ziel waren öko-faire Modelabels, darunter auch das wunderbare Label EKYOG Positive Fashion. Von Nathalie Lebas-Vautier 2003 gegründet, schreibt das Label für modebewusste Frauen mit ökologischen Ansprüchen, so die Selbstbeschreibung, eine Erfolgsgeschichte nach der anderen. Nicht nur über 30 eigene Läden sprechen für den Durchbruch von Öko-Mode für die Frau im modischen Mainstream, sondern auch die wunderbaren Details, die hinter dem Label stecken. Ein Großteil der Produktion ist GOTS-zertifiziert. Verwendet werden Bio-Baumwolle, recyceltes Polyester und so genannte Regeneratfasern. Zudem werden 10 Prozent des Verkaufserlöses der Vereinigung Terre d’Ekyog gespendet, die sich dem Umweltschutz und sozialen Projekte an den Produktionsstandorten verschrieben haben. Das Schöne daran: Die Kollektionen, wie etwas die aktuelle Frühjahr/Sommer 2014 Kollektion, ist modern geschnitten, zeitlos stilvoll und definitiv für jegliche Aktivitäten geeignet. EKYOG setzt dem manchmal doch sehr mondänen Wirken von Paris eine natürliche Alltäglichkeit entgegen, und dennoch fallen die Kollektionen auf. Dazu zählt auch die kleine …

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LaurenceAirline launcht Online-Shop – Laurence Chauvin-Buthauds aufregende Männerkollektionen

4873.49 Kilometer liegen zwischen Abidjan an der Elfenbeinküste und der Modemetrople Paris. Diese Distanz überwindet das Modelabel LaurenceAirline von Laurence Chauvin-Buthaud seit 2010 mit verspielter Leichtigkeit und frischen Ideen für die Männerwelt. Hier treffen zeitlose Silhouetten auf afrikanische Wurzeln. Der Grundgedanke dabei ist Afrikas kulturelles Erbe neu zu interpretieren und so Möglichkeiten für die Zukunft zu schaffen. Die kompletten Kollektionen werden dabei unter nachhaltigen und sozialen Bedingungen in Abidjan hergestellt. Die Schneiderinnen und Schneider werden dort in der Herstellung von Textilien unterrichtet und genügen höchsten textilen und modischen Standards. So helfen LaurenceAirline Afrikas Realität in die aktuelle internationale Modewelt einzuführen. Die Frühjahr/Sommer 2013 Kollektion „Koutoukou“, benannt nach einem tropischen Drink, ist zum Beispiel vor allem für Männer gedacht, die kein Problem damit haben, im Mittelpunkt zu stehen. Denn trotz der klassischen Schnitte für Hemden, Oberteile und Hosen ist LaurenceAirline alles andere als langweilig. Pünktlich zu den warmen Temperaturen öffnet nun der Online-Shop von LaurenceAirline seine Pforten und offenbart tolle Looks, außergewöhnliche Hemden, knappe Shorts und schimmernde Hosen – also alles, was ein modisches Männerherz begehrt. Text: Alf-Tobias Zahn Fotos: LaurenceAirline

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Wie sieht das Innenleben eines öko-fairen Modelabels aus? Knowledge Cotton Apparel zeigt es

Das dänische Modelabel Knowledge Cotton Apparel leisten seit Jahren Pionierarbeit als öko-faires Modelabel mit Stil und Geschmack. Ein Augenmerk legen sie vor allem auf eine transparente Produktionskette, also alle Bestandteile bei der Entstehung ihrer Kollektionen. In ihrem Academy Book hat das Label nun die wichtigsten Informationen zu ihrer Baumwolle, weiteren Materialien wie Wolle und Leinen, sowie der Weiterverarbeitung und dem Färbeprozess, in sehr anschaulichen Infografiken zusammengestellt. Sehr toll, sehr informativ und absolut empfehlenswert. Text: Alf-Tobias Zahn Infografiken: Knowledge Cotton Apparel

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